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aus der Fremde“ (1879), „Krieg im Frieden“ (mit Moser),
„Raub der Sabinerinnen“ (mit seinem Bruder Paui
von S., 1885), mit Kadelburg „Goldfische“ (1886), .Die
berühmte Frau“ (1887), „Zwei glückliche Tage“ (1893)
„Der Herr Senator“ (1804) u. a. — Sein Bruder Pau'
von S., geb. 18. März 1855 in Wien, gest. daf. b. Aug
1905; schrieb Lustspiele, Novellen n. a.
Schonzeit, Hegezeit, die bestimmte Zeit im Jahr, für
welche die Jagd auf gewisse Tiere sowie der Faug ge—
wisser Fische gesetzlich verbolen ist; Gegenfatz Schuß— und
Fangzeit Is. Beilage: Abschußzeiten des Wildes
dei Jagd].
Schoo, Hohlmaß in Japan 1,804 1.
Schoof, in der Jägerfprache s. v. w. Kette (s. d.).
Schooleraft Epr. ßluhl.) Henry Rowe, Reisender
und Ethnograph, geb. 28. März 1783 zu Guilderland
Meuyort), bereiste 1818 das Mifsissippital, 1820 indian
Agent ani Obern See, 1822 in Michigan, gest. 10. Dez
1864 zu Washington; erforschte die Verhältnisse der In—
dianer in deu Ver. Staaten; schrieb: „Indian tribes of
o United States“ (6 Bde., 188167) u. a.
Schooner, Schiff, s. Schoner.
Schooreel (Schoori), Jan van, Maler, s. Scorel.
Schoothorn, s. Segel.
Schopenhauer, Artur, Philosoph, geb. 22. Febr
1788 zu Danzig, lebte seit 1831 in Frankfurt a. M. gest. das
21. Sept. 1860. Seine Philosophie nimmt als Wesen un
Kern aller Dinge („Ding an sich“) den Willen in uns an
der in der Welt auf verschiedenen Stufen der Objektivatior
Sichtbarkeit) erscheint, an sich einer ist: der Wille zun
Leben. Der „Jutellekt“ ist ursprünglich nur Diener des
Willens, macht sich aber in der künstlerischen und philos
Weltbetrachtung zeitweise von ihm frei. Da der Wille zun
Leben stets dd r et ist, so ist seine Verneinung das
zu erstrebende Endziel (Pessimismus). Hauptwerk: „Die
Welt als Wille und Vorstellung“ (1819 u. ö.). „Sämt⸗
liche Werke“ hg. von Frauenstädt (6 Bde., 2. Aufl. 1891)
Grisebach (iu Reclams „Univerfalbibliothek“), Steinei
2 Bde. 1894 96). — Bgl. Frauenstädt, „Schopenhauer⸗
derikon“ (1871); ders., „Lichtstrahlen aus Sis Werken“
G. Aufl. 1885); von Gwinner (2. Aufl. 1878), Kunc
Fischer (2. Aufl. 1807), Grisebach (1807 u. 1905), Volkel
4800). — Seine Mutter Johanna S., geborene Trosiener
Schriftstellerin, geb. 9. Juli 1766 zu Danzig, lebte nack
dem Tode ihres Gemahls, des Bankier Heinr. Floris S.
seit 1800 zu Weimar, 1832-37 zu Bonn, gest. 16. Apri
1838 zu Jena; schrieb Romane („Gabriele“, 181921). —
Val. Frost (1005). — Ihre Tochter Luise Adelaide (oder
Adelheid, Adele) S., geb. 12. Juni 1797 zu Hirnta
zest. 26. Aug. 1849 in Bonn; ebenfalls Schriftstellerin
hnkenppfautliope⸗ s. v. w. Hegoleh (s. Antilopen nebs
Abb. 86).
Schopfheim, Amtsstadt im bad. Kr. Lörrach, in
Schwarzwald, an der Wiese, (1905) 3828 E., Amtsgericht
Handelskammer, Real-, Gewerbeschule.
Schopfhühner (Opisthocomidae), Familie der Hüh
nervögel, mit Federschopf am Hinterkopf. Nur eine Gattg
und Art, das Schopfhuhn (Opisthocômus cristatus Illiq.)
GBugayana und unteres Amgzoneustromtal.
Schopflerche, die Haubenlerche (s. rn
Schöpflin, Joh. Dan., Geschichts- und Altertumsjorscher,
 geb. 6. Sept. 1694 zu Sülzburg (GBaden), 1720
Prof. zu Straßburg, später Kanonikus, Rat und Historio—
graph, gest. 7. Aug. 1771 in Straßburg; schrieb: „Al
satas iTTustrata“ 11751 -61); vermachte sein Museun
und seine Bibliothet der Stadt Straßburg.
Schopfmeife, die Haubenmeise (s. Meisen).
Schoͤpfrad, eine Wasserhebemaschine, beslehend aut
einem um eine esee Achse rotierenden Rade, das
am Umfange Gefäße trägt, die bei ihrem tiefsten Stand
sich mit Wasser fuͤllen und dasselbe bei ihrem hoͤchster
Staud in eine Rinne entleeren; beim Zellenrad ist der
Radkranz durch Scheidewande in Schöpfzellen geteilt; das
Trommelrad oder Tympanum ist eine durch radiale Scheide⸗
wände, abgeteilte Trommel, die um eine als Ausgußrinne
dienende hohle, horizontale Achse rotiert; das Schneckenrad
 besitzt spiralförmig gewundene Zellen, die ihren In—
halt in eine ebensolche Ächse entleeren.
