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Sorus (grch. sõroa), Sporenhäufchen (s. Farne).
Sosh pr. ßosch), L.Vebenfluß des Dnsepr in den ruff
Vouv. Smolensk und Mogilew, bag xn Ig., schiffbar
Sosniza, Kreisstadt im ruff Gouv. Tschernigowan—
Wjedj (zur Desna), 7095 E.
Soso, afrik. Land, s. Saria.
Sospirando, sospiroso (ital. Mus.), s eufzend; sosprro
„Seufzer“), in der Mensuralniusik eine hathe, jetzt eine
ertel Taktpause. [Andanto und Adagio.
Zostonũuto sital., Mus.), gehallen, bes. als Zusatß zu
Sostra, alter Name der berf. Sladt Schuschter (s. d).
Soswa, J. Nebenfluß des Ob im russ.sihir. Goub
Tobolst 683 x Iq., schiffbar auf 350 kmm.
Sotades, griech Komddiendichter aus Maroneia in
Thrazien, unn 280b. Chri, fol auf Geheiß des Hiole
maus Philadelphus, dessen Ehe er verspottet hatte, er⸗
tränkt worden sein. Der nach ihm benannte Sotadẽische
Bers besteht aus drei und einem halben Tonieus ,!
und ebenso vielen trochäischen Telrametern:
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Soetbeer, Adolf, Nationalstonom, geb. 28. Nov
1814 zu Hamburg, 1848 -72 Konsulent der Kommerz⸗
deputation das., seitdem Prof. in Goͤttingen, gest. das.
28. Okt. 1892; einer der Hauptvertreter des Freihandels
in Deutschland, schrieb bes. über Muͤnzwefen.
Soter (grch.), Erretter, Beiname von Goͤttern (Zeus)
und Fürsten; dann s. v. w. Erloser, Heiland; Solerio
ogle, Lehre von Christus als dem Erlofer.
Sothis (ügypt. Sopdet), s. v. w. Sirius (s. dy: Sothis.
Sotie (frz.), s. Soͤttie. speriode, f. Periode.
Sotnie (russ, sotnja, „das Hundert), eine Abtei
lung bei den Kosaken, der Kompanie oder Eskadron ent⸗
prechend, jegt meist 130 Mann. Sotnik, Oberleutnant.
Sotteville⸗ les⸗Rouen (spr. ßott'wil l ruang),
Stadt im franz. Dep. Seine⸗Inferieure, an der Seine,
(1801) 18535 E.; Baumwollspinnerei.
Sottie (frz. sotio), Narrenspiel, die seit dem
1. Jahrh. auf dem franz. Theater üblichen allegorischen
Vorspiele; später satir. Possen.
Sottise (frz.), — anzügliche Rede.
Sotto vooe (ital. Mus., spr. woͤhtsche), mit ge⸗
)dämpfter Stimme, halblaut. *.
Sou (pr. ßu), früher Sol, ursprünzlich franz. Gold—
münze (Sol d'or), dann Scheidemuͤnze zu Livre, jetz
Bezelchnung des 5-6entimesstücks.
S—— die Früchte von Caryocar nuciferum T.
Son bise 9 ßubihs), Charles von Rohan, Furs
»on, franz. Marschall, geb. 16. Juli 1715, Gouverneu
von Flandern und Hennegau, im Siebenjähr. Krieg
Korpsführer, erlitt 8. Nov. 17857 die Niederlage bei Roß⸗
bach, gest. 4. Juli 1787.
Soubrette (frz., spr. ßu⸗), Zofe, Dienerin; in der
Bühnensprache: Vertreterin munterer jugendlicher Mäd—
cheurollen, bes. in Oper und Operette.
Souche (frz., spr. ßusch), Stumpf, der Teil, der von
Wertpapieren un Stamm- oder Jurteubuch (s. Jurta) zu
bt Is
ouchong (spr. ßu⸗), s. Tee.
Souffleur e spr. ßuflöhr), Einbläser, die Person,
die den Bühnendäarstellern die Worte ihrer Rolle leise
vorspricht; soufflieren, vorsagen, zuflüstern, einhelfen.
Soufriere (frz., spr. — s. Solfatara.
Zönl (pr. schaul), Hauptstadk Koreas Karte: Asien J
IJ. nördl. voni Hanfluß, (1006) 200 ooo E.
Soulagieren (frz., spr. ßulasch), unterstützen, er⸗
eichtern; Soulagement (spr. ßulasch'mang), Unterstüßung
ẽrleichterung; Troft.
Zoulouque (spr. ßuluk), s. Faustin J.
Soult (spr. ßult), Nic. Jean de Dieu, Herzog vor
Dalmatien franz. Marschall, geb., 29. März 1769 zu
St.⸗Amanð⸗ la⸗Bastide (Dep. Tarn), focht in der Revo⸗—
lutionssarmee, 1804 Marschall, dem Frieden von
Tilsit depeg 180813 Sberbefehlshaber in Spanien
unter Ludwig XVII. 1814 Kriegsminister, schloß fich
1815 Napoledn J. an, lebte dann bis 1818 in Düssel?
dorf. 827 Bair, 1830 834 Kriegs mimn sier, 188014
Ministerpräsident gest. 26. Nop 1861 auf Ste Anneans
„Mémodres“ (18349. — val. Bleibtreu (1902).

