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schreibern zeichneten sich aus Sepulveda, Mendoza, Ocampo
Morales, Zurita, Melo, Moncada, Solis, Mariana; au'
moralisch-philos. Gebiet Oliva, Guevara, Mejia, Huarte
auf polit. Saavedra, auf religiösem Fray Luis de Leor
und Fray Luis de Granada, J de la érugz, der Humanisti
das Casas. - Die vierte bis zur Gegenwart reichende Pe⸗
riode charakterisiert sich durue das Eindringen der mo—
dernen, bes. franz. Bildung, die sich schon bei Luzan und
Feysoo zeigt; es bildete sich eine neue (romantische) Dichter⸗
schule, die salamantinische, deren Haupt Melendez Valdes
war, dem sich Iglesias, Roroña, Quintanga, Cienfuegos
Arriaza und Gallego anschlossen; zu der laͤtinistisch-ele⸗
hten Schule der Sepillaner gehören Arjona, Reinoso,
zlanco, Lista. Vertreter der seit 1833 aus Vrankreid
eindringenden Romantik mit ihrer Vorliebe für das
Mittelalter waren bef. Saapedra, Herreros, Arolas, die
Dramatiker Gil de Zarate, Gutierrez, Hartzenbusch, Zor—
rilla, Gonzalez, Apas, unter den neuern, mehr rega—
listischen sind die bedentendften Tamayo y Baus, Ayala
Catina, Echegaray, Dicenta, als neuere Lyriker sind zr
nennen: Esproncedas, Becquer, Tassara, Trueba, Cam—
poamor Nuñez de Arce, Garcia, Prado und die Dichte—
rinnen Avellaneda, Coronado, de HYern; den moderuen
Roman vertreten nach Fernan Caballero bes. Alarcon,
Balera, Pereda, Galdos, die Galicierin Bazan, Alas
(Clarin), Campion, Unamuno, der Jesuit Coloma und
Palacio Valdes; andere hervorragende Profaiker sind
Larxa, Somoza, Estebanez Calderon, Selgas, Tejado. —
Bgl. Puymalgre, „Les vieux guteuns castiuans“
3 Bde. 2. Aufl. 1888 -80), de sos Rios (Bo. ,
Madr. 186167), Ticknor (deutscha Bde. 2. Ausg
1867), Schack Gramat. Literatur, 3 Bden, 1845 64
„Span. Theater“, 2 Bde., neue Aufl. 1886), F. Wol'
1884, 1847, 1888), Lemcke(8 Bde. iso8 6
lein (Dramga, 4 Bde., 187175), Schäffer (Drama, 1890)
Becker (1905).
Spanisches Rohr, s. Arundo und Calamus.
Spanisches Rot, s. Carthamus.
Spanische Weide, s. Ldgustrum.
Spanische Weine, süße, starke und feurige, auch
ãuerliche, herbe Weine. Landweine weiß and rot; der
Spottorno von Cartagena, der Alelia vbn Barcelona,
die Weine von Reus, Alava, Tarragona 2c.; Edelweine
Sherry, Alicante, Pedro-Ximenes, Malaga, Benicarlo,
die Palmweine der Balearen, der Tintodi rota ua,
Hexstellung von Schaumwein (Vino espumoso) bef. in
Spanische Wicke, s. Lathyrus. [Barcelona
Spanifchfliegenkollodinui, Kantharidenkollodium,
olivengrüne, klare Flüssigkest, zur Sirupsdicke eingedampfter,
daun mit Kollodium versetzter Utherauszug grob depulvertei
stanthariden, wie Spanischfliegenpflaster augewandt.
Spanischfliegenöl, s. Span'schfliegenfalbe.
Spanischfliegenpflaster, Blafenpslaster, Kantha
ridenpflaster, aus spau. Fliegen, Olivenol, gelbem Wachs
und Terpentin hergestelltes Pfiaster, ziehi aͤnf der Haut
eine Blase. Inimerwährendes S., s. Zugpflaster.
Spanischfliegensalbe, Kantharidenfalbe, Fontanell.
salbe, gelhe Salbe aus Spanischfliegenbl (grüngelber Aus—
zug von Kanthariden mit Olivenoͤl) und gelbem Wachs,
Hautreizmittel. S. für den tierärztlichen Gebrauch ist eine
rünlichschwarze Salbe, bereitet aus Spanischfliegenöl und
Schweinefett, gelbem Wachs, Terpentin und Euphorbium
Spanischsliegentinktur, Kantharidentinttur, grün⸗
lichgelber, brennend schmeckender Auszug gepulverter Kan
thariden mit Weingeist.
Spanisch⸗Gulinea im engern Sinne s. v. w. Rio
Muni (f. d.); S. im weitern Sinne (Spanische Territo⸗
rien des Golfs von Guinega), seit 1904 zusammenfassende
Bezeichnung der zu einer Kolonie vereinigten bisherigen
KFolonien Nio Muni mit Corisco und Elobey, Fernando
Po und Annobon, 27718 qkm, 160 900 E.; zerfallend in
Ne Distrikte Fernando Po, Bata, Elobey und Annobon,
dauptstadt Santa Isabel auf Fernando Po.
Zpanischweißß, s. Schmintweiß.
