ind ihre Monumente“ (1882 „„Geschichte des Untergaugt
es griech rom. (2 Bde. 1887 -92), Ar⸗
hüologie der aitdiste dnserdor nn
Schultzes Pulver, gelbes Pulver, vom preuß. Artil⸗
eriehaupnnann Schultze, 1860 durch Nitrieren von ge—
Ainigter Holzfaser hergestelltes Schießpulver von geringer
Nauqs⸗ und Geruchentwwicklung, seit 1880 durch Gelati—
niexen mit Ather verbessert. (S. auch Kollodin.)
Zchulge Lupitz Landwirt s. Schulßz, Aihert.
Schulverein, Deutscher, 1880 in Osterreich begründet
um Schutz der dentschen Sprache in den ostert. Lundern
nit sprachich gemischter Bevoͤlkerung durch Errichtung und
anterhaltung deutscher Schulen; Vereinsitz Wien. Im
Anschluß daran 26. Juni 1881 auch in Berlin für
e Pflege des Deutschtums im Ausland ein Allgemeiner
deutscher S begründet. i
Schuiz Albert, pseudonym San Marte, Germanist,
eb. 18. Nat 1868 zu Schwedt, seit 1843 Regierungsrat
m Provingialschultoslegiun zu Magdeburg, gest.das.
. Juni 1893; veröffentlichte eine neuhochdeutsche Üüber—
Gaung von Wolftams Parzival“ (83 Auft 1887),
Porg dalsindiene a. nin gen
„Sculz Schulz · Beuthen), Heinrich, Komponist, geb.
9. Juni ĩs8 zu Beuthen, lebt in Wien; sechs Sinfonien,
Duvertuͤren Orchesterwerke, Psalmen, Klaviersachen ꝛc.
Squiz Joh. Abraham Peter, Liederkomponist und
Pusitsheretun geb. 831. März 1747 zu Lüneburg, nach—
einander Lapellmester in Berlin, Rheinsberg, Kopenhagen,
dest. 10 Jun 1800 zu Schwedt; viele seiner Lieder wer⸗
den noch Jebt gesungen, so „Des Jahres lehte Stunde“.
„Schulz Mor., Bildhauer, geb. . Nov. 13825 zu Leob⸗
chütßz Saͤlen bon Drake, gest. 17. Dez. 1904 in Berlin;
ahtholog Marmorfiguren, zwei Kolossalgruppen für die
dietahhe be ase Nationalgalere ua.
Schulze, Scholz, Schultheiß, der ursprünglich mit Ein—
reibung der gemeindlichen Leistungen beaufttagte Ge—
dein dehorfteher gegenwärtig bes, noch in Dörfern (Dorf⸗
RRimchter) der Vorsteher (Gemein devorftand) Zuweilen
iuht dab Schulzenamt auf einem Gute (Erb⸗S., Lehn⸗Sy).
Schulze Ernst Dichter, geb. 22. Murz 1788 zu Celle,
gist das. 20. Juni isin Hauptwerk: „Die bezauberte
—* We u. ö.). „Sämtliche poet. Werke“, ha. von
Agraff (8. Auft. 1655). J
E Schulze Franz Eilhard, Zoolog, geb. 22. Märʒz 1840 in
dena be Greifswald, 1866 Prof in Rostock, 1878 in Graz,
884 in Berlin, beschäftigt sich bef. mit mikroskopischer
Anatomie und Entwicklungsgeschichte der niedern Tiere,
zibt im Auftrag der preuß. Akademie der Wissenschaften
as Tierre chGbo hee
RRutʒe Friedr. Aug., pseudonym Friedrich Laun,
manschriftsteler, ged. Junß 1770 zuꝰ Drcsdendest.
— Sept. 1815 'als Kommissionsrat. Gesammelie
Scristen isin n
Schulze —A
Ihn und dandwint gebe n rbe zu Gävernitz bei
Meißen gest. 3. Juli 18600 als Prof. in Jenga, gab der
hand witt hjtslehe ein nationalökonomisches Fundament.
F— Vgl. Blrubaum (18603. — Sein Sohn Hermann von
Gverniß Staatsrechtslehrer, geb. 283. Sept. 1824 zu
eug Ise⸗ Prof. in Breblau, 1868 lebenslängliches Put⸗
lied des preuß. Herrenhauses und Kronsyndikus, 1878
broß. im Heidelberg gest. das. 28. Okt. 1888, kurz vorher
eadelt; shhrieb⸗ „Das Recht der Erstgeburt in den —
dentschen Fürstenhäusern“ (1881) reuß. SEtaatsrecht
2. Aufi. 1888 90), Lehrbuch des deutschen Staatsrechts
I88386 u. a. —Dessen Sohn Gerhart bou S.Gävernitz.
Forialpolitiker, geh. 25. Juli 1864 in Breslau, seit 1803
de Reee enee ee ettt vee
ozialen Frieden⸗ (1890), „Der Großbetrieb“ (1892) u. a.
Schultze, Johannes, Pädagog, Leiter des höhern Unter⸗
tswesci in Preußen, 9 15. Jan. 1786 zu Bruͤhl,
818ᷣ8 im preuß. Kuͤltusmimisterium, gest. 20. Febr
860 zu Berincun Vgl. Varrentrapp (18809).
Squize⸗ Deligsh Hermann, Politiker und Volks⸗
int, geh, 20 vn bodeiei uth Kreis
ichter, —A ersten Vorschußverein zu Delitzsch,
vodurch er der Schöpfer der deutschen Erwerbs- und Wirt⸗
Hhaftsgenosensaeseae (. d.) wurde, deren Angelegenheiten
x⁊ als Anwalt leitete; seit 1861 Mitglied des Abgeord—

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Sch
etenhauses, seit 1807 auch des Reichstags (Fortschritts⸗
artei), gest. 29. April 1888 zu Potsdam; schrieb: „Vor—
chußa und Kreditvereine als Voltsbanken“ (7. Aufl.
