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elb gestreift, mit schmackhaftem Fleisch; Spritzisch (Schütte
Schleuderfisch, Toxötes jaculator C V. sAbb. 1678), schießt
Wassertropfen anf Insekten, die dann ins Wasser falien und
so seine Beute werden.
Schuppenflügler,s.
-Zchmetterlinge.
Schuppenkrank⸗
heit, Bezeichnung meh—
rerer Hautkrankheiten mit
Bildung von Schuppen:
die Psoriasis, Ichthyosis
und Seborrhöe.
Schuppenntolch, s.
Zurchfische [Abb. 1086).
Schuppennaht, s.
—A
Schuppentier (Manis), Gattg. der zahnarmen Säuge⸗
tiere, mit dachziegelartig sich deckeuden Hornschuppen statt
des Haarkleides nüchtliche, in selbstgegrabencn Höhlen
lebende, Ameisen und Ter—
miten fressende Tiere, rollen
sich bei e zusammen,
haben schmackhaftes Fleisch.
Asiatische (Ostindien, China)
und afrik. Arten (Guinea, Se—
negal, Kap), z. B. das breit⸗
oder kurzschwanzige S. (Pan⸗
golin, M. 1Iaticaudata IIlig.)
in Indien, etwa 1,8 melg., Temmincks S. (M. Temminckii
Mmuts [Abb. 1674)), uͤber das östliche Afrika verbreitel
Schuppenwurz, s. Lathraea [Abb. 1024).
Schupplus oder Schupp, Joh. Balthafar, Schrift—
teller, geb. März 1610 zu Gießen, gest. 26. Okt. 1661
als Pastor in Hamburg, verfaßte Satiren. „Schriften“
AI668; 6. Aufl. 1719). — Val. Bischoff (1886).
Schurä, russ. Stadt, s. Temir⸗-Chan-Schurg.
Schürer, Emil, prot. Theolog, geb. Mai 1844 zu
Augehurg 1878 Prof. in Leipzig, 1878 in Gießen, 1880
iu Kiel, 1895 in Göttingen; schrieb: „Geschichte des jud.
Volks im Zeitalter Jesu VFiglꝰ (4. Aufl., z3 Bde., 1901
—) u a. gibt heraus, Theoöl. Literaturzeitung“ (seit 1876).
Schürfen, Schurf, das Aufsuchen nutbarer Minera—
ien in geringer Tiefe unter Tage oder am Ausgehenden
ihrer natürlichen Ablagerungen, Schurfschein, der von
der Bergbehörde ausgestellte Erlaubuisschein zur Anf—
uchung von Mineralien im Bergfreien.
Schurgast, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Oppeln, ar
her Glatzer Neisse, (1905) 1010 E.
Zchurlemurle, s. Schorlemorle.
Schurtz, Heinrich, ghueege geb. 11. Dez. 1863 zu
Zwickau (Sachsen) seit 1883 mit Einrichtung eines Museums
für Völker- und Handelskunde in Bremen veschäftigt, geft
2. Mai 1903; schrieb: „Katechismus der Völkertunde“
1893), „Grundriß einer Entstehungsgeschichte des Geldes
(1898) Vien der Kultur“ (1800),, Das afrik. Ge
verbe“ (1800), „Altersklassen und Männerbünde“ (1002)
„Völkerkunde“ (1803) n. a.
Schurwald, Plaleau zwischen Neckar, Fils und Remt
m, O. von Caunstatt, im Kappelberg 468 m 39
Schurz, Karl, amerik. Staatsmanu, geb. 2. Marz 1820
in Liblar hei Köln, wegen Beteiligung am bad. Aufstant
1849 flüchtig, bewirkte 1850 die Flucht Kinkels aus Span—
dau, seit 1882 in Amerika, ein Führer der republik. Parte
das., 1861 Gesandter in Spanien, focht 1862686 alẽe
General gegen die Südstagten, betämpfte 1868— 76 git
Bundessenator für Miffouri die Politik Grants 1877281
Minister des Innern, wiederholt als Journalist tätig, gest
i4. Mai 1906 in Neuyork. „Lebenserinnerungen“ (1906)
Schurzholz, s. Hollundische Rahmen,
ZSchus, der heutige Rame von Susa (s. d.) in Persien.
Schuscha, Kreisstadt im russ.- kautas. Gonv. Jelifa—
vetpol, in 1500 wSeehöohe, am Fluß S.. 28 066 6
lmeist Armenier); Seiden Baummwodweberei, Handel.
Schuschter, Stadt in der perf. Prop. Thusistan, am
darun, 20000 E. Moschee mit' prüchtiger Halle.
Schuß, in der Weberei s. v. wW. — (s. d.).
