See

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fähigt, ein Schiff, seine Takelage, Ankergeschirr, Ruder
Sicherheits⸗ und Rettungseinrichtungen uichtig in hand—
haben. Handbücher von Mühleisen (1883), Dittmer (10809)
Dick und Kretschmer (3. Auͤfl. 1902).
Seemannsordnung, Deutsche, s. Seerecht.
Seemannsschule, Deutsche, 1862 gegruͤndete Anstal
auf Waltershof bei Hamburg, bereitet junge Leute für der
—D — auf Handelsschiffen vor; Kursus 1-2 Jahre.
Seemãäuse, die Eier der Haifische und Rochen. Auch
»ine Art der Seeraupen . d.).
Seemeile, s. Meile.
Seeminen, Sprengkörper, die in Hafeneinfahrten oder
zugen Durchfahrten verankert werden um daruber hin⸗
fahrende feindliche Kriegsschiffe
in die Luft zu sprengen. Kon—
takt- oder Stoß.S. [Abb. 1708)
entzünden sich bei Berührung
des Schifsskörpers selbst; Beob⸗
achtungs⸗S. werden durch elektr.
veitung von Beobachtern an Land
entzüudet, beide meist gleichzeitig
erwendet. Konterminen mit J
sehr großer Schießwolladung sucht 795. Elettrische Stoß⸗
Ine durch R in die feinde mine (n Längsschnitt).
liche Mineusperre zu bringen, um die S. zu sprengen und
unschädlich zu machen. Bie S. werden sowohl zum Schutz
der eigenen als zum Unfahrbarmachen feindlicher Häfen
Streuminen) ausgelegt durch Minenprähme oder Minen—
Seemönch, s. Sechunde. dampfer.
Seemovs, s. v. w. Karagaheenmoos (s. d.).
Seen, in natürliche Eintiefüngen des Festlandes ein—
geschlossene größere Wasseransammlungen; nach der Ent—
stehung unterscheidet man Depressions⸗S., wo das Becken
bon voruherein dem Boden eingesenkt, und Abdämmungs-S.,
 wo es erst nachträglich durch Abdämmung hergestellt
ist; Arten der Depresssons-S. sind: Einsturz⸗-S. Tdurch
Linsturz unterirdischer Hohlräume entstanden; Eib-S. am
Zugspitz, Totes Meer, Karst-S.), Krater-S. (wassererfüllter
Krater; Maare der Eifel, der Auvergne ec.), Tiefland⸗ und
Plateau⸗S. (die tiefsten Wannen eines Flachlandes ein—
nehmend; Platten-S., Lop-nor); Berg- oder Hochgebirgs⸗
S. (mit Wasser gefüllte Felsbecken im Mittel- und Hoch—
gebirge); Arten der Abdämmungs-S.: Eis-S. (durch Ab⸗
sperrüng eines Wasserlaufs durch einen Gletscher; Märjelen⸗
Si), Moräüuen⸗- und Strand-S. (in ähnlicher Weise ent—
—D
des Meers, mit merkwürdiger Fauna). Größter S. das
Kaspische Meer (4388688 qkm), tiefster der Baikal-S.
1718 m), der höchstgelegene der Horpa-tscho in Tibei
6465 mn); die abfließenden S. haben süßes, die abfluß—
losen salziges Wasser; nach der Art des Salzes unterscheidet
man die kochsalzreichen Salz-S., Natron-S., Maguesia—
S. (Totes Meer) und Borax⸗S. Mit der Erforschung
der S. beschäftigt sich die Seeuforschuung (Seenkunde,
eimnologie), — Vgl. Forel (1901).
Seenadeln, s. Büschelkiemer [Abb. 303 p]J].
Seenelke, j. Altinien.
Seenesseln, s. Meernesseln.
Seenot, im seerechtlichen Sinne jede bei der See—
chiffahrt das Seeschiff oder dessen Ladung bedrohende
Gefahr, welche durch die eigenen Kräfte des Schiffs oder
einer Maunschaft nicht mehr abgewendet werden kann
s. o. 6. o. auch 8S. P. &amp; O., Abkürzungen für salvo
arroro et omissione (s. Salvo errore etc.).
Seeoffiziere, Marineoffiziere, zerfallen in Flagg—
offiziere (Admiral, Vizeadmiral, Konteradmiral), Stabs—
offiziere Kapitän zur See, Fregattenkapitän, Korvetten—
tapitän), Kapitünleutnants und'in Sub—
alternoffiziere (Oberleutnant zur See, F
Leutnant zur See); Vorbereitungsstufen * *
siud Fähnrich zur See und Seekadett
Seeohr, Meerohr (Aalidtish zu den
Schildtiemern gehörige Schnecengatig. wu
vh eed n sehr perlmutter⸗
reicher Schale. ewohner der wärmern —
Meere; Schalen zu nne Aschen⸗ Noedeprines
bechern ꝛc. verarbeitet. Hierher das gemeine
S. — tubereulata T. [Abb. 1706)), mit marmorierter,
längsgefalteter, quergerunzelter und gestreifter Schale.