Spanish Etripes (engl., spr. spünnisch streips)
ieichtes dünnes Tuch aus Zephirwolle, bef.in hellen
Farben im Orient verwenden
Spanish Town (pr. spännisch tann), früher San—
tiags de la Vega, Stadt auf der brit.⸗westind. Insel

Jamaika, am Cobrefluß, (1891) 3019 E. — S. T., Stadt
zuf der brit. Insel Trinidad, s. Port of Spain.
Spanndienste, Spaunfronen, J. Fronen.
Spanne, die Raupe des Frostschmetterlings, s. Spanner.
Spanner (Geometridae, Phalaonidao), artenreiche
gegen 2000) Familie der
roßschmetterlinge, kos⸗
nwopolitisch verbreitet,
Raupen Jofüßig, mii
)ogenförmigen Körper—
rummungen („span—
gend“) kriechend. Hier—
her der Holunder⸗S.
Nachtschwalbenschwanz,
zchwalbenschwanz ·S. UÜraptéryx sambucaris L.), schwe⸗
elgelb, mit dunkeln Querbinden, Stachelbeer⸗S. (Harletin,
Wraxas grossulaisata T. sTafel: Schmetterlinge II,
]p, wie seine Raupe weiß, schwarz
ind gelb gezeichnet, Raupe Jo—
hannis- und Stachelbeeren schäd⸗
lich; Blatträuber (großer Frost⸗
S., Waldlinden⸗S., Häberna de-—
 0—
hen, b Weibchen, c Raupe)),
Naupe manchen Wald- und Obsizäumen
 verderblich; kleiner Frost⸗S. (Frostfchmetterling.
Reifmotte, Cheimatobia brumata L.), nur das Männchen
geflůgelt erscheint im Rovember, Ranpen (Spaniol, Spauue)
den Obstbäumen sehr schädlich; Schutß durch Ringe von Bru⸗
mataleim um den Baumstamm; Kiefern⸗S. (FNdonia pimarta
 T. Tafel; Shmetterlinge I, 6P, Faupe den
Kiefern schädlich, Birken-S. (Amphidasys betularis 7.
weiß, schwarz bestäubt und gefledt, Raupe auf Laubhohz.
Buchen⸗S. (grünes Blatt, Geometra papilionaria-Abb.
 17 lebhaft grün, Zwetschen-⸗S. (Larontia pruata
 L.), braun, Raupe auf Obstbäumen ꝛc.
Spaunkrafi, s. v. w. Spannunges. d.); s. auch Euergie.
Zpannland, älteres schwed. Feldmaß — 24,68 8.
Spannraupen, die Raupen der Spanner (s. d.)
Spannrolle, s. Riementrieb. wWisch
Spannung, in der Physit der Zustand eines elastis g
dörpers, dessen Teilchen durch eine von außen, wirken r
draft aus ihrer ursprünglichen Gleichgewichtslage ver—
ückt sind und in diese zurückzukehren reben. Über S
zpaunkraft oder Expansivkraft der Gase und Dãmpfe
Vas, Dampf. (S. auch Elektrische Spannung.)
Zpannungsirresein, s. Katatonie,
pannungsmesser, Voltmeter, s. Meßinstrumente,
Iplechnhe ator G.d.
Zpannungsregulator, ein elektrotechnischer Regu—
Spannungsreihe, elektrische, s. Elektrische Span⸗
ingsreihe und Thermoelektrizitüt.
Spanten, die Rippen des Schiffskörpers, aus Holz,
ernen oder stählernen Winkeleisen.
Zparadrap (frz, spr. drah) geftrichenes Heftpflaster.
Zparbutter, s. b. w. Kunsibutter (s. d).
Spargel (Asparagus ofticinatis L), Gemüsepflanze,
der zu den Lilidzeen gehörigen Gattg Asparagus au-Jehörig,
 ausgezeichnet durch die sehr astigen, aus einem
m Erdboden befindlichen ausdauernden Rhizom hervor⸗
prossenden Stengel, Blätter in Form kaum fichtbarer
Schüppchen an den Verzweigungsstellen der nadelförmigen
istchen; Blüten klein, unanfehnlich; Frucht eine Beere.
Die jungen Sprosse (Pfeifen, Stangen) geben ein wohl⸗
chmeckendes und nahrhaftes und wegen des Gehalts an
Asparagin (s. d.) heilkräftiges Gemüse ab; in vielen Va⸗
rietüten angebaut, namentlich um Braunschweig. Der S
vird im dritten Jahre nach dem Aupflanzen mittels eines
Spargelmessers gestochen, und zwar im Mai und Juni.
Feinde des S. n der Spargelkäfer (sJ. een
und die Spargelfliege (s. Bohrfuege), die durch ihren Sti
das Krummwachsen verursacht. — Über Spargelzucht vgl.
Brinckmeyer (1891), Boisel (2. Aufl. 18007), Böttner
1887), Göschte (8. Rufl. 1004).
Spargelerbse, s. Tetragonolobus. — Spargelfliege.
Bohrfliege. — Spargelhähnchen, Spargeltäfer, Lilien⸗
dähnchen. — Spargelklee, s. Luzerne. — Spargelkohl, s.-Brokkoli.
 — Spargelsalat, s. Gartenfalat. — Spargelstoff,
v. w. Asparagind

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