Schüsselflechte, s. Uecanors und Parnela,
Schüsselpfennige, eine Art Hohlmünzen (Braktea
ten) von schüsselförmiger Form

1673. Spritzsisu.

Schüsselschnecken, s. Napfschnecken. ui
Schuffeuried, Dorf im wuͤrttemb. Donaukreis, wr
Schuffen (zum Bodensee), (1905) 3278 E., Schloß, ehema
Prämonstratenserabtei, Jeßt Staatsirrenanstalt; Gier
hmelzwerk; im nahen Moodr Reste einer neolthi chen Stg
Schusser, s. Klicker. stlon aus der lehten Eiszeit.
Schussferbaum, Pflanzenart, s. Cymnocladus,
Schußfaͤden, in der Webereis. v. w. Einschlag s
Schußwaffen, im Gegensatz zu den blanken Waffe
Nejenigen, welche durch abgefeuerte Geschosse wirken .
Handfeuerwaffen und Geschuͤtz).
Schußwasser, s. Artebusade.
Zchu hzeichen, s. v. w. Birfchzeichen (s. Birschen). os
Schuster, s. v. w. Weberknecht (s. Aflerspinnen m.
Abb. 80). Iss. auch Swu .
Schute, Benennung der Leichter (s. d) in Ham u
Schütt, zwei Donauinseln in Ungarn. Große *
ungar. CzatlsKöz, 80 kmIg., 15 — d0 x br., —J
zu den Komitaten Preßburg und Komorn; Kleiue *
ungar. Sziget⸗Keöz, 45 Rin ige, zu Wieselburg und Raab;
beide sehr fruchtbar und stark devölkert. Haheln
Schuͤtte, Krankheit der Kiefern, bei der die Neden
im Frühjahr gelb werden und abfallen; Veranlassunge
vyr allem der Kiefernritzenschorf (f. d.).
ZSchüůttelbaum, Musitiustrument, s. Halbmond.
Schüttelfrost, s. Fieber. zhhiet
Schütlenhofen, konigl. und Bezirksstadt in Boͤhmen,
in der Wottawa, (19005 6973 E.; Zin dholzfabriratic
Schutter. 19 8. Nebenfluß der Kinzig im bad. —
Difen burg entsptingt im Echwarzwald, nndet, 808*
g. bei Kehl. — 2) v. Nebenfluß der Donau in Ober
ayern, mündet bei Ingolstadt. die
Schutterij Epr. behötterei), Schützengesellschaft,
ederländ. e
Schutterlinien, s. Erdbeben.
Schüttmohn, s. Papaver. ick
Schuttorf, Stadt im preuß. Neg.-Bez. Osnabrüc,
der Vechte, (1905) 4427 E. ⸗
Schutz, in der kaufmännischen Sprache s. v. w. Hono⸗
exung, Zahlung eines Wechsels oder einer Anweisung;
aher? einen Wechsel „in S. nehmen“, „schüten“ b
Schütz, Heinr, geüannt Sagittarius, Komponist,
3. Olt. 15388 zu ißete! gest. 6. Nov. 1672 als apu
neister zu Dresden; in seinen zahlreichen Kirchenwer .
der bedeutendste Vorgänger — schrieb auch, die tu
eutsche Oper (, Dafno 1627 in Torgan aufgeführ )
desamtaushabe von Ph. Spitta (16 Bdoe, 188684).
Schütz, Henriette, s. Hundel⸗Echütz
Schutzblattern, s. v. w. Kuhpocken. lich
Schutzbrief, die vom Staatsoberhanpt urtuudlin
erteilte Zusicherung eines besondern Schutzes (z. B. früher
der Juden); auch die Urkunde, durch die das Deutsche
Reich den Häuptlingen und kaufmännischen Unternemun
gen in seinen Schußgebieten seinen Machtschutz gewährte.
Schutzbürger, s. v. w. Pfahlbürger. —
Schütze, s. Schützen; als Fisch, s. Schuppenflosser ne
Abb. 1673; in der Weberei, s. Schiff; bei Shleusen
Wehren und andern Waosserbauten sind S. hölzerne oder
eiserne Tafeln, die sich hoch und tief stellen lassen und da⸗
Rurch den Wasserstand in den betreffenden Anlagen vnsne
dern; in der Astronomie das neunte Zeichen des Tierkreise
uuch ein südl. Sternbild s[Tafel: Astronomie I, I] mit dre
erün derlihen Sternen und mehrern glan zenden Sternhaufen
Schützen, im deutschen Heer's. v. w. Jäger, ferner
n zerstreuter Ordnung (in Schützenlinien) kuümpfende Ju⸗
anteriemannschaften; Karabi⸗
ter⸗S., abgesessene kümpfende
davallerie.
Schuͤtzenabzeichen, den
esten Schuͤtzen verliehene Aus⸗
eichnungen; im deutschen
heere aus uͤber die Brusi ge
ragenen Fangschnüren be—
tehend, in drei Klassen. In
edem Armeekorps erhalten
nie, Mannschaften der im n
Schießen besten Kompanie (Batterie) ein auf dem rechten
Oberarm zu tragendes Kaiserabzeichen (in Bayern, Sach⸗
en, Wuͤrttemberg Königsabzeichen Abo. 10765 a für In—