Schopfwachtel, s. Baͤumhühner [Abb. 182).

ß 8 * halben
ZSchoppen, früheres Flüssigkeitsmaß, etwa der ha
wveinflasche entsprechend; gewoͤhnlich ai der Viße 1sbs
84 in Veutschlaub Bezeschnung des halben *
Emqoppen, s. Schoͤssen. — Schöppenstuhl. a en
»on Rechtsgelehrten, das unter Zuziehung von
tandigen gleich einer Juristenfakultät für die Gerich vi
nsn Ae auf Ersuchen Urteile verfaßte. — Vg
Stölzel (2 Bde., 1901). nne
SbrpensedtScheppenstedt), Stadt in Biau
hweig, an der Altenau, (1905) 35149 E., ————
Schoppinitz, Dorf im preuß, Keg.Bez. Orpeln- o
3806 EESttutohlenzechen, Zintwert. Wilhelminenun
Schops, das verschuittene mannliche Schaf; auch
t Kofent, bes. in Schweidnitz gebraut. el
Schorel, Jan van, niederländ, Maler,F —8 —
Zoren, seichte Slellen an der Nordsecküste, s. W
dchoren, türk. Vollsstamm im Altai.
Zcharisten, s. Pennal.
Schörl, Turmalin (s. d.). Poli⸗
kchoriemer⸗Aust, Burghard, Freiherr pon ge vei
iter, geh 21. Otl. I8b5 auf Echloß Heringshausent
ippstaͤdt, feit 1870 Mitglied des preuß. Abgeordn⸗ n
saufes bis 1888 auch des Deutfchen Reichstags — der
884 des preuß. Staatsrates, herborragender Redn Een
Jentrumspartel, gest. 17. Mätz 1806 in Münster, J—
Sohn Klemens, geb. 26. Sept. 1866, seit 1005
wüfident der Rheinprovinz. ie, Ge⸗
Schorlemorle (Schurlemurle), anch Marrie —
ink aus Weißwein, Selterswasser, Zucker und Zi
Schörlfels, s. v. w. Turmalinfels. tt. 1808
Zchorn, Karl, Geschihtsmaler, geb. 16.0 5
n dusseldotf, gest, Othnsbd als Vrof Geit 182Nchh
er Atademie in Hunchen. Hauptbilder: Papst —3
or duthers Bild (Berlin), Sintflut (unvollendet, ine
Schoͤrndorf, Obercintsstadt im württemb. —38
in der Rems, odt) 6334 8., Amtsgericht, aot.
-chloß, Latein-, Realschule. ganal
Schornstein, Esse, Schlot, vertikal aufsteigender *
ur Abführung der gasförmigen Verbrennüngeru⸗ 4
iner Feuerung. Ruff. Essen ind enge, vom 7. —*
durch schwere Kugelbürsten zu reinigende Röhren, im
atz zu den weitern steigbaren Se, welche durch dened
unten einsteigenden Schornsteinfeger vom Ruß gse
verden. Hödsier S. der Welt: die 140 mm hohe Gi
der Halsbrückner Hütte.
Schoß, veraltet für Abgabe, Steuer.
Schoßbein oder Schambein, s. Becken. rinder⸗
Schoßfallrecht, Ruͤcerbrecht, der Satz, daß der id
ose Erblasser von seinen Eltern, Großeltern ꝛc. beerb
inter Ausschluß der Geschwister. dene
Schote (Siliqua), aus zwei Fruchtblättern entsangn
Frucht, deren Junenraum durch eine senkrechte, an un
Rändern die Samen tragende Scheidewand in zwei din
ücher geteut if sTasel Botanike vol, garattern
uͤr die Kruziferen. Eine S, die breiter als lang 8,
»och nur wenig länger als breit ist, heißt Sqhötchen l
Schote (Schaute, jüd.), lächerlicher Tor dinemaler,
Schotel (spr. schot), Fohs, Christian, Marinen 9—
zeb. 11. Nop. 1787 zu Dordrecht, gest. 22. Dez- 188 pet.
Zaag; Marine- und Seekriegsbilder. — Sein ed zu
Johs.ebenfalls Marinemaler, geb. 17. Aug. 18
yrdrecht, gest. 22. Juli 1865 in Dresden.
Zchotenklee, s. Lotus [Abb. 1083]. Salzseen.
Zchotenpfeffer, s. Capsicum. sder aee
SZchott (arabi) Sbath (Einzahl Sebcha), in Algier N
Schott, Friedr. Otto, Chemiker und Glabtennue
geb. 17. de 1851 in Witten (Westfalen), gründete
nrit Prof. Abbe ein glastechn. Laboratorlum in sen
nachte wichtige Versuche über Herstelung bon G. Nis
uͤr phyfit. Justrumente; schricb: Beitrüge zur Kenn
der unbrganischen Schmelzverbindungen“ (1881) u. —X
Schorn, Joseph, Militarschriftsteller geb. 16. Juli 47
n Weßlar, 1874 als Major verabschiedet; am bekann
ein: „Grundriß der Waffenlehre“ (3. Aufl. 1876351 iu
SEchott, Walter, Bildhaner, geb. 18. Sept. 1860110
IAlsenburg, seit 18080 Prof. lebi in Berlin; Hauptwes
kugelspielerin (1808 [Tafel: Genrekunst I, *
Reiterstandbild Wilhelms T. in Goslar (1900), —5
Ilbrects des Butk fur die Bellite Siegesallee, Bü