Sta

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werden (Photokeramik). Anthrakotypie heißt ein mit Ruß
erzeugtes Staubbild.
Staudammt, dammartiges Bauwerk (s. Damm) zur
Aufstauung des Wassers eines Flusses, Teiches ꝛc.,
entweder zur Regulierung des Hochwasserabflusses oder
zur Ausnutzung des Wassers zur Speisuug von Kanälen,
Bewässerungen, zum Betriebe industrieller Anlagen oder
zur Trinkwasserversorgung; vielfach auch Talsperre (s. d.)
Standen, s. Perennierend. [genannt
Staudenmaier, Franz Anton, kath. Theolog, geb
11. Sept. 1800 zu Douzdorf (Würlitemberg), 1830 Prof
in Gießen, 18837 in Fresburg i. Br., gest. das. 18. Jau
1856; versuchte eine philos. Konstruktidn der kath. Lehre
Hauptwerke: „Die Philosophie des Christentums“ (1840)
Die christl. Dogmatit“ (4 Bde., 1844—82). — Bgt
Staudenpappel, s. Lavatora. [Lauchert (1901)
Staudt, Karl Georg Christian von, Mathematiket,
zeb. 23. Jan. 1798 zu Rotheunburg a. d. Tauber, seii
—
werk: „Geometrie der Lage“ (1847).
Stauen, das kunstgerechte Beladen eines Schiffe
hurch zweckmäßige Verteilung und Schichtung der Güter
eim Schiffsraum nach Inhalt und Schwere, zum Teil ge—
regelt durch Staunngsvorschriften. Die Verteilung der
Ladung in bezug auf die Höhenlage ist von Einfluß auf die
Stabilität. Stauer, Schiffsarbeiter, die sich mit dem Be—
aden von Schiffen beschäftigen.
Staufen, Hoher, Felskegel, s. Hohenstaufen (Dorf).
Staufen, Amtsstadt im bad. Kr. Freiburg, am
Schwarzwald, (1905) 1901 E., Amtsgericht.
Staufenberg, Stadt in der hess. Prov, Oberhessen
Staufer, s. Hohenstaufen. [((1905) 703 E
Stauffacher, Werner, nach der Sage ein Landmanr
aus Schwyz, der 1807 mit Arnoͤld Melchthal und Walthe—
Fürst den Rütlibund schloß.
Stauffenberg, Franz Aug., Freiherr Schenk von,
Politiker, geb. 8. Aug. 1834 in Würzburg, feit 1866
Mitglied (1873 —75 Präsident) des bayr. Abgeordneten—
hauses, 187198 des Deutschen Reichstags (erst national⸗
liberal, später deutschfreisinnig), 187678 erster Vize
präsident, gest. 2. Inni 1901 auf Rißtissen bei Ehingen
Stauffer⸗Bern, Karl, Maler, Kupferstecher und Bild⸗
hauer, geb. 2. Sept. 1857 zu Trubschachen (Emmental)
Jest. 24. Jan, 1891 in, Florenz. — Val. Brahm (5. Auft
Staufferbüchse, s. Schmuiermittel. [18903)
Staunton (spr. stahnt'n), Stadt im nordamerik. Staale
Birginia, am Lewis Creek, (1800) 7289 E., Universität
Staunton (spr. stahnt'n), Sir George Leonard,
Reisender, geb. 18. April 1737 zu Galway, Arzt, bereiste
West- und Ostindien, 1782 -94 China (Reisebeschreibung
1797; deutsch 1798), gest. 144. Jan. 1801 zu London. —
Sein In Sir George Thomas S., geb. 26. Mai 1781
zu Salishury, gest. 10. Aug. 1859 zu London, um die
Kunde Chinas verdient.
Staupe, Hundeelend, Hundepest, Hunderotz, Laune
Sucht, Hundeseuche, ansteckende Krankheit der Hunde, fasi
ausschließlich junger Hunde, äußert sich durch Verdauungs
störungen, Husten, Fieber, Schleimausfluß aus der Nase,
Eiterbläschen auf der Haut, Lähmung des Hinterteils
Behandlung: Veedee Futter (Fleisch, Milch etc.), appetit⸗
hebende und abführende Mittel. — über Pferdestaupe s. d
Stanupenschlag, Staupbesen (Pustigatio), die im
Mittelalter gewöhnlich mit der Landesverweisung ver—
bundene Auspeitschnug durch den Henker.
Staupitz, Johann von, Gönner Luthers, aus altem
Meißner Geschlecht, 180212 Prof. zu Wittenberg, seit
1503 zugleich Generalvikar des Angustinerorden« Negte
1520 sein Vikariat nieder, um
nicht gegen Luther auftreten zu
müssen, gest. 28. Dez. 1524 als
Abt von St. Peter in Salzburg;
schrieb: „De amore dei“, De
tĩdo christiana“ (beide deutsch
1862). — Val. Kolde (18783.
Staurolith, Kreuzstein, 1798. Staurolith.
chombisches, rötlich⸗ bis schwärzlichbraunes Mineral, häufig
iu renzförmigen DurchwachfungsHoillingen sAbb. 1788)],
besteht aus Kieselsäure, Tonerde, Eiseno ydul, Magnefia
Wasser; in Glimmerschiefern und Gneisen.

