Schtschebreschin (poln. Szezebrzeszyn), Stadt im
ussepoln dinese am Wieprz 8667 E. —
Zchtschedrin, Ner von Mich. Saltykow (f.
Scichi, aussyeru ohlfuppe, aus, frischem oder
esuertem Kiaut Sauerkraut). (S auch Kisli Schtschi.)
Schtfchutschin (poln. Szrzuczyn), Kreisstadt im russ.⸗
olu. Goup Lomsha, nahe an der preuß. Grenze, 8216 E.
Zqchu, ughph — der aufgehenden Sonne. Mu.
Schubart Christian Friedr. Dan, Dichter und Mu—
— —* 1739 zu Obersontheim, seit 1769
Musikdretto⸗ in Ludwigsburg, wegen eines satir. Ge⸗
dichts Wbgesettt, lebte in Moanuheim, Htünchen, Augsburg,
Iin; eint Notiz in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift
Deutsche Chrenit⸗ veranlaßte 1777 seine Verhaftuͤng,
ohne Vechor ward er auf eneepen bis 1787 gefangen
—7 darauf Theaterdireltor in Stuttgaxt, gest. das.
. Oti steee hesetsetzet
edogt. von Steaugei Fenaeguff u
Schubart, Joh. Christian, Edler von Kleefeld, Land
tt . geb. . Febre zu Zeitz, Gutsbesitzer, gest.
— 4787, um Einführung des Klece Krappe uͤnd
abakbaues und des Gipsens in ———— hochverdient,
34 vom Kaiser geadelt. Stonomifch tameralistijche
— Auf 1163
Sqhubert, Franz, Komponist, geb. 81. Jan. 1707 bei
Dien hes das, 19. Nov. 1828. Echöpfer des modernen
iedes, auch als Instrumentalkomponist hochbedeutend;
ainterlleß gegen 20d0 Instrumental⸗ und Fefangswerke,
gnter denchdie Liederzytlen Winterreise“Sgönẽ
Mullerige „Schwauengefang“, die Sinfomen in C⸗Dur
ad seMoll da Streichquaͤrtett in D-Moll, die beiden
wdlavitrtciae das Rondo brillante, die Impromptus und
ie Moments e bes. hervorzuheben sind. Ge—
omtaubgabe seiner Werke 1805 97. Biogr. von
detie von Hellborn (1865), Reißmanu (3. Auft 1879)
— 880) heuberger (1608.
p chubert⸗ Gotthilf Heinr. von, Naturforscher und
aturphilosoph, geb. 26. April 1780 zu Hohenstein (Sach⸗
en) 4820 Prof. Erlangen, seit 1827 zu Muͤnchen, gest.
Fuli 1380 schrieb außet audbnchern der Rineralenie,
Naturhesdigte ———
808) „Altes und dieneb ung dem Gehiet der innern Seelen⸗
unde g Vren 1817 49) u. a. — Bal. ESchneider 1868)
Schubin Kreigstadt im preuß. Reg. Bez. Bromberg,
, Amtsgericht.
Shubin, Ossip, Pseudoönym, s. Kirschner, dula.
Snblabe æ rz. Piéce à tiroir), Verkleidungs
tück, kleines Lustspied, in dem mehrere Charaktere in
Hneller AufeinandeFotge durch einen uud denfelben Schau—
vbicdler darzuste sind
n Swublehre Kaliber⸗
—70— eine verstellbare
hre Abb. 1672), bestehend
— einem Maßstab miteinern
asten und einer verschieb⸗ J
— sstange. 1672. Schublehre.
Zqubstange,bientt
—8 Erust von, Musiker, geb. 28. Nov. 1847 ß
a seit 1872 Hofkapellmeister in Dresden, jetzt Generat⸗
dusitdiretio das. uͤnd Leiter der Oper. Seine Gattin
snementine S.geborene Prosta, Kolbratursungerin geb
* Febr. 1853 zu Wien, feit 1878 Mitglied der Dres⸗
een Oper Vol Stolch sen —SD —
Schuh Werner, Maler, geb. Ot I848 in Hildez⸗
imn⸗ erst in Hannbver, danu in Dresden, seit 18909 in
in angässig, malt Gefchichtobitder überführung der
hde Gustab Adolfs nah Wolgast (Nürnbergh Auß der
zeit der schweren Rot Bgun Die drei Monarchen vor
Apzis Wandbild in der Beite Ruhmeshalle); Reiter⸗
ilder Zieten bei Katholische Hennersdorf, Seydlig bei
— ———
Swuchardi, Hugo, Sprachforscher, geb 4. Febt. 1842
Botha 1878 Prof. der roman. Phllologie in Halle,
376 I1860 in Graz; n „Vokalismus des Vugär—
cuins e eirge ———
3 Weltfprache unß —AV
fchucert Joh. Siegmund, In dustrieller, geb, 18.
At Is Nüruberg, gründete 1873 daf eine llein⸗
nechan. Werkstatt, hr rasch eine der größten elektro—
Brockhaus⸗ Kleines Konversations-Lexikon, 5 Aufl. 1II.