4049) u. a. .Biogr. von Bernstein (1879).
Schulze⸗Gaãvernitz, s. Schulze, Friedr. Gottlob.
Schulz von Bülow, Vogel,f. Pirol.
Schumacher, Peder, Graf von Griffenfeldt, dän.
Staatsmann, geb. 24. Aug. 1638, 1678 Reichskanzler,
674 deutscher Relchsgraf, Justitigrius des Höchsten Ge—
ichts und Patron der Universität, 11. Marz 1676 als
Hochverräter angeklagt, blieb bis zum letzten Lebensjahre
in Haft, gest. 12, März 1699 zu Throudhjem. Val.
zörgensen (dän. 189394).
Schumadija, Landschaft in Serbien, s. Sumadija.
Schumann, Georg, Komponist, geb, 25. Ott. 1866
u Königstein i. S., 1891 Musikdirektör in Danzig, dann
dirigent der Philharmonischen Konzerte in Bremen, feit
900 Direktor di Berliner Singakademie; schrieb eine
preisgekrönte) Sinfonie, Kammermusikwerke, Lieder u. d.
Schumann, Joh. Ehr. Gottlob, Schulmann und
ädggogischer Schriftsteller, geb. 3. Febr. 1836 in Gröbih
hei Weißenfels, 1881 Schulrat in Trier, 1803 in Magde
zurg, gest. 28. Juni 1900 in Wernigerode; schrieb: „Lehr—
»uch der Pädagogik“ (mit G. Voigt; 8 Bde., 10. Aufl.
896 99), „Leitfaden der Pädagoögitk“ (2 Tle., 7. uud
1. Aufl. 1809 - 1900) u. a.
Schumaunnm, Rob., Tonsetzer, geb. 8. Juni 1810 zu
zwickau, seit 1830 in Leipzig, begründete daf. 1834 die
„Neue Zeitschrift für Musik“, die eàx bis 1844 redigierte,
jing dann näch Dresden, seit 1880 Musikdirektor in Düssel⸗
'orf, gest. geisteskrank 29. Juli 1886 in Endenich bei
Bonn; der genialste Vertreter der sog. romautischen Rich—
ung der Musik. Am hervorragendsten sind S.s Leistungen
ruf rein lyrischem Gebiet (Dichterliebe“, „Frauenliebe
ind Leben“ 2c.), bedeutend auch die Chorwerke („Paradies
ind Pexi“), die Musik zu Byrons Manfred“ und Goethes
Faust“; ad 4 ——— 1Klavierkonzert, 8 Streich⸗
juartette, Klavierquartett und -quintett und zahlreiche
lavierstücke. Auf dramat. Gebiet war S. weniger
zlücklich Oper „Genoveva“), dagegen als Schriftsteler
»on Einfluß. — Gesamtausgabe seiner Werke, redigiert
»on Klara S., „Gesammelte Schriften“ (4. Aufl. 1881),
—
Ziogr. von von Wasielewsti (3. Aufl. 1880), Spitta (1883)
Reißmann (3. Aufl. 1879), Reimann (1887), H, Erler
1887). — S.s Gattin, Klara S., Tochter des —A
ehrers Friedr. Wieck, geb. 18. Sept. 1819 zu Leipzig,
gest. 20. Mai 1896 du Frankfurt a. M., vorzügliche
*lavierspielerin, auch omponistin
Schumava, Südhälfte des Wnen et
Schumen, Schunila, Stadt in Bulgarieun, s. Sumen.
Schuner, Schiff, s. v. w. Schoner (. d.).
zchupfheint, Hauptort des Entlebuch (s. d.).
„chupflehen, s. v. w. Fallehn (s. Fallgut).
zchupp, s. Waschbär.
Schuppy, Joh. Balthasar, s. Schuppius.
Schuppen, teils duöcherne (Fische), teils hornige Rep⸗
ilien, Vogelbeine, Schuppentiere) Hautgebilde der Wirbel⸗
icre, sowie die zarte häutige Bedeckung zahlreicher In—
ekten, bes. der Schmetterlinge.
Schuppen, Kopf⸗S., Schiunen, Seborrhöe, Hant⸗
eiden der behaarten Kopfhaut, besteht in kraukhaft ver—
nehrter Absonderung von Hanttalg und Abstoßung trockner
Zchüppchen abgestorbener Oberhaut. Behandluug: Wa—
chungen mit lauwarmer Lösung von doppeltkohlensaurem
qatron, Anwendung von Schwefelpasten.
Zchuppenbaum, s. Lepidodendron.
Schuppenfelle, die Felle des Waschbären (. d.).
Zchuppenfisch (Schuppfisch), Bezeichnung fur ükelei
Zchuppenflechte, Psoriasis. di Döbel.
Schuppenflosser (Squamipinnes), Familie der Sta—
jelflosser, mit, großen weichen Schuppen au Kopf, Kumpf
ind deni größten Teil der senkrechten Flossen.Melst
xrächtig gefuͤrbt; hes. im Ind. Ozean. Fleischfresser, die sich
‚on kleinen wirbellosen Tieren näͤhren. Hierher: Schnabel⸗
isch (Chelmo rostratus Cuv.), weißlich, mu schnabelartig
»erlängerter Schnauze; Klippfisch (Korallenfisch, Chnoto
lon), mit,C. Meyeri Bl, blau und silbern glänzend;
daiserfisch (Holoacanthus imporätor Bl), schwärzlichblau,
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