—*
Sch Schweiz
VI. Die dem Fabritgesetz unterstellten Indnustriebetriebe. sen 70, die jährlichen Wiederholungskurse 11 Tage; von 7
⸗ — — — 2 — nen für den Auszug 7, für de ——
J icht, an den Schießübungen teilzunehmen, den
Industriezweige Be⸗ —E nnch erfůͤllt n —— der ——
(190 triebe ene Fehen sänttich an den Bund über, die Insanterie ee
onal. Die Tendenz des Entwurfs geht dahin, den Mili⸗
dienft mehr auf die jüngern Lebensjahre zu konzentrieren un
zleichzeitig die Ausbildung zu verbessern. ohne Vermenrun
er Bienszeit. Ausgehoben wurden in den letzten Jahr
ührlich etwwa 16 000 1804: 16 921) Mann. M⸗
Die Feldarmee ist in 4 Armeekorps zu je ¶ Divistonen
getit diefe haben an Infanterie 16 Srigaden82 e
menter und 103 Bataillone (davon 8 Schů genbatainone Ht
Kavallerie: 4 Brigaden, 8 Regimenter, 24 Dragonerschwa
ien, 4 berittene Maschinengewehr- und 12 Guiden!vmpane
davon 2 für den Armeestab), an Artillerie: 12 Regimen. 3
Vöteilungen, 56. Fahrende und 24 Parkkompanten, 4p
Benie: 8 Halbbataillone, 4 Kriegsbrückenabteilungen ge
Telegrapheuto mnpamen endlich i2 vagarette und
oflegungsstationen. Ferner gehören zur te 4 Ius
ribbrigaden mitd Regimentern und 81 Wataillonen 8
Schüdtzenbataillone) Landwehr 1. Aufgebots. Außerhalb *
Armee stehen die etungetrurnen und Sicherheitebesatuhze
und zwar die des Sankt Gotthard (2 Insanteriebataillone n *
zug, 2 Infanterieregimenter mit 8 Bataillonen dandwenn
zur Halfte 1. und 2. Aufgebots, 2 Reoschinengewehrscur
lompanien, 1Positionsartillerieabteisung mit 5 Kompani *
davon 3 Landwehr-⸗,2 Festungsartillerieabteilungen mit 8 pe
panien, 1 Festungssappeur-⸗, 4 uneeee 1 Landwen
legraphe nkompanie, 1 Landwehrambulanz) und von Santt
Maurice (1 Infanteriebataillon Auszug, jen1 Reg mentze
Bataillonen] Landwehrinfanterie 4. und 2. Aufgebots, 9
Pofit onsart Nerieabteiln!
nit 2 Kompanien, davon 1 Landwehr-⸗,1 Festungzartiuere
ibteilung mit 3 Kompanien, je 1 Festungssappeur-, Sandweh
appeur⸗ und Landwehrtelegraphenabteilsung). sind
An Truppen, die keinem höhern Verbande angehörenn ne
vorhanden im Auszug: 1 Gebirgsartillerieregiment zu 4BB0 —
rien. I. Eisenbahnbataillon zu“ Kompanien und Bauen
ompanie; aus Auszug und Landwehr: 312 Positonsartileue
bteilungen mit 18 Koömpanten, dabon 114 LSandwehr, n
andwehr: 9. Infanterieregimenter Landwehr 2. Aufge vre
nit 31 Bataillonen (davon A Schuͤhenbataillone), 12 —
ompanien, 24 Dragonerschwadronen, 4 Artilleriede potnar
ni ie Koinpanien, draintompanien, s Traindetachement,
Sappeurtompanien griegevbruͤckenabteilungen — Po
onnierkompanien), 2 Telegraphen-, 4 Eifenbahnkompanien
A Anibulanzen, 3 Samtätszüge, 8 Spitalsektionen, *— ——
port⸗ Saumkrolonnen.ver bewaffnete Landsturm Anabt
Fusilrer dato i one eine Anzahl Schutzenc, Vositondartiternn
tompanien und detachements; der unbewaffnete Landsturn
ine Anzahl Pionierbataillone und -kompanien, ferner Spezia
bteilungen (Sanitatsmannschaften, Werkstätten⸗ Magghin
arbeiter Backer, Mesger, Schreiber, Radfahrer, Signalisten
Führer, Gebirgsträger, Fuhrleute, Pferdewärter).
Gesamtstärke nach der Kopfzaksl 1900

Baumwolle... 47 335
Seide.. .... 15 095
Wole... b 667
Leinen.. ooe
Andere Textilwaren. 5 942
Lederverarbeitung... .. 21
Lebens⸗ und Genußmittel 2 761
Chemische und physit. Industrie 268
Papiers il. polhgraphische Gewerbe 120
Holzbearbeitung 5 484
A 11851
Maschinenfabrikafion 17 786
Bizouteriewaren, Uhrmacherzi ⸗8 3737
Salinen, Erd⸗ u. Steinbearbetung 77 168 19 760
Zusammen 6080 6534320 432
VII. Kleingewerbe 1899.

