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Bergbau die durch Kohlensäure verdorbene Grubeuluft
teurige S., s. Grubengas.
Schwadron, s. Eskadron.
Schwägerschaft, Affinität, das Verhältnis zwischen
dem einen Ehegatten und den Bluͤtsverwandten des audern,
tann ein Ehehindernis bilden.
Schwaigern, Stadt im württemb. Neckarkreis, Ober⸗
amt Brackenheim, an der Lein, (1908) 2186 E. Echloß
Schwajen, im Seewesen, s. Echwoien.
Zchwal, Fisch, s. Plötze Abb. 1308). Ischwalbach
Schwalbach, Bab S., preuß. Stadt, J. Langen—
Schwalbe, Gustap, Anatoͤm, geb. 1. Aug. 1844 in
Quedlinburg, Prof. in Jeng, Königsberg, 1888 in Straß—
burg, bekannt durch feine Untersuchungen uͤber den Neander⸗
talshädel, schrieb „Lehrbuch der Reurologie“ (1881) u. a.
Schwalben (irundimdae), Familie der Sperlings.
oögel, kosmopolitisch verbreitete Bögel mit langen, schmalen,
spißigen Flügeln; geschickte, ihre Nahrung (Infeklen) im
Flug erhaschende Fleger; gesellige, kolonenweise niflende
Zugbögel. Hierher die Haus-S. (Stadt- oder Mehl⸗S.
nolidon urbioa Boie sTafel: Singobgel, 28)) schwarz.
Unterseite weiß; Europa, Sibirien, Rordafrita; brüte
weimal, jährlich; Rauch⸗S. (Hirundo rustlos T. sTafel:
Singobgel, 271), schwarz, Stirn und Kehle rostrot,
Unterseite rötlichweiß; Europa, Asien; brütet wie vorige
Hohlen⸗S. (Alpen⸗Si, H. rᷣufäla T.), wie vorige, aber
mit rostroten Schläfen und Nacken; Asien, Sudeuropa,
elten bei uns; Üfer-S. (Cotyle riparia Bote), tleinsie
Art, braungrau, Unterseite weiß; Eutopa, Sibirieu, Rord⸗
afrika; nistet in selbstgegrabenen über metertiefen Roͤhren
jn Uferwänden; Felsen⸗S. (0. ru pestris Bote), braungtan,
Unterseite schmußigweiß, in den Hochgebirgen Südeuropas
und Afrikas. Manerfchwalben, s. d.
Schwalbenfisch, s. Fliegende — 598)].
Schwalbenkraut, s. Ksciepias Abb. 126)“ und
nélidonium. [Salangane)
Schwalbennester, eßbare, die ind. Vogelnester (f
Schwalbenunester,
heim deutschen Militär Ab⸗
zeichen der Musiker, Trom⸗
peter und Spielleute, auf
dem Armel getragen an⸗
stoßend an die Achselklap—
pen, bei den Musikern uud
Trompetern mit silbernen
oder goldenen Tressen, bei den Spielleuten mit weißem oder
zelbem Bande besetzt, zuweilen noch mit Kandilleufranfen
Musikmeister ec. Bataillonstambour, Spielleute der Garde—
ruppen ꝛc.). IAbb.1677: 8 Hornisten, Tamboure, Hoboisten
der Fußtruppen, gerader Besatz; b Stabstrompeter der be—
rittenen Truppen, schräger Besatz.]
Schwalbenschwanz, Maschinen⸗
teil von trapezförmigem Querschnitt,
welcher genau in einen entsprechend ge⸗
formten Ausschnitt hineinpaßt; vielfach
als Geradführung benutzt [Abb. 1678; 1678. Schwalben⸗
u fester Teil (z. B. Drehbantbett), b be⸗ schwangz.
weglicher Schlitten (Support)).
Schwalbenschwanz (Papillo Machgon L. Tafel:
Shmetterlinge L2h), ein zu den Tagfaltern gehöriger
Schmetterling, schwefelgelb mit schwarzem Saum, in dem
halbmondförmige gelbe Flecken stehen, die Raupe lebt
auf Fenchel, Dill uͤnd Möhren.
Zchwalbenwurz, Pflanzenart, OQynanhnum
Schwalch, Offnung
des Schmelzofens für den
Lintritt der Heizgase —S.
Bogelgattg. s. ESchwalk.
Enywalen verg
adt in Lippe, (1900
315 6. de, doden
Schwaltk (Schwalch)
Tagschläfer yot hrus
Battg. der Räcken, bis
bussardgroße Vögel, brü—
den in Baumlöchern; trop.
Umerika Westind. Inseln. Der Riesen-⸗S. (N. grandis
Vieill [Abb. 16787) bewohnt Südamerita.
Schwall, s. Duͤñung.

