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Ammoniak übergossen, schwarzes, sehr explosipves Silber. Mein Herz in Liedern“, 6. Aufl. 1880), Erzählungen,
amid (Verthollets Knall⸗S.); Sisberfulfiv Csulfuret, Deutsche Hochlandsgeschichten“ (2. Aufl. 1877), „Reu
Schwesel⸗S.). das in der Natur als Silberglanz dortommt zochlanpsgeschicten bo, Die Aipenrofe von -schi
und als schwarzer Niederschlag aus Silberlösungen durch 5. Aufl. 1876), Glanzendbe Bahnen“ (1872) u. a.
Schwefelwasserstoff fällt; Sisberhaloide werden in der Silberstoff, s. v. w. Brokat.
Photographie verwendet: Chlor und Brom⸗S., s. Chlor Zilberstrich, Schmetterling, s. Perlmutterfalter.
nud Bron Jod ·S. (Silberjodid) faift aus Silberlosungen vilbersulfal, sufts ⸗fulfuret, s. Silber.
durch Jod verbindungen als gelber, käsiger Niederschlag, ist ilbertripel, s. v. w. Polierschiefer.
in Ammoniak unloͤslich. Silbersalze kristallisieren guf Aberwahrung, s. Währung.
und sind farblos: Silbernitrat, falpetersaures S. Silber Aberweiß, s. v. w. Bleiweiß.
salpeter) rhombische Kristalle, in Wasser und Weingeist zilberwurz, Pflanzengattg., s. Dryas [Abb. —
loöslich, schwuͤrzt sich mit organischer Subftanz (Hant Lin Zilburyhügel, e Berg bei Avebury (. d.) in
wand); dient als Höllenstein (j. 8) zum Atzen, zum gland, bam hoch, von noch nicht enträtselter Vetimmiung
Zeichnen von Wasche (unverloschliche Tinke) und zur Dar Silchar, Hauptstadt des brit.-ind. Distr. Katschar (1. *
dellung anderer Silberverbindungen; schwefelsanres S Silcher, Friedr. Liederkomponist, geb. 27. Juni 17
Silberfulfat), in Wasser nicht sehr losliche Kristalle; essig u Schnaith, Musikdirektor in Tübingem gest. das. 26. Aug
aures S. (Silberazetat), schwer losliche Kristallnadeln; 860; viele seiner Lieder („Ich weß nicht, was soll e
Cyan⸗ S. (Silberchanid), käfiger, weißer Niederschlag, den bedeuten“, „Unnchen von Tharau“, „Morgen
Chlor⸗S. aͤhnlich, aber gegen Licht beständig, löst sich leicht muß ich weg von hier“ u. a.) sind Volkslieder
in Cyankalijtm zu Kaliumsilberehanid, das zum Versilbern Jeworden, — Vgl. Köstlin (1877).
anf galvanischem Wege und zur Herstellung galvanoplaffifcher Sildehval, Finnwal.
Silberniederschläge dient. — Vgl. Surß, „Die Zukunft Silen (grch. Seilenos), s. Silene.
des S.“ (1882), Bamberger (1382); Perch-Wedding, Susne Ia Leimtraut, Kliebnelte, Pflau⸗
Metallurgie des S.“ (1881), Kröhnke, „Entsilberung von engattg. der Farnaenn krautartige
Erzen“ (1500). — In Deutschland häufig 8. 1inflata
Silber, oxydiertes, s.v. w. Galvanisiertes Silber (. d.) L. (Klatschnelte, Taubenkropf), mit blasigen
Silberamalgam, s. Amalgam. Blütenkelchen; Zierpflanzen sind S. armeria 1740. Ma—
Silberantimonglanz, Miargyrit, monoklines. L. Marienröschen Abbe 1740]) und die ark- rienrsscheu.
wärzlich bleigraues, faft diamantglänzendes, blutroi ische und hochalpine S. acaulis L. 8
durchscheinendes Mineral, bestehend aus Schwefelantimon Silene, in der griech, Mythologie die Dümonen
und Schwefelsilber; dieut zur Darstellung des Silbers Fruchtharkeit verbreitenden fließenden Wassers, gewöhn
Zilberatzstein, s. v. w. Höllenstein (s. d). Begleiter des Dionysos, ursprunglich in Fferdegestalt
Zilberbaum, s. Silber. oder mit Pferdeohren und -schweifen dargestellt. Sypãter
Silberbäume, s. v. w. Eläagnazeeu. dachte man sich den Silen als trunkenen, dickbäuchigen,
Silberberg, Stadt im preuß Reg.-Bez. Breslau lahztköpfigen Älten. — Bgl. Bulle (1893). r
in Eulengebirge, (1905) 1126 E.; früher Silberbergbau Silentium (lat.), Stillschweigen; Silentiarier, zu
765— 1860 Festung. chweigsamkeit verpflichtete Mönche (Trappisten).
Silberblatt, Zierpflanze, s. Lunaris. Silessa, lat. Name für Schlesien.
Zilberblende, s. vow. Rotgüldigerz (s. d.). Zilesius, s. Angelus Silefius. 4
Silberbromid, s. Brom. Silberbronze, f. Silber Silhonette (pr. ßiluttt), s. Schattenbild; silhour
Silberchlorid, s. Chlor. Silbercyanid, s. Silber. eren, im Schattenriß darstelien.
