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See

Seekatzen (Chimaera), zur Ordnung der Seedrachen ind Buddhisten, bei den Griechen (durch ägypt, Einfluß)
Chörige Gattg. der Knorpelflosser. Hierher die gemeine S. »on Pythagoras, Plato und den Reuplatonikern ver—
Spöke, O. monetroea. s[Abb. 1701)), brann, beller zreitete Lehre von dem Dasein der Menschenseele vor der
natmoriert, Seiten silberig, Beburt auf, Erden (Präexistenz) in andern Körpern und
zIunkel gefleckt, in den europ. deren Eingehen nach dem Tode in andere Menschen-, Tier—
Meeren ausschlieftichderOfser. oder Pflanzenkörper zur Buße und allmählichen Läute—
Seekiefer, die Schwarz⸗ rung; der christl. Kirche galt die S. als gnostische Ketzerei.
nd Strandkiefer (. Kiefer). Seeleopard, s. Sechuude.
Seeklima, . Kiima Seeley Epr. ßihle), Sir John Rob., engl. Schriftsteller,
Seekohl, Pflanzenart, s. zeb. 10. Sept. 1884 zu London, seit 18608 Prof. der Ge⸗
Inhß. chichte in 3 u das. “ In 1805; ree
Seetotos, s. Lodoicea. Lachmöwe(s. Möwen). WFoce homo“ (1885 u. b.) eine freireligiöse Darstellung
Seekrahe — des — d) und der ses Lebens und Werkes Christi, die großes Auffehen er
Seekranukheit (Nansta), Unwohlsein, infolge der egte; ferner „Life and times ot Stein. ( 1878, deutsch
hwanken den Bewegung des Schiffs: Übelkcit, Erbrechet, 88887), „Lite of Napoleon 886), „Gooethe“ (1893),
Schwindel und Diarrhde. Ursache: vermutlich ungleiche The growth of British policy“ (ZBde., 1805) un. a.
Blutfüllung des Gehirns; Gegennuttel sind nicht bekaunt, „Seeliger, Hugo, Astronom, geb. 28. Sept. 1818 zu
soch sind neuerdings günstige Ergebnifse mit dem sog. Siala in Osterr.«Schlesien, seit 1882 Prof. und Direktor
bibrierstuhl erzielt worden, dessen Sitz durch einen kleinen der Sternwarte in Müuchen.
klektromotor u rasche auf- und abwärtsgehende Zittere Seelilien, Haarsterue, Arullilien (Grinoidss) Klasse
wegung versetzt wird, die die Bewegungen des Schiffs er Stachelhäuter, festsitzende Tiere, mit regelniäßig an⸗
Zeekrebs der Hunmer (s. d.). sparalysiert. zeordneten Kalkplatten an —8 Rückenseite des kelchförmigen
Zeekreuzdorn, Kslanzenart, s. Rppoprac. dörpers und langem, gegliedertem
Zeekriegsrecht, de Satzungen des Voͤlkerrechts für Stiel in der Mitte der Rückenseite;
Kriegführung zur See. (S. Krieg.) »om Oberxand des Kelches gehen
Seetrote, der Meereber (s. Drachenköpfe). reie, gegliederte, wohlentwickelte
—R (Sirenia), Familie der pfianzeufressenden Arme aus. Zwei Ordnungen:
Baltiete; Dopf vom uimpf abgeseht Rasenlochern der HeGlieder⸗S. GTrtionita, Nogerit
nnaugenfpihe, ernähren sich von Wahserpflamzen. Hierher 30idsa), mit regelmäßig fünfstrah—
die Gattge Nanatun (a igem pere Ine Marn
mantin, Ranati), mit dem nerinus IB. Miformis Nill. qu ⸗
afrik. Lamantin Aa sone- dem Muschelkalt Abb. 1703; a Stiel⸗
alensis Desn), 2vx mm ig., llied) und Pentacrinus) beginnend, 5
an der Westtüst⸗ *9 troͤp m Jura auf dem Höhepunlt der Entwicklung. Wichtigste
Afrika, ide bim zucrit ebende Gattg. Antödon, mit A. rosaota Norm. (Gomaamantin
 AM. americanus a mediterranes Lam. liunge Eremplare Abb. 1704)).
Lesm), g m I1g., bis 300 kg m Mittelländ. Meer, Atlaut. Ozean; Pen-Hwer/
 an der Ofitnfie voñ acrinus, mit P. assterins Lith. Länge des
züde und Miltelamerita, Stiels bis 48 om, der Arme bis 10 em,
Aliedrs, mit dem Dugons 1702. Dugong. bestind. Ozean; Rhizocrinus, mit R.