Sch

1678.

lte
Schwalm, Gattg. der Racken, deren Schnabelspalte
is hinter das Auge reicht; bekaunteste Art der 35
chwälm (s. d. und Tafel: Australische —
Schwaͤmm (Fungus), in der Heilkunde ältere F
eichnung für Krebs (s. auch Gliedschwamm); in der daane
ʒer fleisgige Fruchtkdrper der Pilze; schlechthin der gꝛug
chwamm (s. d.) und der Feuer- oder Wundschwamm O.
ꝰolyporus); in der Zoologie, s. Schwämme. der
* Snpggenvanwin ni mit den Fruchtkörpern
Ningschäle (. d.) besetzte Bäume. 8
Schwãmmchen, wei Krantheiten der Mundhöne
atarrhalische Geschwüre oder Aphthen und der Soor,
ufolgẽ Pilzwucherung (s. Oid um) hauptsächlich bei un⸗
auber sehaltenen kleinen Kindern auftritt. verandeng
lusspülen und Auswaschen der Mundhöhle mit desin
ierenden Flüssigkeiten, Boraxlösung u. a. kreib
Schwämmie (Spongiae, Porisora), einen Unter 9
Spongiaria) bildende Klasse der Cölenteraten, mit .
eutlichem snaditen Bau, siets festsitzende, mit meist —F
ntwickeltem Skelett aus Horn-, Kiesel- oder Laltsubsane
rusgestattete Hohltiere, entweder Einzeltiere oder Stö
hne Muskeln und Nerven; Gastrovaskularsystem mit zah *
rcichen feinen Einfuhröffnungen (pori) und meist n
rößern Ausfuhröffnung, im einfachsten Falle nur mit eint
ugleich als Mund und After und Ausfuhröffnung für
seschlechtsprodukte dienenden Sffnung (onculum)
reien Ende. Die S. vermehreun sich entweder geschlecht
iid sind getrenntgeschlechtig oder Zwitter: aus den enn
ntstehen freischwimmende, sich spaͤter festsetzende 35
3. auswachsende Flimmerlarven; oder ungefchlechtli g
e bilden durch Teilung, Knofpung oder Verwadsunt
Stöcke, oder pflanzen sich durch —— (sich loslüsen
gud zu neuen Individuen entwickelnde Zellgruüppen) *
Mit einer Ausnahme (Spongilla) Meeresbewohner. oe
ile S. finden sich schon vom Sikur an. 4 Gruppen
Ordnungen: Kalk⸗S. Kiesel-S. (Glas⸗S., Stein⸗ J
Rinden-Sund Monaktinellidens, Horn⸗S. und gauern
3. . diese Artikel). Bekanuteste Art der Badeschwon
J. d). — Bal. O. Echmidt (186268, 1870 1. 180
. E Schulze (1876 81), Bobmaer 882); über so
s. Zittel (18378), Rauff (ibsa fg). — Sier S.) geiß
zuch die Eierhaufen mehrerer Schmetterlinge aus
Familie der Spinner: große S., die Eier des Schwamm—
vinners (s. d.), kleine Sa die des Goldafters (j. d.)
Schwammbalk, s. Spongitenkalk.
Zchwammkorallen, s. Oktaklinien.
Schwammparenchyni, f. Blatt.
Schwammfpinner, Großkopf (Ocneria dispar g
Abb. 1680)), Schmetterling der Spinnerfamilie, graubrau
Männchen sa)) oder fasß
weiß (Weibchen s6])
Weibchen größer als das
Männchen, fliegt im Juli
und August. ian, le]
braun oder grau, gestreift,
nit blauen und roten be—
jaarten Warzen, auf“
rzaubhölzern und Obst—
oäumen, oft sehr schädlich.
Fier in rundlichen Massen
nit graubraunem wolli—
jem Überzug (Schwäm— 1680. Schwammspinner.
nen [d]). Gegenmittel: der
Abkratzen und Vertilgen der Eierschwämme, Tötung
Raupen und der Weibchen. *
Schwan, Sternbild in der Milchstraße [Tafel: Astr
romie J, 1] mit mehrern veränderlichen Sternen, n⸗
Schwan (Oygnus), einzige Gattg. der zu den Enten
oögeln gehörigen Familie der S. (Oygnödae), mit sehr langen
Hals, träftigen, breiten Füßen, großen Flügeln, surhen
Schwanz und sehr weichem Gefieder; vorzügliche Sunn
nier, tauchen —— sondern gründeln, fressen hauptsach
Wasserpflanzen. Höcker-S. (zahmer S. 0. olor 4
weiß, Schnabel gelbrot, an der Wurzel mit wguch
Höcker, oft bösartig; in den nördl. Gegenden der i
Welt heimisch, nüßt ähulich wie der Sing⸗S. (wilde 5
O. musicus Bechet.), weiß, Schnabel schwarz, vorn ,
hne Höcker, durchzieht Deutschland im Frühling und Herl u
en Winter in Rordafrika, Südcuropa zubringend, brü