Spe

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Spon, Pieus majoꝝ L. IAbb. 1772)) Hinterleib rot, häufig
Elster⸗S. (Weiß⸗S., D. oder P. leucoadtus Bonst.), selten,
aus Nordosteuropa, mittlerm Bunt⸗S. (Rot⸗S., D. me.
Uus XochP. medius L.), Scheitel karminrot,
häufiger, kleinem Buut⸗S. (D. minor Koch,
P. minor L.), häufig; dreizehiger S. (Aptornus
 tridactylus Gould. P. tridacty ius
mit drei Zehen und gelbem Scheitel,
Nordeuropa, bei uüs selten; Grün⸗S. (Picus
Viridis ꝓlipengrün, Scheitel karminrot,
Turopa und Kleinafien, häufig, Grau⸗S. (P.
ganus Gm.), grün, Kopf grau, Nordosteuropa. —
Nordamerik. Arten: Rotkopf⸗S. (AMelanerpes VAnddede
eryt hrocephälus S. sFafel: Amerika— pecht
nische Tierwelt, 4)), Kopf hochrot, sonst schwarz und
weiß; Gold⸗S. (Colsptes uratus Sꝛo.), mit gelbroten
Kehle; Kupfer⸗S. (O. moxioünus Audub.), ihm nahe ver—⸗
wandt, an der pazifischen Küste Nordamerikas; Elfenbein
schnabel (Kaiser⸗S., Spechtkönig, Camp ophilus prinoi palis
drax), größte Spechtart, glaͤnzend schwarz, wenig weiß,
mit rotem Schopf, Nord- und Zentraͤlamerika.
Zpechtmeise, s. Klettermeisen.
Spechtpapageien, s. Kakadus.
Bpecialia, s. Spezial.
speoiss (Iat.), s. Spezies, 8. racti, Erzählung des
zatbestandes eines Rechtsfaͤlls.
Speciraoa (lat.), s. Spezifische Mittel.
Speckbacher, Jos. ein Führer des Tiroler Aufstands
von 1808, geb. 13. Juli 1764 im Außern Gnadeuwalde
bei Hall, dat sich bes. in den Treffen vom 25. umn
29. Mai 1809 hervor; 16. Olt. hei Mellet geschlagen
entkam er nach Wien, wo er eine Jahrespension erhielt
zest. 28. März 1820 zu Hall. — Vgl Mair 1904).
Speckentartung, Specktrankheu, s. Amyloid.
Speckkäfer (Dermestidae), Famulie kleiner, auf Blü—
ten, in morfschem Holze oder au krocknen tierischen Stoffen
lebender pentamerer Küfer. Hierher der auch Hautfresse⸗
oder Schabkäfer genannte S. (Bormegtes ia
dartus .. IAbb. 1773)), die größte (8 mmn)
deutsche Art, Flügeldecken vorn grau, hinten
schwarz, Fleischwaren, Pelzwerk ꝛc verderblich,
der kleinere Pelztäfer (Kuͤrschner, Attagẽnus
pellio Latr.), braunschwarz, mit drei weißen Punk⸗ 17783.
ten, Pelzwären, Teppichen ꝛc. schädlich, die Bü- Spec-—

bascl L.), mit ebenfalls schädlichen Larven, und der braun—
schwarze, mit drei graugelben Wellenbinden gezeichnet
Nabinetttäfer (Anthisaus muscoörum T), dessen Larven
namentlich Insektensammlungen verderblich werden.
Speckleber und Speckmilz, die Amyloidentartung
der Leber und Milz (s. Amyloid).
Speckmaus, s. Fledermaäuse.
Speckstein, Steatit, spanische oder venezianische
Kreide, Mineräl, dichte Abünderung des Talkes . d.)
dient zum Zeichiten auf Seide, Tuch Schneiderkreide)
voe Einschmieren von Mafchinenteilen, zu geschnittenen
ildwerken ec. Chinesischer S. ist Agalmatolith (f. d.)
Speckter, Erwin, Maler, geb. 18. Fuli 1806 zu Hani⸗
burg, Schüler von Cornelius, seit 1824 in Italien, gest
238. Nov. 1835. — Sein Bruder Otto S., Zeichner uͤnd
Radierer, geb. 9. Nov, 1807 zu Hamburg, gest. das
29. April, I871, bes. bekannt durch feine Zeichnungen zr
dem Fabelbuch von Hey s. d.) und dem Märchen von
gestiefelten Kater (neue Ausg. 1800).
Speditivn (ital.), —— bei dem die Ber—
sendung von Guͤtern und ihre Ablieferung an einen be—
stimmten Empfangsberechtigten gegen Erhebung einer Pro⸗
vision (Speditionsproviston) übernommen wird; Spedi
teur (spr. -töhr), Geschäftsmann, der Speditionsgeschäft
treibt; spedieren, weiler befördern. (S. 8 Fracht,)
Spee (S. von Langenfeld), Friedr. geistl. Lieberdigster
geb. 25. Febr. 16591 zu Kaiserswerth, Jesuit, gest. 7. Aug.
1635 zu Trier, durch seine Bekämpfung der Hexenprozesfe
verdient; Hauptwert: Trug Nachugau“ rc Auͤsg.
1879). — Biogr. von diel ——
Speeqh (enal. spr. winch Rede.
Speer, svw,. Lenzeifeby; Speerreiter Canzierer)
m Mittelalter mit S. ausgerüstete leichte Reiter
Speerkies, s. Markasit

