Schneegans, Ludw., dramat. Dichter, geb. 16. Dez—
842 in Straßburg, lebt seit 1888 in Wien.
Schneegloche in s Galanthus und Leueoojnm.
Sqneegrenze, die Lime, welche die untern Ränder
der dauernden Schncelager verbindet. Die —J S.
jeigen die südamerik. Westkordilleren (182 s. B.) mit
twa 6000 im das Karakorumgebirge mit 5700 -6900 m
und der Himaldig mit A800 8800 m
Sqneehnhn Jagopus), zu den Fauhfußhühnern ge—
oͤrige Gatig. der Waldhühner, von Rebhuhnaröße, mit
dicht befiederien Läufen und zehen,
m Sommer gelb und braun ge⸗
prenkelt, im Winter weiß. Hierher
das gemeine S. (Alpen·S. T. ma
us Leden), lebt monogamisch im
Lhen Norden und in den Aipen;
zleisch geschätzt. Moorhuhn (L. al⸗
das LeacnfRöb. loda, in nördi.
Moorhegenden bes. in Schottland. Schottenhuhn (Grousc,
Zodtlens Grag), vom Moorhuhn, hauptsächlich dadurch
anterschieden, daß es im Winter nicht weiß wird, in den
3 Schottlands und ends
neetönig, der Zaunkoͤnig.
J Snneeis ihe des Thuͤringer Waldes, 978 m,
Aussigirurut, nahebei Gasthaus Schmücke (011 m).
Schneekoppe, Mesentoppe, höchsser Punkt des Riesen⸗
Pbirged üods , Graumteget, mil einer 1668—81 er⸗
auten Kapelle, meteorolog. Station und zwei (preuß. und
ühm.) Gasthaufern, sTafel Brandenburg“uc. ül, 85.)
Zyneekrahe, die Alpenkrühe (s. Raben).
Zchneeieopard, der Irbis (s. d.).
Zchneeline, .v. w. Schneegrenze G. d.).
Syneemaus, s. Wůhlmaufe.
Schneerofe, J. Ueloborus, auch s. v. w. Alpenrose,
— 191 canu
neeschimmel, s. Rhizoétonia.
— — Ane d flacher und schmaler hölzerner
Schuhe, von car m Lunge, die dazu dienen, schaell üͤber

5.

meesckah.

Shnee hinwegzugleiten [Abb. 1655]; bes. in Norwegen
ehräuchlich (Suy Bgl. Schneider (8. Anfi. 1000 und
05); Paulce, Der Stilauf“ (3 Aufi. 1905).
Zzneevogel, die Schneeammer (s. Sporuammer).
Schneewüurmer, s. Weichflügler,
Schneegiege. s. Antilopen und Tafel: Amerika—
he Tierueit, i
Zchneidbohrer, s. Schraubenbohrer [Abb. 1668).
Schneideifen, . Eaneidtlinge Abb. 16056).
Schneidemünl, Sltadt im preuß. Reg.Bez. Brom⸗
erg, an der Küddow, (1000) 18668 (1005: 2622) 8.
Varnifon, Land-, Amtsgericht, Gymnasium, Provinzial⸗
auhstummenanftalt.
Schneider (zoolog.), s. Schmaljungfer: auch Bezeich—
ung für einen geringern Edelhirsch.
Schneider, Ae Sascha), Zeichner, geb.21. Sept.
8r0 in Petersburg, Schüler der Dresdner Alademie,
eit 1004 Prof. an der Kunfischule in Weimar; Kartons
mit neutestamentlichen und allegorischen Borwürfen in
ntastisch pessicmsuscher Auffassung und ägyptisierender
usführung. Auch allegorische Wandgemälde in der Kirche
n Chlln ber Meißen (idos) und im Buchgewerbehaus zu
epig 300).
Schneider, Eulogius, Dichter und sa Revolutions⸗
Rann, geb. 20. Ott 1756 zu Wipfelt (bei Würzburg),
Franzislaner und Prof. der griech. Literatur zu Bonn,
zing 1791 nach Straßburg, shloß sich der Franz. Revo⸗
utiom an und' durchzog alb osenlicher ÄAuktuger des Re⸗
olutiondgerichts das Elsaß mit der Guillotine; 1. April
173 zu Varis hingerichtet Vgt. ẽnheand —
Zoneider, Fucdt Komponist, geb. 3. van. 1786
u Altwaltersdorf bei Zittau, seit 1821 herzogl. Kapellmeister
n Dessau, gest. das. 28. Reob. 18635 am bedeutendsten
— Oratorsen (bes. Das Weltgericht“, 18205. — Bgl
empe (2. Aufl. 1864

