Sqhott, Wilh., Orientalist, geb. 8. Sept. 1802 zu
Paing 1888 r zu Berlin, gest. 21. Jan. 1889; ver;
ient um die finnatatar. und indochines. Sprachen.
Schotten, die Innenwände eines Schiffs. Längs
dr in Zer Längenuchtung des Schuffs liegende, J
dur Längsrichtung senkrecht gestellte, wasserdichte, das
Diff vom Kier bia uber die Wasserlinie abschließende
Vande deren Türen hei Gefahr geschlossen werden, wyhe
surch das Schiff in eine große Zahl wasserdichter Ab—
eilungen gesteill wird. —
Syotten, s. Molken; auch s. v. w. Hohlteringe9.
Smhotten, Kreostadt in der hessf. iüreb Dbemessen,
iy Nidda, (1906) 2121 E., Amtsgericht, Schloß.
ZSyottenhuhn, s. Schnechuhn.
—— die im 6. und 7. Jahrh. von schott.
nd irischen Mönchen bes. in Süddeutschland gegründeten
nd Rad ihnen benaunten Benediktinerklöster
8 Sqchotter, auch Stein⸗, Klein⸗, Klarschlag, zerkleinertes
Stein material zur Herstellung und Instandhaltung (Be⸗
honerungh vol Chausseen, Unterbettung von Eisenbahn—
un und zur Derhera ngd gecwendet.
hottisch, Tanz, s. Ekossaise.
—— n, die in Schottland herrschende
esorm. Kirche, die sich von der anglikan. durch strenges Fest⸗
zalten au der calvinistischen Lehre, puritanischen Kultus und
mokrat. Verfassung unterscheidet; sie beruht auf dem
Sod von John Knor (s. d.) entworfenen Glaubensbe—
Antnis (Schott. Konfession), Aus dem 161 die streng pres⸗
Nerianische Kirchenordnung (Book of discipline) hervor⸗
ing. Wahl der Prediger durch die Gemeinden. kirchliche
Serichtdarten und Gesetzgebung bei den Einzel-Presbyte⸗
en, Synoden und der Generalpersammlung (gonéral
Zembigyn Junerhalb der S. K. entstanden durch die
Siederherfiellung (1214) des Rechts der Gutsbesiher Pa—
one) zur Ernennung der Pfarrer (Patronatsrecht) Abspal⸗
gen die sich 1844 zur United Preghy terian —
eder vereinigten, nachdem 1848 infolge erneuter Beein⸗
chtigung der Gemeinderechte die, weitere Abtrennung
r Ronintrusioniften (welche sich Geistliche „nicht auf⸗
—— wollten) als Schott. Freikirche (Free
Nuceh) von der Staatskirche erfolgt war. Letztere hat
37 das Patronatsrecht selbst abgeschafft, daher sie sich
800 mit der United Presbyterian Chureh zu einer
—— Church zusammenschloß. — VBgl. Sack
de se s ue
Zwottifwhe Leinwand, 35 —
Schottische Philosophic, die auf Moral und Psycho⸗
—— begründete Lehre der schott. Philosophen des 18.
hrh. gr Hutcheson und Ferguson, die dem Materia⸗
inus der fraͤnz. Schule, ferner Reid, Beattie, Oswald,
Steward und Brown, die dem Skeptizismus Humes im
en des gesunden Menschenverstandes (Common sense)
itgegentraten.
Schoruianud (engl. Scotland) Karte: Großbritanen
 und grhandn II), früher eigenes Königreich, feit
die nordl Haälfte des Vereinigten ninee Groß⸗
itannien, mit den dazu gehörigen 787 Inseln (Hebriden,
Irinche ud Shetlandins. * zusammen 10 182 4km) 787 48
m 805) Asrs gos E.; das Land zeigt große Küstentwicklung
 GEüstenlänge 4072 xmm), viele Buchten; gute
däfen nur an der Westkuͤste; Einteilung nach der Bevölke⸗—
ang in Niederlande owlands) und' Hodlande GHigh⸗
gnde). physit in Sude, Melitet? und RördeS Sids
hergs uud Hügelland mit den Cheviot Hills (S16 w), den
nther Hisz Dis o2 w), dem Mexric Htount Gas m),
ruchtharen Ebenen dud guͤten Weiden; Mittel-S., zwischen
em Forth⸗dem Morahbusen, dem Kaledonischen Kanal
un dem Clydebusen, meist gebirgig, mit dem Grampian⸗
wbirge Geu Nevis, 1343 mm, höchster Berg von Großbri—
——a Ostküste fruchthares Kulturland (Strath⸗
ore); Kord⸗S. kahle, sumpfige Hochebene, durchschnittlich
—B——— hoch, mit zahlreichen Gipfeln (Ben Dearg
) nur in Deeben Wichnigere ginse n Seder
dweed Tay, Forth, Dee, Spey, im W. der Elyde, alle
denig schiffbar (ol' kim) viele fischreiche Landfeen Cochs,
—8 der schott, Ausdeuck für Seeß bes im Hochlande: Lo⸗
nond, Awe, VNehz, Shin, Katrine, Tay u. g. im Tieflande:
doch Leven; 228 x Kanäle, bes. der Kaledonische, der
Forth-Clydes der Abenn In der Frinent! inne

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Sch

urch die Meeresnähe beeinflußt, regenreiche Sommer, milde
Viuter. Bevölkeruug s. auch Beilage: Bevölketung]
m NW. und auf den Hebriden keltisch, auf den Orkney- und
Shetlandinseln altnord. Elemente; sonst Vorwiegen des
ungl. Elements; Gälisch (s. d. Redende im Hochland, (1891)