ZStauungsmetamorphismus, s. v. w. Dynamo⸗
Stauwasser, s. Ebbe und Flut. smetamorphismus.
Stanwerke, s. Staudamm und Wehr.
Stavanger, Hauptstadt des norweg. Amtes S. (9147
iön Lesoe E), am Buttefiord, 80618 6E.,
Zafen, Schiffbauwerften, Domkirche (12. Jahrh.),.
Stavelot (spr. stawloh), deutsch Stablo, Stadt in de
belg. Prov, Lüttich, am Ambleve, (1904) 5087 E. bis
isoi Reichsfürsteninm unter dem Abte des Beuedilktinerlosters
 zu S. xi
Stavenhagen, Stadt in Metklenhurg. Sghwerin—
305) 3407 E. Amtsgericht; Geburtsort Fritz Reuters.
Slavenhagen, Bernhard, Pianist, geb. 24. Nor.
862 zu Greiz 1888 — 1904 Hofkapellmeister in Münqhen.
Stavoren (Staveren), Stadt in der niederländ. Prov.
Friesland, am Zuidersee, (1809) 868 E.; einst Iene
der fries. Könige, im 13. Jahrh. bedeutende Handelostadt.
Stawropoi, Gouverneinent nördl. vorm Kaulasus,
zur russ. Statthalterschaft Kaukasien gehörig, 60 687 km,
873 901 E., darunter nomadisierende Kälmücken, 338
zerfällt in vier Kreife und drei Polizeibezirke für gr
somaden. — Die Hauptstadt S., 830 m üu— d. a
16 968 E. — S.. Kreisstadt im russ. Gouv. Samara,
an der Wolga, 5874 E., Flußhafen.
Steamer (engl., spr. siihmer), Dampfschiff.
Stearin, sJ. Fette und Stearinsäure. — F
cleariufäure, eine Fettsaure, findet sich als Stearin
an Glyzerin gebunden in den festen Fetten, aus denen
ie durch Verseifung mit Altalien, Schwefelsaͤure oder ge⸗
panntemn Wasferdampf, mit Palmitinfäure gemischt, *
vonnen wird, kriftallinische, brüchige Masse, wird, für
die Kerzendarstellung mit Paraffin zuůfammengeschmolzen;
im gewoͤhnlichen Aden auch kurzweg Stearin grücputh
Stearopten, Kollektivname der in der Kälte sich ab⸗
seidenden festen Bestandteile der ätherischen Ole. 8
Steatit, s. Speckstein. Igwebe
Steatdin (grch.), Fettgeschwulst mit reichlichem Binde⸗
dteatopygie Cirche Fettfteiß, übermaßige Fettau⸗
aufung am Gesäß der Hottentottinnen und Buschweiber.
Stegtöse (grch.), krankhafte Fettbildung.
Sleben, Dors Und Bad im vdayr. Rege-Bez. Oben⸗
ranten, im Frankenwald, (10009 88 Er zwei Stahl⸗
nellen Moorhad Vol. Shheibe 1805), Stifler (6. Aufl.
206). Guerrini, Olindo.
Slecchettin(spr. stekketti), Lorenze Pleudonym, .
Ztechapfel, . Datura und Tafel: Giftpflanzen, 8.
Stecheiche, s. Dex.
Stechente, die Grillumme (s. Alken).
Stecher, bei Handfeuerwaffen ein zweiter Abzug hinter
dem zum Abfeuern dienenden, mittels dessen man ienen
empfindlicher einstellen kann. — S.,
RKüsselkäfer, s. Blattroller, auch s. v. w.
Stichling (s. d.).
Stechfliege, Wadenstecher (Stomoxys
aleitrans L), der gemeinen Stubenfliege
bnliche, aber spitzruͤsselige Fliege.
Stechginster, s. Ulex und Genista.
Stechheber, s. Heber [Abb. 779 alJ.
Stechhelm, Krötenkopfhelm, eine zu
Turnieren bevorzugte Form des Ritter—
elms, bes. im 18. und bis zur Mitte des —*8
6. Jaͤhrh. üblich, ohne bewegliches Visier, h
aur mit einem schmalen Gesichtsspalt versehen [Abb. 1790
Stechmuͤcken (Oulictane, Familie der Nücken, mit
angen, dünnen Beinen, Maäunchen mit buschig bebaarter
Fühlern; die Larven uͤnd schwimmfähigen
Buppen leben im Wasser, die Weibchen man—
her Arten saugen Blut. In Deutschland ge⸗
meine Arten sind die geringelte S. (Ouĩex
annulatus Fabr. IAbb. 1800)), schwarzbraun,
und die gemeine S. (O. pipiens L.), grau-Stechpalme,
 s. Dex. sbraun. 8
Stechrochen, Stachelrochen (Trygoardae),
 Familie der Rochen, mit scheibenfoͤre geld? Dite
nigem Rumpf und laugem, dünnei Schwanz. 8e
dierher die Gattg. S. (Trygon), mit pfeiloͤrmigem,
 beiderseits gesaͤgtem Stachel; bekannteste Art
er gemeine S. (Feuer:, Giftflunder, P. pastindea Cuv.),
raun; Atlant., Ind. Stiller Ozean, auch in der Nordsee.