347

Sch
Schneider, Hermann, Maler, geb. 16. Juni 1846 in
Nünchen, lebt das.; histor. Genrebilder: Zug Karls V.
ach San Vuste, Tanzstunde im Dionysostempel (1885).
Schneider, Karl, Schulmann und püdagogischer Schriftteller,
 geb, 25. April 1826 in Neusalz a. d. Oder, 187289
m preuß. Kultusministerium, verfaßte die Allgeineinen Be—
timmungen vom 165. Okt. 1872, gest. 2. Mai 1908 in
Zerlin; Wicx! „Das vatosn ibesen im preuß. Staate“
mit von Bremen, 8 Bde, 1886 u. 1887), „Ein halbes
zahrhundert im Dienste“ (2. Aufl. 1901) u. ä.
Schneider, Louis, Schriftsteller, geb. 29. April 1805
n Berlin, bis 1848 beliebtes Mitglied der Berliner Hof—
»ühne, dann Vorleser des Königs Friedrich Wilhelm iV.,
päter Kaiser Wilhelms, von diesem zum Privalbibliothekat
und Geh. Hofrat ernannt, gest. 16. Dez. 1878 zu Pots⸗
dam; verfaßte ahireige dramat. Sachen („Der Heiratsanträg
 auf Helgoland“, „Der Kurmärker und die Pikarde“,
die Operette „Der Schauspieldireltor“ 2c.), Romane, No—
»ellen, militär. und histor. Schriften ꝛc., die interessanten
Memoixen „Aus meinem Leben“ (18789 -80), „Aus dem
ꝛeben Kaiser Wilhelms“ (1888).
Schneiderkreide, s. Speckstein. svanokaustik.
Schneideschlinge, galvanokaustische Schlinge, s. Gal⸗
Schneidewin, Friedr. Wilh., Philolog, geb. 6. Juni
810 zu Helmstedt, gest. 10. Jan, 1886 als Prof. zu Göt—
ingen; Herausgeber des „Philologus“ (seit 1846)
Schneidezaãhne, s. Zähne.
Schneidklinge, Schneideisen, Werlzeuag zum Schneiden
on Gewinden an dünnen
zchrauben [Abb. 1656).
Zonncadtiuppe,npg
16b. 9361]. isel. ipfsi
h nenel, Schnee⸗Eifel s. — Schneidklinge.
Schneifen (Schneußen), künstlich angelegte holzleere
Streifen im Forst zu dessen Zerlegüng in Abteilungen.
Zamtliche Abteilungen bilden das Schueisennetz.
Schnelläufer, Laufspinnen (Citigrädae), Unter⸗
»xdnung der Spinnen, mit der Familie der Wachsspinnen.
Schnͤellbahnen, bis jetzt nur im Projekt vorliegende
zisenbahnen zwischen zwei weit entfernten Orten, mit er—
söhter dahrgeschwindigkeit und ohne Zwischenstationen be—
ieben. Die erstrebten Geschwindigkeiten (150200 xm
n der Stunde) sind nur mittels elektr. Betriebes möglich.
die VBersuche der Studiengesellschaft für elektr. S. (1899
in Berlin gegründet) der 28 km elangen Strecke
MNarienfelde-Zossen erzielten auf gewöhnlichen Oberbau
60 kun, nach Verstärkung desselben und Anbringung von
deitschienen über 200 xm pro Stunde. sTafel: Eifene
ahnwesen J, 4; I, 4 3
Schnelldampfer, Personendampfer mit einer Ge⸗
chwindigkeit bis zu 25 Seemeilen im regelmäßigen Ver—
ehr zwuͤschen Europa und Nordamerika. An der Spitze
iler in Beiracht kommenden S. stehen: Kaiser Wilhelm
Gr. (1807), Kronprinz Wilhelm Vne und Kaiser
—S—
aud (1000) der Hamburg⸗AmerikaezLinie. Kaiser Wil⸗
eim N. fTafel: Seewesen 1,81 ist 216 m Ig., 22 m br.
nd mißt 20000 Registertons; der schnellste S., die
deutschland ah J, 9. ist 2080 melg., 20,8 mbr. und
mißt 16502 Registertons. — J
SEahnellen, sehr hohe zylindrische Henkelkrüge aus
veßchgrauem Steinzeug, im 16. und 17, Jahrh. bes. in
Siegbur entigu neuerdings als Zierstücke
zeliebt b. 168571).
SEchneller, in der Spinnerei, „Haspel;
zandlanger der Büchsenmeister bei Bedienung
ser Geschütze.
Schneller, Christian, Tiroler Dichter, Lan—
es- und Sprachforscher, geb. 5. Nov. 1881 zu
Zolzgau im Lechtale 1869 Landesschulinspektor
A Txrol; schrieb: „Aus den Bergen“ (18857),
Am Alpsfee“ —2 „Märchen und Sageu
us Welschtirol“ (1867), „Landeskunde von o
irol⸗ (1872), „Ortsnamenkunde Tirols Suncie.
1803 -M) u. a.
Schnellfeuerkanonen, Schnelladekanonen, einläufige
ʒeschuͤtze, durch besondere Einrichtung des Verschlusses zu
aschem Feuern befähigt. Neuerdings fast überall eineführt.
 [Tafel: Kriegswesen D 9411.1