Som

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ZSommerfäden, J. v. w. Altweibersommer (s. dy.
Sommerfeld, Stadt im preuß. Reg-Bez. Frantfurl
00) 11910 (1906: 12 248) E, Amisgericht Eifenbahn
Zommerflecke, s. Sommerfprossen sknotenpunkt
Zommerflug, s. p. w. Altweibersommer (s. d.j.
Zommerkanie, Schmetterling, s v. w. Fuchs.
ZSommerkatarrh, .v. w. Huufleber.
Zommerpunkt, . Sonnenwenden.
Söm merring, Sam Thom. von, AÄnatom und Phy⸗
siolog geb. 18. Jan. 1766 u Thorn, 1804 0 Prof.in
München, gest. 2. März 1830 zu Frantfurt a. M.; bon—
struierte 18009 einen elektr. Telegraphen; schrieb: „Bau des
menschlichen Körpers (neue Ausg. 1839 -44), UÜber das
Organ der Seele“ (1796). — Val. R. Stricker (1862) ꝛc.
Zommersolstictum, s. Sonnenwenden.
Sommersproffen, Sommerflecke Ephedes), tleine
gelbliche und bräunliche Haufflecken, die durch Ablagerung
von Farbstoff in der Oberhaut entstehen, bef. bei Perfonen
mit zarter Haut, blondem uͤnd rötlichem Haar, im Somme⸗
)unkler, im Winter heller.
Sodin rotord Otto, Schauspieler, eigentlich Otto
Müller, geb. 29. Mai 1889 zu Krieglach (Steiermart),
1883-84 und 1800 -6 am Deutschen Theater 18894 — 1806
am Berliner Theater, 1006 am kgl. Schaufpielhaus in Berlin,
pielt bes. Heldenrollen; vermählt mit Teresing Geßner(s. d.).
Sommitäten (frz.), die Höchsten, Vornehmsten.
Somnal, Lösung von Urethan und Chloralhydrat in
Alkohol; Schlafmittel.
Somnambulismus (vom lat. somnus, Schlaf, und
ambulare, wandeln), schlafähnlicher Zustand, der soöͤwoh
oon selbst entsteht (natsirticher S., Rachtwandeln, * d.)
als auch durch hypnotisierende Einwirkung hervorgebrach!
werden kann (kunstlicher S. Hypnotismus Is. d.J im
engern Sinne). Im populären Sinne umfaßt der S aud
die als Hellsehen, magnetisches Schlafwachen, Clairvoyanet
bezeichneten Zustünde, in denen es möglich sein soll, 3. B
Vorgaͤnge in weiter Ferue, in der Zukunft ꝛc. wahrzu⸗
nehmen; heruht meist auf Täuschung, wenn sich auch bei
einzelnen Personen (Somnambulen) eine gesteigerte Erreg
harkeit findet, so daß sie Dinge wahrnehmen, die gesunder
Sinnen verborgen bleiben, z. B. feinste Gerüche.
Sommnifeéra (lat.), schlafbringende Mittel, somno⸗
ent, schlafsüchtig,; Somnolenz, Sqhlaftrunkenheit.
Somnus (lat., „Schlaf“), bei den Römern der Got!
es Schlafs, entsprechend den griech. Hypnos (s. d.).
ZSomoghe(spr. schoͤmmodj), ungar. Komitat, Sumeg
Zomoria (spr. schomm-s, ungar. Stadt, s. Somerein
Son, Nebenfluß des Ganges, s. Schon.
Songant (lat.), ein Laut, der der Träger des Silben—
atzents (s. Atzent) ist, z. B. à in alt, ĩ in han-dit, s
in der Interjeklion pst; Gegensatz: Konsonant (Mitlaut).
Sonmgte (ital.s, früher jeder Justrumentalsatz, im
Gegensatz zur Kankate, dem Vokalsatz; jetzt eine aus 35
1 Sätzen bestehende Komposition für Klävier (auch Orgel)
allein, oder für solches und Violine oder Cello ꝛc. So—
natine, kleine S. — VBgl. Schedlock (deutsch 1897).
Sonohus L., Gänsedistel, Pflanzengattg. der Kompo—
siten; zahlreiche Arten, die einheimischen meist Unkräuter,
so S8. oleracéns T. (Gemuͤse- oder Gartengänsedistel
Sau⸗- oder Moosdistel) mit schwefelgelben Blütenköpfchen
und die ebenfalls gelbe S. arvonsis L. (Ackergänsedistel).
Die Alpensaudistel oder der Milchlattich (8. alpinus L.),
dlau blühend, in allen höhern Gebirgen, Zierpflanze.
Sonde, Stäbchen aus Metall, Horn oder Kautschuk
gur Untersuchung von Wunden, Kanälen und Höhlen des
Körpers. Hohlsonde, der Länge nach gefurcht, zur Leitung
des Messers bei Erweiterung von Wunden.
Sonderbund, Sonderbundskrieg, s. Schweiz
Sonderburg, Kreisstadt im preuß. Reg.-Bez. Schles⸗
wig, auf der zußp Alsen, am Alsensund —S——
1806) 6000 E. Inspektion der Schiffsartillerie, Garnison,
Amtsgericht, Realgymnasium, Hafen; Seebad.
