gnterie, für Artillerie mit gekreuzten Geschützrohren statt
Sewehten, p für Jägerh), außerdem erhält die beste Kom—
anie (GBatterle) dinen Haiser (GKönigs⸗)Preis. Für die
esten Zeistungen im Gefechtsschießen während zweier
dahre erhält eine Maschinengewehrabteilung, fur besondere
Listungen feiner 333 — ein Kreuzer des Kreuzer⸗
zesgwaders einen Schießpreis.
Schůgengefelschalten, aus der ehemal. allgemeinen
2 der Bürger hervorgegangene Vereine (Gil—⸗
den) zur bung in der Handhabung der Schußwaffe früher
3 Armbrufi) nach Scheibe und Vogel.die deutschen
Sind feil 18o vereinigt im allgemeinen Deutfchen
vchu venbund. Bgl. Edelmann (1890).
Schů hengraben zur Verteidigung der Infanterie
ngerichtete uͤnd gegen Gewehrfener — Deckungen,

aus Graben und Brustwehr bestehend [Abb. 1676 a], oft
nit Lindeckungen 83 Unlterkriechen gegen Schrap⸗
iellfener und Sprengslücke sp).
dcützenstůte, Gemalde, s. Doelenstücke.
Zyußfarbung, s. Chromatische Anpassung.
dcugfrin, der Zeitraum, während dessen das geistige
Aigentum gegen Ausbeutung seitens anderer geschütt wird
J. Arheberreht und Pateut sBeilagely).
—eã offizielle i für die über⸗
eischen don dem Deulschen Reiche verwalteten Staats⸗
vesen —E s. die Beilagen: Afrika und Austra⸗
Ien und Ozeganien), deren Rechtsverhaltnifsse durch die
Resete don 15. März 1888 und 25. Juli 1000 geregelt sind.
4 Schutszgemenshasten Schutzgenossenschaften, Ver⸗
nigungen don Handel- und Gewerbtreibenden zum Schutz
egen saumselige und arglistige Schuldner, deren Namen
ie hren Mitgledern durch sog. schwarze Listen mitteilen.
Schutzgen ofen Schutzverwandte, diejenigen, welche
nit einer polnt Gemeinschaft in Verbiudung siehen und,
dhne eigentliche Mitglieder zu sein, deren Schutz genießen;
erner fremde Staatsangehoͤrige, denen der deutsche Kon⸗
ularschuh nudefchentesu
Schushe ige, die Heiligen, welche als besondere Be⸗
hützet inh Fürsprecher einzelner Länder, Orte, Kirchen,
Irden, Berufe, Bruderfchaften Vereine, Familien und Per⸗
onen gelten und verehrt werden ss. Beilage: Heilige der
atholischen —D
Schuheimpfuͤug die Einimpfung bestimmter Stoffe
w den menschlichen und tierischen Körper, um diesen gegen
drautheraohede unempfindlich zu machen, zu immuni—
ieren; in engerm Siune die Schutzpockenimpfung (f. Imp—
ung). Eine große Bedeutung hat die S. mit dem Serum
munisierter Tiche (Heilserum/ s. d.) erlangt, das unter
die Haut eingespritzt wird (GBlutserumtherapie oder Serum⸗
herapie). che Typhus, Cholera und Pest wird, für
angere Zeit ewa dut Jahr, Shut verliehen durch Eiu—
prihen ener Meuge der betreffeüden Bakkerien, nachdem
e abgetötet sund Val Diene (. Aufl. 1908).
Sühit, d. w. dDdlesine
khutzzmarte, s. Rauen.
Schugmauẽte, die selten zu beobachtende echte Pferde⸗
de, die vom Menschen auf das Pferd übertragen wird.
Zwuhzpapp s. Enlevagge.
Zyugpalone, digheilige (s. d.).
Swyubobenipfang Fupfung.
Schuruppen in, Fraukreich Kolonialtruppen ge—
annt, die Truppen in den Kolonien und Schutzgebieken
Suilagen Deutschland und Frankreichs.
Syuthverwandee s. Schutzgenossen.
Scuß ee „„BProtektionssystem, staatsökono—
nisches System das ein heimische Gewerbszweige durch hohe
ainsuhrzöhe Schutzzölle) auf eingeführte Fabritate und
rch Aussuͤhrzue auf die notwendigen Rohstoffe vor der
uslandischen Konkurrenz schützen soltz Hauptwertreter List
ind Carey Gegensatz: Freihandel (f. d).
Schuwalon russ. Grafeufamilie. Peter S., russ. Ge⸗
eralfeldgeugmesste und Kriegsminister, wurde 17146 in
en Grafenstand erhoben, gest. 15. Jan. 1762. — Jwan