Zilberdiftel, sviybum. Snioisnongiae (iat.), die Kieselschwämme (s. d)ꝛ —
Silberfahlerz, dunkles Weißgüldigerz, ein mehr oder Silikate, tieselsaure Salze, s. Kieselsaure; Silita
cuiger reiches Antimonfahlerz. steine, s. v. w. Kieselgesteine.
SZilberfarne, s. Cymnogrammo. Siiiqua (lat.), s. Schote. t
Zilberfisch, silberweiße Spielart des Goldfisches (s. d.) Zilistria, Sladt und Festung im bulgar. Kr. Nustschu
Silberfischchen, s. Borstenschwänze. un der Donau, (1801) 12 138356. (zur Hälfte Türken)
Zilbergewicht, Gewicht für Silber und Silberwaren Belagerungen 1828 und 1829 und 188314; bis 1878 türkisch.
meist mit dem Goldgewicht (s. d) übereinftimmend. Silius Italtcus, Tiberius Catius, röm. Dichter,
Silberglanz, Glaserz, Giasglanzerz, Argentit 28 10177n. Chr.; sein Epos „Punica“ hg. von Bauer
reguläres, nih bleigraues Mineral, oft haar⸗ baum⸗, (1891 82), überseht von Bothe (1856). J
plattenförmig, Schwefelsilber, meist auch blei⸗, kupfer- und Silizium, Kiesel (chem. Zeichen Si), nächst dem e
eisenhaltig; kines der reichsten Silbererze. stoff, auf der Erdoberfläche verbreitetstes Element, finde
Silberglas, durch Chlorsilber oder Silberoryd gelb ich in der Kieselfünre (sj. 56.) und ihren Salzen, 1810 von
gefürbtes —* in der Glasmalerei verwendet. Berzelius entdeckt; amorph erhalten durch SEchmelzen von
Silberglätte, s. Blei. [Abb. 739) drieselfluornatrium mit Notrium, kristallisiert in hwarzen
Silbergras, das Pampasgras (s. Gynerium nebs Jarten Oktaedern, wenn Zink hinzugegeben wird. Amorphes
Silberhornerz, s. v. w. Hornsilber (. Hornerz). Z. ist ein rotbraunes Pulver. Spez Gewicht 286, Atom⸗
*ilberjodid, s. Silber. zewicht 28,4. Siliziumlegierungen werden technisch r
AUberkrone, s. Kronentaler. wendet: Siliziumaluminum, durch elektrolytische Reduk⸗
Jilberkupferglanz, s. v. w. Kupfersilberglanz. tion von Aluminiumsilikat, und Siliziumtupfer, durch
Zilberlachs, sJ. FSorellen. Erhitzen von Kieselfäure mit Kupfer und Chlornatrium
Silberlegierungen, s. Silber. dergestellt, als Zusatz zu Kupfer oder zu Innarmer Bronze
Silberling, der hebr. Silbersekel (s. Sekel). o ewonnene Silizinmbronze zeigt bei sehr geringem
Silberlöwe, s. Kuguar. Siltziumgehalt (0 o —O, os Proz.) Froße Festigteit und noch
Silbermann,; Gottfr. Orgelbauer, geb. 14. Jan. zute Leitfaͤhlgkeit für Elektrizitaͤl; verwendet zu Lelephon
1688 zu Kleinbobritzsch bei Frauenstein, gest. 1. Aug. 1788 ind Telegraphendrühten. Vingewifser Stliztumgehal
in Dresden, vervollkommnete duch das Klavier und baut— indet sich auch im Roheisen und int für dessen Metallurgie
zuerst in Beutschland Fortepianos mit Hammermechanik. »on dweer Bedeutung; Siliziumeifen (Ferro⸗S.) wir
Silberniträt, Silberoxyd, s. Suber. em Slußstahl zugesetzt zur Erzengung dichter, gäsfreier
Zilberol, phenolsulfosaures Silber, Antiseptikumm. Füsse Iu seinen Verbindungen ähnelt das S. dem
Silberregen, Baum, s. Prunus. [Höllenstein) Kohlenstoff; es ist vierwertig und suurebildend. Die wich⸗
Silb ersalpeter, salpelersaures Silber (eSisber und igften sind Kieselfluorid (s. d.) und Kieselsäure (s. de
Silberschaum, Schlagfitber, eine sehr dünne de— Silizlumfluorid, Silizlumfinorwasferstoff⸗
chlagene Ziun-Zinklegierung. (0. auch Stanniol.) aãure, s. Kieselfluorid.
Zilbershwaͤrze, bergmn innischer Name für den Silber⸗ Silztumnkarbead, Siliziumkohlenstoff, s. Karbide.
Silberseife, sMelausfeife. sglanz. Ziljan, See in der schwed. Prov. Dalarna, 40 xm
Silberstein, Aug. Dichter, geb. t. Juli 1837 in ig. bis 25 xm br., von der Ost-Dalelf durchflossen.
Ofen, gest. 7. März 1000 in Wien; schrieb Gdichte! Siik (engl.), Seide.