Ichhrochenem Kiemensack, dickem, gallert- bis lederartigem
Mantel. Die geschickt schwimmenden, kaulquappenühn—
ihen Larven haben, ehe he sich beitteken ünd zu e aus—
vachsen eine Rückenfeite und
eine Art Ruͤckenmart. Bewohner
aller Meere. Vier Ordnungen:
NEinfache S (Monascidiae),
estsißend, Larven fre sne
nend, mii Ruderschwanz Gattg.
scidia Boltenia, Clavolins a2c.). D) Zusammengefetzte
* GEynaseido), festsitzende, sehr kleine, durch Kuospung
aus einem Einzeltiere eutstandene, in größerer Zahl in
einen gemeiusamen Mantel eingeschlossene Tiere Gattg.
wotryiug ic)3) Feberwalzen (Indiae), frei schwim⸗
nende, glashelle oder bläulich durchsichtige, gallertartige
olonien von Walzen- oder Kegelform, stark leuchtend, in
armern Meeren, hierher die Fenerwalze (Feuerieib,
enerzapfen Pyrosõma) mit P. atlanticum Pép. et Les.
Abb. 1740)1, nut Farbeuwechsel in Rot, Grün, Blau etc.,
m trop. Allant. Ozean. M Geschwäuzte S. (Copelatae),
di schwimmende, dauernd mit Ruderschwang versehenẽ
tiere — Bgal. Giard (1872), de Lacaze-Duthiers
—711877).
ewirsten (Ohelonidae), Familie der Schild⸗
ten, mit herzfoͤrmigem Ruckensenid Vanier von leder—
artiger Haut doer Hornplatte
edeckt, mit Flossenfüßen, leben
n Meere; hierher die Leder
childtröte (Dermatoohelys coiaeea
 ondellt), Gesamtlänge
m, bis 800 xg schwer, Mittel⸗
veer Stiller, Attant, —33— 1711. Rarettschildkröte.
Zʒean; Suppenfchildtroͤte (Due.
— — Tafel: Amerikanische Tier—
welt, 20), bis 2 lg. und 500 kg schwer, dunkelgrün,
Atlant. Ozean, frißt Tang, Fleisch sehr schmackhaft; Karett⸗
thildtröte Cabetschitdtrote, D imbrieata Senioeiqq. sAbb.
P, brann eb hezeschnet, nut daqhziegelfoͤrmig ge⸗
ggerten Rückenplatten, im Atlant., Sullen und Juůd.
Dean, liefect ds Smildpatte Shilbtroh
Seeschlangen, sMeerschlangen. — Anch Bezeich—
ung, eines fudelhaften Secungeheuers, desseü Eristenz
oon den neuern Naturforschern fast allgemein geleugnet
vird, das aber immer wiedet angeblich gesehen woͤrden ist.
Zeeswmetterliug, . Schlefishe Aob. 1088).
Seeschnepfe Fisch, s. v. w. Meerschnepfe (s. Röhren—
uäuler); als Vogel s. v. w. Austernfischer und rote Ufer—
Seeschule uks sehobi), sLelisten ffchnepfe.
Seesch walbe Mowenetlen verschiedener Gattungen.
Weißbanchige S. (Stexna), mit gegabeltem Schwanz, aus—
Jerandeten Schwimmhäuten, von
dischen, Weichtieren ꝛc. lebende
Stoßtaucher hierher die große S.
Raub Sn8. — ——
u), bläulichgrau, wärmere und
emütigte Meere det Älien Weit,
gemeinẽ S. ( Fluß ⸗S. Rohrschwalbe,
. hiruno I.J aschgrau, gemein
an den eurdp Wleeren und Binnenewüssern;
 Vrand S. (S. cantisaca Goe.), hellblaugrau, europ.
düsten und Inseln; kleine S. (ZwergS. S. minũuta L),
ellbläulichgrau an den europ. Kusten und Flüssen. Schwarz⸗
äuchige S ydrochelidon), mit im Sommer schwarzer
Unterseite und bis zur Zeheumitte eingeschuitteuen Schwimm⸗
Muten; hierher die schwarze S. (Trauer⸗S. Brandmöwe,
Zrandvogeln. Assi pes Gray, nigra I.), in Deutschland
äufig; Toölpelts. (Anöus), mit ganzrandigen Schwimm—
uten; hierher die dumme S. (A. Atolndus Leach), duntel-Jaun,
 Kopf graumeiß, Atlant. ind Stiller Bzean
über den S. genaunten Fisch s. Pauzerwangen.
Zeeseywalm, Bienenftresser Ahbe or
Seefen, Stadt im Hzgt. Braunuschweig, am Harz,
dichtiger Bahnknotenpunkt, (1905) 4007 E., Amtsgericht
iltes Schloß und Burg, Realschule (Alumnat), Waisenhans
Zeesto rpion, s. Pauzerwangen sAbb 1321)1.
ZSeesoldaten, die Mannschaften der Marineinfanterie.
Seepecht, der gemeine Eisbogel (. Eisvögel).
Seespinnen, f. Asselspinnen; auch die Spinnen—
rabben (f. Krabbeny.