676. Schützengräben

—361

Sch

gwanowitsch S., geb. 12. Nov. 1727, russ. Oberkammer—
jerr, Gründer der Universitüt Moskau und der Alademie
er Künste in Petersburg, gest 25. Nov. 1798. — Graf
Baul Andrejewitsch S., geb. 31 Mai 1776 tuss. Genen
zal, zeichnete sich 1807 und 1808 gegen die Schweden
aus, gest. 18. Dez. 1828 zu Petersburg. — Dessen Entel
Braf Peter S., geb. 16. Juli 1827 in Petersburg, 1874
778 Botschafter in London, 1878 ruff. Bevollmaͤchtigter
heim Kongreß zu Berlin, gest. 22 Marz Tsso in Petershurg.
 — Dessen, Bruder Graf Paut S. geb. 1830. 1885
—9. russ. Botschafter in Berlin, dann bis 1896 General⸗
zouverneur von Warschan.
Schwaan, Stadt in Mecklenb.⸗ Schwerin, an der
Warnow, (1905) 4089 E., Amtsgericht.
Schwab, Gustav, Dichter, geb. 19. Juni 1792 in
?tuttgart, seit 18046 Oberstudien- uͤnd Konsistorialrat das.,
est, ẽ. Nov. 1850; Vertreter der sog. Schwäb Dichter⸗
chule; veröffentlichte: „Gedichte“ (182829) „Sagen
ↄes klassischen Altertums (1838840 u. b)Schillers
ꝛeben“ (1841), „Deutsche Volksbücher“ (neue Aufl. 1880).
— Val. von Klüpfel (1884) und die Biogr. von feinein
Zohne Christoph Theod. S. (1883).
Schwabach, Bezirksstadt im baͤyr. Reg.-Bez. Mittel—
ranken, am Flusse S. (zur Rednitz), (1805) 10347 E.,
zehrerseminar, Reichswaisenhaus; Fabrikation von Metall—
vparen (Schwabacher Nadeln). Die 17 von Luther 1528
erfagten Schwabacher Artikel bilden die Grundlage der
lugsburgischen Konfession.
Schwabacher Schrift, eine der ältesten deutschen
Typenarten, die neuerdings wieder in moderner Form als
Werkschrift verwendet wird.
Schwwabe, Insekt, s. Schaben.
Schwaben, altes deutsches Herzogtum, teils nach seinen
Zewohnern Alamannien, teils nach den Sueven S. (Suecia)
 genannt. Erster Herzog war Burchard J. (19— 326);
Org tam es an die Hohenstaufen, init deren Fall das
Herzogtum 1268 erlosch. Gegen die auftommende Macht
Vuͤttembergs war der Schwah. Stadtebunv 137666 ge⸗
ichtet. Der Große Schwäb. Bund, zu Eßlingen 1488 gestif—
et, bereitete den allgemeinen vandfrieden vor, den —
Max J. 1498 zustande brachte. — Vgl. Pfister (180225).
Schwaben, Reg.⸗Bez. im Kanigr. Bayern, früher
Oberdonaukreis, spuͤter S. und Nenburg, 9825 qkm,
1900) 718681 (1805 750 880) E., 114 unmittelbare Stadte,
0 Bezirksämter, im R. meist eben, im S. gebirgig (Allgäuet
Ilpen); Hauptfluß die Donau; Hauptstadt AÄugsburg.
Schwabenspiegel, das große süddeutsche Land- und
dehnrechtsbuch, entstanden 1275 oder 1259 aus dem aus den
‚ahr. und alamann. Volksrechten, den fränk. Kapitularien,
den Reichsgesetzen ꝛc. ergänzten Sachsenspiegel, erlangte
gerichtliches Ansehen bes in Schwaben, Elsaß, Schweiz,
Bayern, „Franken und Osterreich. Ausgabe von Laßberg
1840), Gengler (2. Aufl. 18765).
ZSchwãbische Alb, s. Rauhe Alb.
Schwäbifche Dichter, früher Bezeichnung der Minne—
änger des 13. Jahrh., weil ihre Kunst in Schwaben am
Zofe der Hoheustaufen eine besondere Pflege fand; dann
sie Mitglieder der in Schwaben von Uhland Anfang des
19. daßeh hegründeten Schwäb. Dichterschule: Schwab,
derner, Karl ine Pfizer, Knapp, Mörike u. a.
Schwäbische Kaißer, die deutschen Kaiser aus dem
zause Hohenstanfen; Friedrich J. bis Kourad IV. (1182
Schwäbischer Bund, s. Schwaben. I1254).
Schwäbischer Jura, s. Jura.
Zchwäbisches Meer, der Bodensee (s. d.).
Schwäbisch⸗Gutünd, württemb. Stadt, f. Gmüud.
Schwäbifsch⸗Hall, württenb. Stadt, s. Hall.
Schwabmünchen, Marbktflecken und Begirksort im
ayr. Reg.⸗ Bez. Schwahen, auf dem, Lechfeld, (1905)
1606 E., Amtsgericht, Mädchenindustrieschule.
Schwachichtigteit, s Sehschwäche. I. D).
Sywancsinn, der Ferxingste Grad der Geistesfhwüche
Schwachstromtechnik, Zweig der Elettroscaͤntt,
velcher sich mit denjenigen elektr. Einrichtungen befaßt, zu
»eren Betrieb nur Ströme von geringer Edänte und Span⸗
iung benötigt werden, z. B. Telegraphie, Telephonie ec.
m Gegensatz zur Starkstromtechnit (j. d.).
Schwaden, die Reihe gemähter Feldfrüchte vor dem
znsammenbinden: auch eine Grasart, f. Glyceria; im