Seejungfer, R. etace Vg. [Abb. 1702)), bis 36 lIg., ofotensis M. Sars Burzel haar stern),
u Ind Ojean gefellig lebend, des Felles, Feltes und itlant. Szean. M) Panzer-S. (Tesso
eifches wegen gejagt, und RRytina, mit dem Borkentier ats, Palasoorinoidsa), nur paläozoische
Stellerfche 8., K. Stollexi Guc), mit rissiger, bortenühn— formen, schon im Kambrium beginnend,
cher Haut, bis 10 melg, von Steller 1741 auf der Be- amentlich im Silur und im Karbon ent⸗
inginsel eutdeckt, feit Cuͤde des 18 Jahrh. ausgerottet. odickelt, mitunter gauze Bänke (Kriuvi—
Seel, Adolf, Maler, geb. 1. März 1829 zu Wiesbaden, ben- oder Trochiteukalt) bildend; Stiel⸗
ereiste Spanien, Nordafrika, den Orient, lebt in Düssel⸗ lieder, namentlich im Muschelkalt und
orf, maur. Balmverte, Sklavenhandel nit Staffage u. a. dura, bekannt als Gelenk- oder Räder⸗
Seelamprete, das Meerneunauge (s. Neunaugen). keine, Bischofs-oder Bonifaciuspfennige Abb.4708 al, im
Seeland. 1) S. (dän. Själland), größte und wichtigste evonischen Sandstein als Schraubensteine. S. Beilage:
zusel Dänemarks sKarteu: Deutsches Reich Tu. Nord- BSeologische Formationen. 7 Bgl. vudwig (1877).
Sestdeutfchlande, dei Haunovers, durch den Sund vonnSeelmaunm, Wilh., Gexmauist, geb. 20, Jan. 1849
Schweden getrennt, 6949 qkm, mit den 13 kleinen Eilan- nn Oschersleben, seit 1874 Bibliothetar in Berlin er⸗
dun 7111 und mit den zugehörigen Iuseln7 on un, Affenttihte Gerhard, von Minden“ Es8ittel-804).
 doo dos E.; Hauptsiadt Kopenhagen. — 2) S. lniederdeutsche Fastnnachtsspiele“ (1885). „Die Totentänze
holland HZeeland), niederländ, Proviuz, 1785 qkm, (1001) es Mittelalters“ (18893) u. a. gibt seit 1883 das Jahr⸗
35562 En meist dus niedrigen, durch die Schelde ge- zuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung“ herans.
ildeten, gegen die Nordsee durch Dünen und Dämme ge— Zeelöß, s. Löß. cacspe
chützten Inseln bestehend, mit fruchtbarem Marschlaud, Zeelorö, Kreisstadt im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt,
Seele (greh psoche) Gefanitbeeichnung für düe Ere 605 2868 E., Amtsgericht. J
heinungen des Fühlens, Wollens und Dentens, sofern Seelöwe, s. Ohrenrobben [Abb. 1276)].
iese unabhängig von materiellen Erscheinungen betrachtet Zeelunge, s. Lappenquallen.
derden. Die Erkenntuis der S. und der Gesehe ihres Seemachht, J Seegeltung.
cbens ist Aufgabe der Psychologe (s. d.).“ Vgl. Flügel, Seemann, Bertgond Raturforscher geb. 28. Febr.
Seelenfroge⸗ (3. Aufl. 1802); Fr. Schuitze, „Vergleichende 825 zu een ereiste 1846 7651 Westiudien, Peru,
Seelenkunder Isos sg.); Wundti, Mienschen- Ind Tier scnador, Rerito und machte 8 arktische Erpeditionen zum
cele 6. Aufl. 1897) — S. bei Feuerwaffen, s. Kaliber Zwecke der Anfsuchung Fraullins, besuchte 1860 die Fidfchi⸗
mnd Lauf. über die Feder S dedern. uͤfeln, 1864“ 66 Zentralamerika, gest. 10. Okt. 18714
Seelenblindheit, das unvermogen, frühere Gesichts? zu Javali (Ricaragna); schrieb: Xarrative otf tles voyago
ahrnehmungen wwiederzuerkennen, beruht auf der ger— t AM8. Heraid to he arotio regions“ (1852: deutsch
örung gewisser Gehirntelie 2. Aufl. 18808), „Viti“ (1862)
Zeclenheitkunde, vsychiatrie. Seemannsämter, deutsche Behörden zur Beauf—
sA Ahnenverehrung. ichtigung der Sgiffsleute, fertigen die Seesahrtsbucher
Zeelenlehre, s. Psychologie. uis, besorgen die Au- und Abmusterung, schlichken
Zeelenmeffe, s. Messe. Streitigkeiten zwischen Schiffer und Mannfschaft, unter—
Zeelenftornuig, s. v. w. Psychose (s. d.). suchen übertretungen gegen die Seemannsordnuͤng.
Seelenwanderuug, Metemipsychvfe, die bes. vvon, Seemaunschaft, Seefahrerkunst, das gesamte thep—
n alten Äghptiern und moch jett von den Brahmancucetifche und praktische Wissecü, das dinen Secmaun be—

H1. Gemeine Seekatze.