Seeotter, Meerotter, Kalan (Enhydra marina n
ad e rebhnides Seeraublier der Mardenam
ie I mertg, soswarzercun, weiß gesprenkelt, mit breitem
urzem Kopf, flossenartigen,
nit Schwimmhäuten versehe⸗
ien Füßen; Schwanz kurz
»icht behaart. Im nördl
Stillen Ozean. Pelz (Kam
tschatkabiber) sehr wertvoll
Seepapagei, der Lar⸗
dentaucher (s. Alken nebs'
Abb. 11).
Seepferdchen, J. Bü⸗ 1707. Gemeiner Seeotter.
Helkiemer [Abb. 303 aJ. J s.d.)
Zeepier, der Sandpier, eine Art der Sandwürmer . d.)
Seepocken, s. Meereicheln.
Leepolnp, Poiyp der Aiten, Pulp, Krate Metpud
ur Unterordnung der Achtfüßer aebörige Gattg. der kopf
üßer (s. d.), mit langen,
ungleich großen, mit zwei
Reihen niedriger Saugnäpfe
»ersehenen Armen, in allen
Meeren. Hierher der gemeine
2. (O. vuigaris Lam. [Abb
Tosssh, Korper 8618 em,
Arme 85 -90 em lg., Mit⸗
elmeer und westeurop. Kü—
ten, vertilgt Schnecken, Mu⸗ he
cheln und' namentlich Krabben; jung eßbar. Ihm nma r
erwandt der Moschuspolyp (Eledone), mit dem gemeint
Moschuspolhp (Muscardino, R. mogchuta Leoch.), pV—
Noschus riechend, im Mittelmeer, wird in Italien gegessen.
Seeprotest, s. Protest. 9
Seer ees shr), ostind. Handelsgewicht, s. Sihr. den
Seerabe, s. v w. Kormoran (s. d.); weißer S.
ospei q. d). ig
Seeranb, Piraterie, im Unterschied von Kaperei J
daper) die gewaltsame Wegnahme fremden Besitzes zut 2
»urch Freibtuter (Korsaren, Piraten); wird nach Deutsche
Sträfgesetzbuch (Kß 2419251) als Raub bestraft,
Seeräuberkrieg, der von Pompejus
37 v. Chr. zur Vernichtung der im Mittelneer,
 namentlich in Cilicien, angesessenen
Seeräuber geführte Krieg. A
Seeraupen (Aphroditidae), Familie
er freilebenden Raubanneliden (s. Borsten⸗—
vürmer); die gemeine S., Seemaus, Filz⸗ y
vurm (a phrodite aculeata I.), mit gold⸗ 1709.
länzenden Borsten, in den eurvp. Meeren, Gemeine
ind die ebendort häufige Hermiöne hystrix Seeraupe.
xdg. lAbb. 1700j. J
Seerecht, der Inbegriff der auf Schiffahrt uud
jandel bezüglichen Rechtsnormen, sowohl die privatrecu
icher (Haparie, Bodmerei, Versicherungswesen 2c.) 4
inch die oͤffentlichrechtlicher Natur. Soweit dieselben n
auf das Verhältnis mehrerer oder aller Staaten zueinande
heziehen, bilden sie das sog. Völker⸗S. oder internativua
3. Soweit sie sich auf das Verhältnis des Staates zu
den ihm dauernd oder vorübergehend unterworfenen en
onen beziehen (3. B. Schiffsvermessung, Seeamt), spricht
nan von Seestantsrecht. S. im engsten Sinne oder
Zechandelsrecht ist die Gesamtheit derjenigen scerechtlichen
sormen, welche sich auf das Verhältnis der an der 5
chiffahrt beteiligten Personen untereinaunder bezieheu. I
S. ist einheitlich geordnet in Buch 4 des Deutschen Handel 5
gesetzbuchs; die Rechtsverhältnisse der Sgifsmaͤnnschas
zurch die Seemannsordnung vom 2. Juni 1902( abgeänder
3. Marg vodVol. Bohens (2 Bden 1807 1001),
hereis (19019, Schaps (1002). d
Seerose, Pflauzenarten, s. Nymphaea, Nuphar n
relumbium,; auch Bezeichnung für die Aktinien Is.d. nebst
Seerotkehlchen, . Seetaucher. (Abb. 44).
ZSeesalz, s. Salz.
Zeefaugetiere, die Fischsäugetiere (s. Waltiere).
Zeeschaf, s. Albatros [Abb. 461].
Seescharbe, die Kräheuscharbe (s. Kormoran).
Seefcheiden, Aszidien, Saͤck- oder Schlauchtiere (Asciacdéa),
 Klasse der Manteltiere, einzeln lebeude oder
oloniebildende, meist festsißende Tiere mit gitterförmig