Speiche, s. Speichen; auch der kleinere Röhrenknochen
des Unterarms. 4 8vie4
Speichel (Saliva), eiweißhaltige Flüsfigkeit, die
den Speicheldrüsen (beim Menschen drei Paat: Qbespeice —
drüse, Unterkieferdrüse und Unterzungendrüse) a gesondert
und in die Mundhöhle ergossen wird (täglich bis 1,8 x);
ein Hauptmittel der Verdauung, erweicht die Speisen
Kauen, löst sie teilweise auf und verwändelt das Stärke—
mehl mittels eines Fermentes (Speichelstoff oder ein
in Dertrin und Traubenzucker. Der Bauch-S., das *
kret der Bauchspeicheldrüse, wirkt außerdem auf Fe
und Eiweißkörper verdauend — Speichelvefördernde Mit v
J —8 Speicheldrufenentzündung, .v. w. Denern
vetzel. Speichelfistel, ein widernalürlicher Kanal von Wie
Speicheldrüse oder deren Ausführungsgang. Speichelflu
Salavatio), die tranthaft en —————
ei Mundkatarrhen, nach Gebrouch von Quechsilbermitte 8
hei Nervenkrankheiten und nach Gebrauch bestimmter Arzne
nittel (Pilokarpin u. g.). Speichelsieine, kleine —
artige Gebilde in den Ausführungsgängen der Spei n
arüsen n diese öfter führen zur Erweite—
rung derselben (Speichelgeschwulst). —
Speichen, die radiat sehenden Hölzer, welche die
Nahe eines Rades mit den Felgen verbinden.
Speicher, s. v. w. Lagerhaus. (S. auch Silo, r—
Speicher, Dorf im schweiz. Kanton Appenzen. Aube
hoden, (1900) 3041 E., drei Schwefelquellen; 16, Mai 14
Sieg der Appenzeller über die Truppen des Abtes vo
Zaukt Gallen in der Schlacht am S. vder an der Vögelisegs.
Zpeichern, Dorf in Lothringen, s. Spichern.
Speier, Stadt, s. Speyer.
Zpeierling, Speierlingsvogelbeere, s. Sorbus. ds
Speigatten, Wasferflußoffnungen nach außenbor
uuf dem, über Wasser liegenden e
Speik, Pflanzenart, s. Narde. llisch
Speise, metallurgisches Zwischenprodukt, fieht metalli —
zus, besteht aus Verbindungen von Nickel, Kupfer un
Arsen; auch die zum Glockenguß verwendeten Legierungen.
Speisebrei, s. Chymus.
AnDD 30
Zpeiselorchel, s. Helvelia und Tafel; Pilze, 3
Speisemorchel, s. Morchella und Tafel: P ilzeg29
Speisen, in der Technik, einen Äpparat, eine Maschine—
inen Inn ꝛc. mit den von denselben zu verarbeiten den
Vaterialien versorgen, z. B. eine Spinnereimaschine D
Spinnmaterial, einen Dampfkessel mit Wasser ic. (S·
Speisepumpe, Speiseventil.)
Speisen des Weins, s. Schönen.
Speisepumpe, Pumpe, die zur Einführung ded u
erdampfenden Wassers in den Dampfressel dient; wir
meist von der Dampfmaschine betrieben sTafel: Dampf⸗
maschinen, 1mJ. 18
Speiseröhre (Oesophagus), Teil des Nahrungskana
wischen Schlund und Magen sTafel: Eingeweide F
—W Zutign Röhre, beginnt hinter dem Lehttep
iegt vor der Wirbelsule und mündet, durchs Zwerchfe
durchtretend, mit trichterförmiger Offnung in den Magen
Magenmund); häufigste Krankheiten der S.: Entzündung,
Beschwürbildüng, Krebs und Verengerung. In der S.
teckengebliebene Fremdkörper müffen faus es nicht ge⸗
aingt, sie herauszuholen oder mit dem Schlundftößer in den
Magen zu stoßen, mittels des Speiseröhrenschnitts Gso⸗
hagotonute) entfernt werden. ãVgl. Gottstein (1001)
Speiserübe, s. Mairube. sKraus (1902).
Speisesaft, s. v. w. Chylus. il
Speifeventil, bei Dampftesseln ein Rückschlagventil,
as in geöffnetem Zustande dem Speifewasfer den Ein—
ritt in den Kessel gestattet, nicht aber ein Zurückfließen
23— keßel in die Pumpe. sTafel: Dampfkessel,1
i. p.J.
Speiskobalt, Smaltin, reguläres zinnweißes oder
Faues Mineral, besteht hauptsüchlich aus Arfen, Kobalt.
Sisen, Nickel; wichtig für Blaufarbenwerke, auch bei der
kmail⸗ und Glasmalerei benutzt.
Speitäubling, Speiteufel (Russtla ometloas Ir.
Tafel: Pilze, 22)), giftiger Pilz mit rotem, seltener
elblichem oder weißem Hut und zerbrechlichemn Fleisch.
Speke Epr. spihth, Joͤhn Hannmug, Afrikareifender,
eb. 4. Mai 1827 zu Jordans bei Ilchester (Somerset⸗