51415. Konfessionen: 668800 Mitglieder der Schott.
dirche, etwa 495 300 Mitglieder und'd4 800 Zugehörige
——
Freien schott. Kirche und Vereinigten presbyterianischen
rirche, ferner Epistopalisten, Methodisten, Baptisten, Kon—
regationalisten, Independenten, Katholiken u. a. Fischerei
ehr bedeutend; bes. wichtig der Fang von Heringen, Schell⸗
schen und Stockfischen. Bergbau auf Blei, Eifen, Kupfer,
Zteinkohlen, Schiefersteine, Gisenerze u. a. Indnitrie vor—
aiegend Textilindustrie; hervorragend die Fabrikation von
31ads8; bedeutend ferner die Whiskybrennerei und der
Schiffbau. Wichtige Häfen: Glasgow, Greenock, Leith,
hundee, Perth. Verfassung und Verwaltung. S. entsendei
z4 Mitglieder zum engl. Oberhaus und,72, Abgeordnete
um Unterhaus. Einteilung in 83 Grafschaften; Haupt⸗-tadt
 Edinburgh. Unterrichtswesen geordnet; 4 Univer—
täten (Aberdeen, Glasgow, St. Andrews und Edinburgh).
VBeiteres s. Großbritannien und Irland.
Geschichte. Die ältesten Bewohner S.s waren Kelten,
on den Römern, die das Land 80 n. Chr. zum Teil
uterwarfen, Kaledonier genannt. Seit dem 1. Jahrh.
raten jenseit der befestigten Grenzwälle die Pikten und
-koten auf, die in das von den Römern 426 aufge—
ebene Brikannien einfielen und nur durch die Hilfe der
erbeigerufenen Angelsachsen zurückgetrieben wurden. Die
eiden Siämme vereinigte 844 der Skotenkönig Ken—
ieth zu einem Reich, seit 10. Jahrh. Alban genanut, zu
»em König Malcolm 945 von Edmund von England
as Reich“ der Briten von Alchyde als Lehn erdielt.
dies so vereinte Reich hieß seit Anfang des 11. Jahrh.
5. Wilhelm der Löwe erhielt 1175 nach einem miß—
lückten Einfall in Englaund die Krone als engl. Lehn
urück; nach blutigen Kämpfen zwang erst Robert Bruce
327 die Engländer zur Anerkennung der Unabhängig—
cit Sis. Mit Robert II. bestieg 1371 das Haus Stuart
len schott. Thron, das fortwährende Kämpfe mit dem
bermachtigen Adel zu führen hatte. Maria Stuart (1648
Is8) mußte die Reformation anerkennen und 1567 zu⸗
unften ihres Sohnes Jakob VI. abdanken, der 1603 als
akob J. die Krone Englands erbte. Das Streben der Ne—
jerung, die Epistopalverfassung in S. einzuführen, erregte
eit Aess mehrere Aufstände, vis Wilhelm III. 4088 die
bresbyteria lvera sung bestätigte, und 1707 unter Anna die
inion S.s mit England woneen wurde. (S. Groß⸗
ritannien und Irland.) — Bgl. Geikie (engl., 8. Aufl.
801); zur Geschichte: Lindau (1827), Scot (deutsch 7 Bde.,
830), —— engl., 2. Aufl. 8 Bde., 1878274), Brown
engl ABde. 18031902) Laug (engl., Bde. 1900 -2).
ESchout (spr. schaut), Wasserschout, der Vorstaud des
Seemannsamtes in Hamburg und in Bremen. S.bijNacht
niederländ. spr. beh), s. v. w. Konteradmiral.
Echonuteninfeln (spr. schau,). N) Zwei große Inseln,
Zorcribu und Bigt, in der Geelbinkbai von Niederländ.-Neuzuinea.
 — 2) 8. Le⸗Maire⸗ Inseln). einige kleinere meist
ulkanische guseln vor der Küste von Kaiser⸗Wilhelms⸗-Land.
Schonwen (spr. schau⸗), niederländ. Insel, Prov.
Seeland, zwischen, den Mündungen der Oosterschelde und
krammer; Hauptstadt Zierikzee. —
Schrader, Eberhard, Bibelforscher und Assyriolog,
eb. 5. Jau. 1836 zu Braunschweig, seit 1875 Prof. zu
Ferlin; schrieb: „Die Keilinschriften und das A. T.“
z. Aufl. 1903),., Keilinschriftliche Bibliothek“ (Bd. 126,
889 -1901) u, a.
Schrader, Jul., Maler, geb. 16. Juni 1815 zu Berlin,
is 1802 Pros. an der Akademie das., gest. 17. Febr. 1900
u Großlichterfelde; Hauptbilder: Friedrich d. Gr. nach der
-Schlacht bei Kolin (1849, Leipzig), Cromwell am Sterbe—
ett seiner Tochter (1888, Köln), Shakespeare vor dem
zriedensrichter (Stuttgart), Friedrich von Hohenzollern
mpfangt, die Huldigung der Städte Berlin und' Kölln
1874, Berlin), Die heiligen drei Könige (1883, Drei—
oͤnigskirche in Elbing); Bildnisse berühmter Zeitgenossen.
Schrader, Otto, Sprachforscher, geb. 28. Nürz 1856 in
Peimar, 1890 Prof. in Jena; schrieb: „Sprachvergleichung