—AT

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Sch
echnischen Fabriken (ietzt Elektrizitääts-Aktiengefellschaft,
ormals Schuckert &amp; Eo.) hervorging, gest. 17. Sepi.
e
ains, Levin, Romanschriftsteller, geb. 6. Sept.
314 bei Meppen, lebte auf dem Gute ———— bei
Münster, gest. 31 Aug. 1883 in Pyrmont; schrieb zahl⸗
eiche Romane („Die Ritterbürtigen“ „Der Bauernfürst“,
Luther in Rom'“ 2c.). — Seine Gatlin Luise S., geborene
an Gall, geb. 19. Sept. 1815 zu Darmstadt, gest. 16. Mar;
8655, ebenfalls Romanschriftstellerin.
Schucmann, Friedr. Freihert von, preuß. Staats⸗
nann, geb. 26. Dez. 1753 zu Mölln, 1814 Minister des
Innern, gest. 17. Sept. 1834 zu Berlin, um die Ent—
— Gewerbewesens ver—
dient, — Bal. von Luͤttwitz (1835).
Schufu, ägypt. König, s. Cheops.
Zchugnan, Bergland im Vin. Pamir, 2000 m
d. M. seit 1805 eine Provinz von Buchara.
Schuh, Längenmaß, s. v. w Fuß.
Schuhplattler, oberbayr. Volkstaͤnz, bes. charakterisiert
adurch, daß der Bursche nach dem Tatt der Musik mit der
dand auf, Schenkel, Knie und Schnhabfühe schlägt.
Schuhschnabel (Balaenteeps vex GoαTafel:
Afrikanische Tierwelt, 8)), ein zur Familie der Reiher
ehöriger Vogel, gleichmäßig vlolettgrau, mit fehr grodemn,
reitem Schnabel; Mittelafrika.
Zchuhu, der Uhn (. Eulen nebst Abb. 5338).
Zchuhzweckenleber, s. Leberentzundung.
Schuite (spr. gcheute, Schüte, Schuͤte), in“ den Nieder—
anden breitgebautes, flaches, nicht tiefgehendes Fahrzeug.
reck⸗S., von Meuschen oder Pferden gezogene S.
Schuja, Kreisstadt im russ. Gouv. Wladimir, au der
a zur Kliasma), 22 827 E.
—AV Dichter, s. Shukowstij.
Schulärzte, s. en
Schulbrüder, die Mitglieder kath. Genossenschaften
ur Knabenerziehung, bes, die Ignoxantiner (f. d).
Schulchan arnch (hebr.), jud. Gesetzbuch, das in vier
deilen das gesamte Ieheaenet des Judentums umfaßt,
in Nachschlagewerk für den allgemein gültigen Ritus der
üd. Religion.
Schuld Gurish, das, was jemand dem andern recht—
ich zu leisten verbunden ist Mebitum); ferner die Nach—
äfsigkeit oder der Mangel an Sorgfalt, wegen dessen man
echtlich in Anspruch genommen, werden kdann (s. Oulpa).
Schuldbrief, s. v. w. Schuldschein (s. d.).
Schuldenmasse, auch Passivmasse, nach der deutschen
donkursordnung die Summe der aus der Konkursmaässe
zu Pefriedigenden Konkursforderungen.
Schuldhaft, Personalarrest, früher übliches Ereku—
ionsmittel, den Schuldner durch gaieug der persön⸗
ichen Freiheit zur Erfüllung seiner Verpflichtung zu
cötigen, * e reen chen, Re
Schuldknechtschaft, bei den alten Griechen, Römern
ind wnldrnen ein Mittel, Geldschulden beizutreiben.
Der Schuldner wurde wegen nicht bezahlter Geldschulden
dem Gläubiger als Sklave zugesprochen. Er konnke zur
Abarbeitung der Schuld verwendet, konnte auch verkauft
und sogar getötet werden. F
Schüldramen, für die Aufführung an gelehrten
-zchulen verfaßte lat., später auch deutsche Bühnenstücke,
esondere Literaturgattung des 15. bis 17. Jahrh. — Vgl.
Racht (1891), P. Schmidt (1908).
Schuldschein, Schuldverschreibnng, das schriftliche
Bekeuntnis einer (sowohl eigenen als fremden) Schuld
ur eigenen Vertretung, steht im Eigentum des Gluubigers
Bürgerl. Gesetzb. F 362) und ist bei Zahlung auf Ver
augen zurückzugehen.
Schulen, Anstalten für gemeinsamen Unterricht, nach
em Ziele eingeteilt in Bolls-S. (Land-, Dorf⸗, Armens,
Freiz, Gemeinde⸗, Bezirks⸗S., einfache Bürger⸗S.) und
söhere S. (in Süddeutschland Mittel S. genannt womit
n Preußen nur die höhern Zugeh uen bezeichnet wer⸗
en], Gymnasien, Realgymnasien. O erreal⸗S., Real⸗S.,
öhere BürgereS), wach der Gründung und Unterhaltung
n öffentliche (Staats- und Genteinde⸗ S.) und Privat⸗S.
nach der Feligion in konfessionelle und in konfesstenelse
paritätische S. Simultan-S.), in denen der religiöse
interricht gesondert erteilt wird. üͤber allgemeine Bil⸗
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