Sondergerichte, die Behoͤrden, welche gewisse den
ordentlichen Gerichten entzogene Rechtoͤstreitigkesten zu ent⸗
scheiden haben, wie Militar-, Konsular-, Prifengerichte rc.
(S. auch Ausnahmegerichte.)
Sondergut, s. Cinhandsgut.
Sonderland, Joh. Bapt., Genremaler und Illustra—
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1878. — Sein Sohn Fritz S., ebenfalls Genremaler,
geb. 20. Sept. 18838 zu Duͤsseldorf, gest. das. 18. Juni
896; humoristifche Szenen aus dem Bauernleben und
Benrebilder aus der Barockzeit.
Sonderling, Lastträger, Aprikosen oder Schlehen⸗
pinner (Oxgyta antiqus T. sAbb. 1788; 3 Mannchen,
»Weibchens). Schmetterling der Spinnerfamilie, Münnchen
rostbraun, Weibchen
zrau, nur mit Flü—
gelstummeln. Naht
erwandt der Eckfled
O. onostigms
habr.); seine Vor⸗
derflügel sind rost⸗
draun, die Hinter⸗
Jügel schwarzbraun. 1750. Sonderling
Xaupen beider mit
ürflenförmigen Haarbüscheln (daher Bürstenspinner), auf
„Schlehen, Obstbaͤumen ꝛc. I. 22.
Sonderrechtsnachfolge, s. v. w. Singularsuczesfion
Sonders, deutscher Rame bon Sondrid (s. d.s
Sondershausen, Haupt- und Resi—
enzstadt des Fürstent. Schwarzburg-S., an J
D 5 27 —
Amtsgericht, fuͤrstl. oß, Gymnasium,
Fealschule, Lehrer⸗, Lehrerinnenseminar, ——
donfervatorium der Musik; Kalibergbau. —
Sondersieche, Aussatige, an Nussatz 1760 Son—
d.) Kranke. dershausen.
Sondhaussche Linse, Linse zum Nach⸗
deis der Schallbrechung sTasel: Schall'J, 851. z⸗
Sondieren, mit der Sonde (s. d.) untersuchen; aus⸗
orschen, prüfen. i⸗
Sondre Bergenhus, norweg. Amt, an der West⸗
rüste, 18 806 gkm, (1800) 185 762 E.; Hauptstadt Bergen.
Söndre Throndhjem, norweg. Amt, 18609 4km,
1800) 136 382 E.; Hauptstadt Throͤndhjem.
Sondrio, Hauptstadt der ital. Prob. S. een —
906;: 126 632 F.Vombardei) und des Velilin, an der
Mündung des Malero in die Adda, (1901) 8171 6.
Sone(spt, hohn) engl. Schreibung für Schon (G. d.
Sonẽtt ilalß. Dichsorm, beftehend aus 2vierzeilijen
 Strophen mit 2 viermal (in der Ordnung abba abne
viederkehrenden Reimen, und 2 dreizeiligen Strophen mi
doder 8 beliebig georbneten Reimen.“. Val. Welti,
Geschichte des S.“ (1884).
SZöngarei, asiat. Landfchaft, s. v. w. Dsungarei.
Songari(S.ula), Fluß, sap. w. Sungari. Ssongka.
Songeẽa, Regierungsstation in Deutsch-Ostafrika,
Songhan (Sonrhahd, einst mächtiger, mohammed.
stegerstamm im westl. Sudan, zu beiden Seiten des mitt⸗
ern Niger; Hauptstadt Gogo.
Song⸗ka, Roter Fluß (Red River), Hauptfluß in
kongking in Hinterindien, entspringt in der hines. Prov.
sün⸗nan aus mehrern Quellen, muͤndet in einem Delta
a die Bai von Tongking. t
Song⸗Bai, Geld und Gewicht in Siam — Urg Ba
Soninke, Negerstamm, s. Mandingo. V9.
Sonklar von Junstätten, Katl, Geograph un
Alpenforfcher, geb. &amp; Dez. 1816 in Weißkirchen 186712
Ldehrer an der —— zu Wiener⸗Reuͤftadt, gest.
O Jan, 1888 als Generalmajor zu Innsbruck; schrieb:
Reisestizzen aus den Alpen und Karpathen“ 187)
Sdbtaler Gebirgsgruppe 1861, mit Allas), „Die Ge—
zirgsgruppe der Hoͤhen Tauern“ (1866), „Allgemeine Oro⸗
zraphie“ (1873) u. a.
Sonnabend, Saustag (lat. dies Saturni), der letzte
I. MTag der Woche; der Sabbat der Juden.
Sonnblick, Hochgipfel in den Hohen Tauern in Salze
zurg, 8108 w, melcorolog. Staton (seit 1886, höchste
kuxopas). — Vgl. Samter (1882), Gruber (1804).
Sonne, der Haupt- und Zentralkörper des Sonnen—
ystems (s. d.); stellt sich als kdreisrunde, glänzende Sceihe
dar, mit Sonnenflecken (f. d.) und Sonnenfackeln bedeckt,
st die Quelle des Lichts und der Wärme. Sie dreht sich
n 2528 Tagen von Westen nach Often um ihre Achse
ind hat eine fortschreitende Bewegung von b7. xin in der
Sekunde. Ihre mittlere Entfernung von der Erde beträgt
a. J49 Mill Km oder ca. 20 Miul. geoar. Meilen, ihr