See

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Seewechsel, s. v. w. Bodmereibrief, s. Bodmerei.
Zeewehr, die der Landwehr (s. d.) entsprechenden
ahrgänge der Marinetruppen.
Seewen (Seeben), Dorf und Kurort im schweiz. Kan⸗
n Schwyz, (1900) 762 E;; Eisenquellen.
Zeewenkalk, sJv. w. Hippuritenkalt (s. Hippuriten).
Seewinde, s. Tag- und Nachtwinde.
Seewis im Prättigau, Dors im schweiz. Kanton
vraubünden, (1900) 901“E.; Luftturort.
Seewolf (Anarrhichas lupus T. fAbb. 1715)), ein zur
Familie der Schleimfische ge—
höriger Stachelflosser, bis m
ig., an den gemüßigten Küsten
von Nordeuropa und Nordamerika,
 gefräßiger Räuber.
Seezeichen, Schiffahrtszeichen, dienen zur Kenntlich—
machung des Fahrwassers; fefte; Leuchttürme, Baken (f. do,
Bricken; schwinimende: Feuerschiffe, Treibbaken, Tonnen
ↄder Bojen (s. d.). Sic sind, durch Form, Farbe und
Aufschrift underschieden, in den Seckarten und besonderr
Berzeichnissen eingetragen.
Seezunge, s. Schollen.
Zeffis oder Seffewiven, pers. Dynastie, 1601 -1722
Zesidkoh, Weißes Gebirge, Gebirgszug in Afghani—
u, durch das Kabultal vom Hinduküsch geschieden.
Sefidrud, Unterlauf des pers. Flusses Kisil-Usen.
Segantini, Giovanni, ital. Naler, geb. 15. Jan
58 in Arco, gest. 29. Sept. 1889 im Schafbergrestaurant
hei Pontresing. Hauptbilder: Nach dem Sturm auf der
Alpe, Zwei Mütter, Heimkehr des Hirten, Schafschur,
Viehtränke, Pflüger im Engadin, das Triptychon: Leben,
Natur, Tod. — Biogr. von Fred üs01), Marterfteig (1804),
Montandon (1904); Prachlwerk, hg. bon Servans (1902)
Segeberg, Kreisstadt im preuß Reg.⸗Bez Schleswig,
wischen Trave, Segeberger See und Kalkberg, (1808)
1595 E., Amtsgericht, Realschule, Lehrerfeminar; Siein⸗
ialzlager und Solbaͤd.
Segel, aus mehrern Breiten zusammengenähte Flächen
don Hauftuch oder Baumwolltuch (Segeltuch), von starkem
Tau oder Stahldrahttau (Liek) eingefaßt. Die eigentlichen
S. dienen zur Vorwärtsbewegung des Schiffs:“ Rah S.
trapezförmig mit dem Ober⸗ oder Rahliet, Anschlagliet
und mit den Ecken (Nocken) am Jacksiag befestigt; Seiten
lieken laufen zum Fußliek, dessen Ecken, Schothörner,
nach der untern Rahnock ausgespannt werden, während
das S, durch Heißen der Rahe nach oben gespannt wird
In Abständen von 1 bis 21n laufen guer über das S. die
Reefe, Leinen oder Bändsel zum Reefen (Reffen, d. ĩ. Zu—
iammenraffen). Als Schrat⸗S. bezeichnet man die Gaffes.
iereckig an den Gaffeln und die Stag-S. dreieckig an
Stagen oder schräg von oben nach unten gespannten Tauen,
Leitern); die bordere untere Ecke heißt Hals, die hintere
Schot, die Reefe beginnen vom Unterlief Wind-S., am
Mast zum Lüften der untern Räume geheißt. — Die ES
verden nach den Rahen ꝛc., an denen sie fahren (Befestigt
Zegelducht, s. Vucht. ssind), benannt.
Segelechse, ind. Basilist (Histiũrus ampoinenis
Jrayd, Baumagame Amboinas und der Philippinen, über
Emelg., auf dem Rücken ein Länaskamm, der sich anf
dem Schwanze segelartig erhöht
Fleisch wohlschmeckend.
Segelfalter (Papilio Podairius.
 L. [Abb. 1716), zu den
Tagfaltern gehöriger Großschmet
terling, dem eet
aahe verwandt, 70 80 m br.
chwefelgelb, mit breiten, schwar⸗
en Querbinden; Raupe auf
Schlehen.
Segelkarten, s. Seekarten.
Segeln, die Fortbewegung des Schiffs durch Segel.
Beim Winde segeln, weun der Wind die scharf angebraßten
Segel eben füll (s. Beim Wind), mit dwrs Wind, wenn
der Wind senkrecht zur Kielrichtung weht, mit raumem
Wind, wenn der Wind mehr von hinten kommt, mit
Backstagsbrise, wenn der Wind 46 von hinten kommt,
nor dem Wind, wenn der Wind genau von hinten kommt.
Segelquallen, s. Roͤhrcuquallen.
Segelregatta, sJ. Segelsport