38)

See

erp s. Seerecht.
eesterne (Assteroidéa), Klasse der Stachelhä
ternförmige bis fünfeckige Tiere ns iemlich nelminter
eflachten, eiufachen Armen. Mund
iuf der Unterseite, der stets vorhan—
hene After exzentrisch auf der Rücken—
eite. Alle S. sind getrenntgeschlech⸗
tig. Entwicklung in der Regel kom—
pliziert durch Larvenformen (Bipinaris
 sTafel: Entwicklungsgechichte
 I. 8), Brachiolaria) —*
räßige Raubticre, die Mollusken,
Iedacieteund kleinen Fischen nach⸗
ellen, z. B. der gemeine S. (Asterlas oder A —
hion rubens L. IAbb, 17138), in den S—
mit Ausnahme des Mittelmeẽrs), ein Feind der Äuftern
— meist
Armen, iu den nordeurop. Meeren.
Zeestichling, s. Stichling JAbb. 18106].
Seestraßenrecht, s. Straßenrecht auf See.
Seetang, s. Fucus.
Zeetaube, die Grillumme (s. Alken).
Seetaucher (Colymbus), Gattg. der Taucher (s. d.),
große, schlanke Vögel mit sehr kurzem Schwanz, leben von
rischen, nisten an Seen und Teichen. Hierher der Eis-S.
Eistaucher. C. glacidlas L.), schwarz, unten weiß, in der
iördl. kalten Zone; Nord-S. (O. septentrionälis L.)
zraungrau, Kehle rot (daher Rotkehltaucher, Seerottehichen),
n den nördl. Meeren, auch bei uns im Winter nicht feltn;
Bolar⸗S. (O. areticus L.), schwarz, unten weiß.
Seetenfel (Lophius), Gattg. der Armflosser, mit sehr
rroßem, breitem, mit zahlreichen Dornen besetztem Kopf
roßem, weitem, mit Schluud und Magen einen gemefu⸗
amen, geräumigen Sack bildendem Maul. Hiecher der
emeine S. —
Fische II, 81, bis 180 em lg., oben braun, unten weiß,
urop. Küsten. — Se heißt auch der Hanbensteißfuß (f.
aubentaucher) und der Kampfläufer (. d.).
ZSeetönnchen, s. Salpen. sder Sepie (s. d.).
Zeetraube, Pflanzengattg., s. Coccoioba; auch die Eier
Seetrift, allerlei in der See herumschwinimende Dinge
Wrackteile, Baumstämme ꝛc.); daher seetriftig Gut, alles
But, das in der See aufgefischt wird.
Zeeverschollenheit, s. Verschollener.
Seeversicherung, Sceeasseknranz, die Versicheruug
on Seeschiffen (Cascoversicherung) und deren Ladung
Güterladungsversicheruug). In Deütschlaud sind die „All
semeinen Seeversicherungsbedingungen von 1867 („5. Aufl.
892) maßgebend. — Vgl. Voigt-Seebohm (1887), An—
hersen (1888), Lewis (1889).
Seevölkerrecht, s. Seerecht.
Seewalzen, Seegurken (Holothurioidéa). Klasse de'
Stachelhäuter, wurm- oder walzenförmig
iach der Hauptachse gestreckte Tiere; Mund
nit Fühlern umstellt, Entwicklung teils durch
Larven (Aurionlaria), teils dirckt in Brutraschen
 des Muttertiers. Drei Ordnungen:
) Füßige Holothurien (Pedata), mit Füßhen
 getreuntgeschlechtig, Lungen vorhauden;
sierher die Gattg. Cugümaria, deren Arten
lettern (Kletterholothurien), die bis 30 em
auge Röhrenholothurie (Holothuria tubuõsa
 Gm. [Abb. 1714)) des Mittelmeers ꝛc.
Tieffeeholothurien (Plasipoda), wie vorige,
iber ohne Lungen, e eere hierher
»ie Gattg. Deims, Elpidia u. a. 8) Fußlose 1714. Röthren—
holothurien (Apoda), zum Teil Zwitter, mit enee
der ohne Lungen; hierher die bei Berührung
ich zerstückelnde Kletienholothurie (Synapta digitata Mrill.)
des Mittelmeers. — Vgl. Ludwig (1874), Lampert (1885).
Seewarte, Deutsche, dem Reichsmarincamt unter
tellte Behörde zur Förderung der Kenntnis der Natur—
»erhältnisse des Meers, sowelt sie für die Schiffahrt von
zuteresse sind, und der Witterungserscheinungen an den
»eutschen Küsten. Die S. wurde 1868 durch W. von Free—
en gegründet, 1875 Reichsbehörde. Monätlich erscheint:
Anualen der Hydrographie und maritimen Meteorologie“,
äglich Wetterkarten, periodisch Segelhandbücher, Segel⸗
weisungen ⁊xc. J