Souper (frz., spr. zupeh), Abendessen; soupieren, zu
bend speisen.
Sourdine (frz., spr. ßurdihn), der Dämpfer (s. d.)
Soutache Hiß spr. ßütäsch), schmales Börtchen, das
As verzierender Besatz aufgenäht wird.
Soutane (frz., spr. ßu), der lange Leibrock der kath.
veistlichen; Souianelle, der etwas kuͤrzere ähnliche Rock.
Soutenieren (Efrrz. spr. ßu), aufrecht erhalten, ver⸗
idigen. Kellergeschoß.
Souterrain (frz., spr. ßuterräng), ausgebautes Erde,
Souterraine, La (spr. d e Stadt im franz.
ep. Creuse, an der Sedelle, (189019 4648 E.
Southainpton (spr. ßauthämmi'n oder ßöthämmt'n),
hauptort der engl. Grafsch. Hampshire, an dem S. Water,
inem 16 Rm ins Land einschnesdenden Seearm, (1805)
14897 E—., reich an mittelalterlichen Bauresten, —
uls Handelsplatz und Hauptstation der engl. Postbampfer;
Docks, Kaianlagen, Schiffswerften Is. Beilage: Groß⸗
ritannien und Irlaänd). it
South Bend (spr. ßauth), Stadt im nordamerik.
Staate Indiang, am' St. Josephfluß, — 36 989 6.
Sonth Bethlehem (spr. ßaulh), s. Bethlehem (Penn⸗
IAvanien).
Southborough (spr. ßauthbors), Stadt in der engl.
*rafsch. Kent, (189041) 6077 E.;, Stahlquelle.
South Dowus (spr. ßauth dauns), s. Downs.
Southend (fpr. dauthennd) Stadt in der engl. Grafsch.
ẽsser, an der emsemündung, (1901) 28857 &amp;., Haupt⸗
tation der Küstenwachten, Seebad.
Southey (spr. — — Rob., engl. Dichter und histor.
Schriftsteller, geb. 9. ug. 1774 zu — gest. 21. März
1848 zu Greta bei Keswick, Poet iaureato, derfaßte treff⸗
iche phet. Erzählungen („halaba“,, e curse of Keaama“
 ⁊c.); histor. Werke: „Aistory of Brazil“ (8 Bde.,
810 19), Iute of Nelson“ (neue Ausg. 1897), reli⸗
iöse, sozialpolit. u. a. („Omninna“, 2 Bde., 1812). —
Biogr. von Browne (1886), Dowden (1880).
Southgate (sfpr. hauthget), Sladt in der eugl. Grafsch.
Middleser/ nördl. Vorort von London, (18901) 14908 E.
South Gosforth (spr. ßauth), Stadt in der engl.
Brafsch. Northumberland, (18801) 6679 6.
South Hornsey (spr. ßauth hornse), Stadt in der
engl. Grafsch. Middleser, nördl. Vorort von London,
1891) 16692 6.
Southport (spr. ßauth-), Stadt in der engl. Grafsdh
Zancaster, an der Mündung des Ribble in die Jrische
See, (1901) 48 083 E.; Seebad.
South Shields (spr. ßauth schihlds), Stadt in der
ngl. Grafsch. Durhom, an der NRündung des Tyne in die
Nordsee, (1805) 100860 E. Docks, Schiffswerfle.
South Stogton (spr. ßauth), Stadt in der engl.
Vraffch. HYork (North Riding), gegenüber von Stockton⸗
ipon⸗Tees, (1891) 15476 E.
South Uist (spr. ßauth eust), Süduist, brit.⸗schott.
Insel, eine der Äußern Hebriden sGrafsch. Inverneß),
285 qkm, (1901) 5516 E.; Viehzucht, Fischerei.
Southwarke(spr. ßöthert), Stadtteil von London,
von der Themse, Grafsch. Surrey, (1001) 206 180 E.
Soutien (Efrz. spr. zuttäng, „Unterstühung, Rück—
alt⸗), der geschlossene Ünterstuͤhungstrupp hinter einer
hüßzenlinie. szum Andenken,
Souvenir (frz., spr. ßuw'nihr), Andenken, Geschent
Sonverain (frz. spr. huw'rang), S. deor, Goldmünze
er ehemal. österr. Niederlande — I4ει. (S. auch
Sovrano.)
Souverän (spr. ßzuw- frz. souverain), unumschränkt;
das Staatsoberhaupt in, mongarchischen Staaten. Sou—
peräne Staaten, solche, die in keiner rechtlichen Abhängig⸗
keit von andern Staaten stehen; halbsouveräne, solche,
deren Selbständigkeit zugunsten eines andern Staatsober⸗
haupts (Suzerän) befchränkt ist. — Sonveranität, die
berste Staatsgewalt, Staatshoheit: Souveranitätsrechte,
Hoheitsrechte.
Sonvestre (spr. ßuwestr), Emile, franz. Schriftsteller,
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baris; schrieb Erzähluͤngen, Romane ( TDes derniers
ʒretons“, „Contfossions dun ouvrier“, Un phuo
ophe sous les toits“), Dramen (EHenri Hamelin“,
. Lu Parisienne“ 2c.) u. a.