1715. Seewolf.

Segelschiff, ein Schiff, dessen einziges Fortbewegungs⸗
—84 sind. Der Bestand au S. nimmtt in 8
Handelsflotten ab, in den Kriegsflotten bis e m
Schulschiffe verschwunden. Die geßern S. Volsschiff, au
Brigg, f. d. nebst Tertfiguren) fahren in allen ——
ie Ueinern (Schoner, Kutter, f. d. nebst Tertfiguren) mu
an den Küsten. sTafeln: Scewesen Lu. II. *
Segelsport, Ausübung des Segelus als Unterha
und im Wettkampf (Segelwettfahrt, Wettsegeln, Segen
regatta) von meist nicht berufsmäßigen Seeleuten, die s
in Vereinen zusammentun und nach bestimmten Satunge
die Segelwettfahrten betreiben. — Vgl. Stöwer, „
deutsche S.“ (Cpz. 1905).
Segeltuch, eine grobe Art der Leinwand. n
Segerkegel, zur Bestimmung hoher Tmpenatur
dienende kleine Pyramiden von stufenweis fortschreiten
Schmelzpunkt; bestehen aus Ton, Quarz, Feldspat
Maͤrmor, für die niedrigern Temperaturqrade mit Zusa
oon Metalloxyden. erb
Segers, Daniel nud Gerard, fläm. Maler, s —
Segers, Gustaaf, flüm. Schriftsteller, geb. 29. Dez, 8
u Hoogstraeten, 1879 1900 Lehrer in Lier, schilderte ne
Zauͤernleben; schrieb: „Dorpegéschiedenisseu“ (1879).
In de Kempen“ (1882), Geluxkig“ (1887), „De
aaren“ (1890), „Aen de Grénzen“ (1908) u. a.
Segerz, Boͤticherbeil zum Behauen der Faßdauhen. r
Segesta (bei den Griechen Egesta), Stadt der inmet
westl. Sizilien, lange von Karthags beherrscht, seit den
ten Punischen Kriege römisch; Ruinen bei Calatafimi.
Zegefta, alte Stdt in Zuhrien, seht Sisset (f. d.).
Zegestan, Landschaft in Irän, s. Seistan. 4. d)
Segeftes, Cheruskerfürst, Vatet von Arminius' ( . d.
attin Thusnelda, ging zu den Römern über.
Zegesvaͤr (spr. scheͤggeschwahr), ungar. Name voꝛr
häßburg (s. d).
Segge, Pflauzengattg., s. Carex [Abb. 310)]. d
Seghers (Segers), Dauiel, fläm. Blumen-— n—
Früchtemaler, geb. 1590 zu Antwerpen, gest. das. n
teils selbständige Werke, teils Gemälden berühmter Zei v
jenossen (Rubens, van Dyck u. a.) Guirlanden, Blumen *
zufgemalt. — Sein Bruder Gerard S., geb. 1591 in Aut⸗
werpen, gest. das, 1651, malte bes. biblische Darstellungeu
Segler, s. Mauerschwalben.
Zegment (laat.), s. Abschnitt.
Zegmentgranate, eine engl. Granate mit einem au
wereinander liegenden ringförmigen Teilen bestebenden
Heschoßkern, der von einem dünnen chemisch
nit dem Geschoß verbundenen Bleimantes
imgeben ist.
Segnersches Reaktionsrad, die
einfachste Turbine JAbb. 1717), besteh⸗
aus einem um eine vertikale Achse dreh—
haren Rohre Remit Ansatzrohren x, aus
5 ug d Gerinne 6 p
mende Wasser seitlich ausfließt und dur —
Reaktion das Rad in der Pfeilrichtung 1717. Segnerches
umtreibt. Reakrionsrad.
Segnespaß, Paß (2625 m) in den Glarner, Alpen,
zwischen den schweiz. Kantonen Glarus und Graubündeu—
Segni (spr. ßennji), Stadt in der ital. Prov. Rom,
1801) 6994 E. antike Ruinen.
Sesgno sital.), Zeichen, s. Al segno.
Sego, Negerstaat am Niger, s. Sequ.
Segorbe, Stadt in der span. Prov. Castellön de la
Plana, am Palancia, (1900) 7045 E.
Segovia, Hauptstadt der span, Prov. S. (6827 km,
1900: 150 248 E.; Alttkastilien), am Eresma, 14347 E. königl-Schloß
 (Alcazar), Kathedrale (16. Jahrh,, 105 2m. hoher
Turm), röm. Aquädukt (1590 ma lg.), Reste eines Amæphi⸗
hegters; Wollwäschereien (Scgoviawolle), Tuchfabriken.
Segre, l. Nebenfluß des Ebro, mündet nach 210 km
bei, Mequinenza.
Segregieren (lat.), ausscheiden; Segregativu, Ab⸗
onderung; Segregät, das Ausgeschiedene; Segregatorinm,
Scheidungstrichter für Flüssigkeiten.
Segu (Sego), Gebiet des Mandingoreichs Bambara,
auf beiden Seiten des obern Niger; Hauptstadt SaSiksro,
am Dscholiba (obern Niger), 8—10000 E. — Bgl. So—
leillet (franz., 18879