Lebensmittel... ...
Kleidung, Putz..
Hoch⸗, Zie Gartenbau.
Seilerei, Gewebe....
Gerberei..
Metallbearbeitung, Werk—
zeugfabrikation . ...
Druck- u. Papierindustrie
Summe

VIII. Heer. Die Gewalt des obersten Kriegsherrn liegt bei der
Bundesversammlung. Sie erklaͤrt den Krieg, waͤhlt den Ober
befehlshaber und fuhrt die Oberaufsicht über Verwaltung und
Strafrechtspflege; dabei üben die Kantone kriegsherrliche Be
jugnisse aus; sie stellen Truppen auf, ernennen die Hifizier
bis einschließlich Stabsoffiziere und üben den Strafvoll zug
Die Heeresorganisation bexuht ebenso wie die Ausbildung umt
Verwaltung des Heers auf der Verfassung und dem Bundes
gesetz vom 13. Nov. 1874, nebst Nachträgen (1886, 1897). Jeder
Schweizer ist vom 20. bis zum voilendeten 44., die Offtziert
bis zum 48. Jahre wehrpflichtig. Die Feldarmee zerfällt ir
den Auszug (0. bis 32., Subalternoffiziere bis 341, Haupt
leute bis 38. Lebensjahr) und in die Ländwehr 1. Aufgebote
(33. bis 39. Lebensjahr). Im Bedarfsfalle wird zur Voerteidi
gung des Landes die Laudwehr 2. Aufgebots * bis 44. Lebens⸗
jahr) und der Landsturm aufgerufen, der alle Wehrpflichtigen
vom 17. bis 50. (Offiziere bis 55.) Lebensjahr uͤmfaßt, die
nicht in Auszug oder Landwehr eingeteilt oder gänzlich dienst
frei sind, ferner Freiwillige unter 17 und über 50 Jahre. Wer
nicht persönlich dient, zahlt jährlich 6 Frs. Wehrsteuer, außer
dem einen jährlichen Zuschlag von 50 Frs. für 1000 Frs
reinen Vermögens und von 160 Frs. reinen Einkommens bis
zu 3000 Frs. die Landwehr die Hälfte dieser Säze. Von der
Dienstpflicht befreit find während der Amtsdauer: die Mit
glieder des Bundesrats, Post— und Telegraphenbeamten, Vor
steher und Wärter in öffentlichen Krankenhäusern, Kriegs
rommissare, unabkömmlichen Lehrer öffentlicher Schulen uga
Der vom 10. Jahre an obligatorische Turnunterricht bereite!
die Wehrpflichtigen zum militär. Dienst vor. Die militär
Ausbildung findet im 20. Lebensjahre in der Rekrutenschult
tatt (Infanterie 47, Kavallerie 82, Artillerie 44 -57, Genie 52
Sanitaͤtstruppen 48, 40 Tage). Wieder
holungskurse für den Auszug alle zwei (Kavallerie jährlich
für die Landwehr alle vier Jahre (Infanterie 18, Kavallerie 18
Train 16, Feld- und Gebirgsartillerie 20, Genie 18, Sanitäts
truppen 14517, Verwaltungstruppen 10-22 Tage). Ferner
Schießübungen bei einem näch militär. Vorschriften geleiteter
Schießverein, Kadervorkurse, Sonderkurse in der Unteroffizier
und Offizierbildungsschule, Offizierschießschule, taktische Hffi
zierkurse der Kavallerie, Schießschule für Artillerieoffiziere
Sonder⸗ und technische Kurfe für Subaltern- und Stabsoffi
uictt Operationskurs für Militärärzte, Verwaltungsoffizier
schule, Patrouillenturs fuͤr junge Kaballerieoffigiere Zentral—
jchulen für Offiziere aller Waffen und Grade, übungsreisen u. a
Vach einem im Marz 1906 vom Vundesrat an die Bundes
versanimlung eingereichten Entwurf einer neuen Militär
organisation sollen besondere Gebirgstruppen gebildet, die
körperliche Ausbildung und die Ausbildung im Schießen vor
der Dienstzeit besonders gesördert werden. Die Dauer der
Rekrutenschule beträgt für die Kavallerie 80. bei andern Was—

— ⸗
Waffengattungen Aus aae
zng
1. A 2. ebots
— —
41 144 24354
3 doo
13 033
—
1837
863
489

Infanterie ..
davallerien.
rtillerie.
ßenie...
Sanität
Lerwaltung
Kadfahrer
Stäbe

Dazu kommt der, bewaffnete Landsturm mit 45 017 30790
Füstltere, 2189 Schützen, 3031 Pofitionsartislerie) und der
inbewaffnete Landsturm niit 252 186 Köpfen. Bewaffnung. Ju⸗
anterie: Schweizer (7x6 mm⸗Repetiergewehr Ass v6, System
Schmidt; Positionsartillerie, Festunge, Teleßraphentruppen
dabdfahrer: kurzes (7 mum-)Gewehr dl 1889 1800 Kavallerit
73 arabner dMIso3; Artillerie: 756 — ——
mit RKohrruclauf, A8 em Gebirgegeschuge, s4 cm- und.⸗ —
bpositionsgeschüße; nene Kruppfche Rohrrücklaufgeschütze e
en seit 1906 eingeführt, — Befestigüngen. üls Zeutrai⸗
vaffenplatz dient, durch die Befestigungen des Sankt Gotthard
gesichert, das Hochtal von Andermatt; gesichert sind die Bu⸗
Jänge bei Airolo, am Sberalppaß, am Fürkapaß und, an
lürner Loch. Im Rhonetal ist Satmt Mauxice zu einer krüfe
igen Sperrgruppe ausgeflaltet, für Lugiensteig ist eine, Er⸗
icuerung der alten Befestigung geplaut. Feldstelungen wur⸗
den am Linthkanal, zwischen Züricher- und. Walenfee, sowie
an der Zihl, zwischen Neufchäteler- und Bielersee vorbereitet.
die Straßen im Jura zur Zerstörung.

Zusammen 148 400

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