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Hierher der Bandiltis (die Zorilla, M. zorilla v. d. Hoeven
 fAbb. — glanzen dschwarz, mit weißen Flecken
und Streifen, Afrika; nordamerit Chinga, Stunk,
M. varians Graꝶ sTa⸗
el: Amerikani—
sche Tierwelt, 18),
schwarz, mit weißem
Streifen, liefert das als
Skunks bekannte Pelz
werk; südamerik. S&amp;.
Surilho, M. sufföcans
Tcatst)
Stinkvogel, Be—
un des Wiede⸗
hopfs nach seinem unangenehmen Geruche. [1814)
Stinkwiefel, der Ilis“(s. Suntmarder nebst Abb
Stint, Stinkiachs (Omerus Fischgattg. der Lachs—
familie. Der gemeine S. (Spierling, Rander, O. eper
anus Lacép.), Rücken grau, Seiten silbrig, Bauch rötlich
nordeurop. Küsten bis zum Kanal, Ofttüste Rordameritat
gern im Brackwasser.
Stintzing, Roderich von, Jurist und Literarhistoriker
Jeb. 8. Febr. 1825 zu Altona, feit 1870 Prof. zu Bonn,
gest. 18. Sept. 1888; schrieb; „F. K. don Savigny“
— „Geschichte der populären Literatur des rom.
auonischen Rechts in Deutschland⸗ (1867), „Geschichte der
deutschen Rechtswissenschaft“ (5 Abteil. 1880 84) u. a
Stipa. L., Pflanzengattg. der Gramincen. 8. Ponnots
L. Gedergras, Marienflachs, Reihergras Steinflachs)
in den südosteurop. Steppen Waisenmädchenhaar genaunt,
mit langen, federigen Grannen, als Hutschmuck und
zu Buketts benutzt. In Mitteleuropa häufig 8. apate
EEfriemengras), mit spitzen, unbehaarten Grannen;
auch das Esparto (s. d.) gehoͤrt zur Gattg. 8.
Stipendium (lat.),“ Sold, Löhnung; Gelder zur
Unterstützung Studierender (Stipendiãten) auf bestimmte
Zeit aus milden Stiftungen, Staats- oder Stadtkassen ꝛc.
Stipes (lat., Mehr;ahl atipites), Stiel, Strunk,
Zweig; insbes. die Stiele der Hutpilze.
Stipulation (lat.), vertragsmählge Festsetzung zwi⸗
chen mehrern Personen; stipulieren, festsetzen.
Stirbeh, Fürst, s. Bibesco, Barbo Demetrius.
Stirling (pr. stör.), Graffchaft im südl. Schottland,
1659 ꝗkm, (18001) 142338 E.; Hauptstadi S. am Forth
18408 E., Schloß (früher Residenz der schoit. Könige).
Stirn (lat trons), der durch das breite, gewölble
Stirnbein (s. Schädel) gebildete oberfie Teil des mensch⸗
lichen Antlitzes. Stiruschmerz entsteht durch Fortpflanzung
eines Nasenkatarrhs in die mit der Nasenhöhle in Ver—
bindung stehenden Stirnhöhlen oder hat seinen Sitz im
Stirnnerven und ist dann neuralgischer Natur.
Stirnauge, s. v. w. Parietalauge (s. d.).
Stirner, Max, eigentlich Kafpat Schmidt, Philosoph
geb. 25. Okt. 1806 zu I erst Lehrer, dann Privat
gelehrter in Berlin, gest, daf 26. Juni 1856; Haupt⸗
werk: „Der Lingae und, sein Eigentum“ (1845), ferner
„Geschichte der Reaktion“ (1882) u. a. — Vgl. Mackay
1898), Ruest (1806).
Stirngrübler, Insekt, s. Biesfliegen.
Stirnioch, s. Joch Abb 8734).
Stirnräder, s. Zähnräder Abb. 1979 a].
Stirnvögel, s. Beutelstare
Stoa (greh.), Säulenhalle, insbes. die sog. Bunte
eenhane (Poilile) zu Athen, wo der Philofoph geno
lehrte (s. Stoigzismus).
Stobbe, Otto, Juͤrist, geb. 28. Juni 1831 zu Königs⸗
berg i. Pr. seit 1872 Prof. in Leipzig, gest. das. 19. Ma
1881 schriebz Handbuch des deufchen Pripatrechts
(b Bbe.; 8. Ausi wBö 1-4 1893 - 1900) u. a.
Stober, r. Nebenfluß der Oder, entspringt bei Rosen⸗
berg, wündet, nach g8 inn bei Steberau
Stöber, Dan' Ehrenfried, Dichter, geb.9. März 1778
u Straßburg i. E. Ldvokat das., gest. 28. Dez. 1836, um
Erhaltung deutschen Wefens und deutscher Sitte im Elsaß
verdient. Saämtliche Gedichte und' kleine prosaische
Schriften“ (4 Bde., 1835 36). — Seine Söhne: Aus
S. v o. Juli 1308, 181178 Prof am Kollegium
zu Mülhausen, gest. 8. März 1884, Hexausgeber' der
„Alsatia“ (1880 26), unv Avotf S., geb. 7. Juli 1810

1816. Bandiltis

Beistlicher, gest. 8. Nop. 18092, gleichfalls Dichter; beide
n Wort und Schrift um ihr Heimatland verdient.
Stöberhund, s. Beagle. d
Stöchaden, alter Name der Hyerischen Inseln (s.
Stochiometrie (grch.), wem, Meßtunde er
der allgemeinen Chemie, der die Gesetze über die Gewichts⸗
und Volumverhältnisse umfaßt, die die Zusammensetzung
und die Reaktivnen chem. Körper regeln. Grundgesetze:
) das Gesamtgewicht der Produkte einer chem. Reaktion
st gleich dem der Ingredienzien Konstanz der Masse)
2), eine chem. Substanz ist in allen Teilen gleichartig
ꝛusammengesetzt; eine Veränderung in der Zusgmniensetun
qualitatis oder quantitativ) bewirkt eine Anderung 8
Figenschaften; 8) die Elemente vereinigen sich nicht spre
liebig, sondern in ganz bestimmten, unveränderlichen, A
tiven —A— Anderungen in den Mengeiwerhält⸗
zissen erfolgen nach ganzzahligen multiplen Proportionen;
ind die Bestandteile einer dem. Verbindung gasförmig
o findet die Umsetzung nach einfachen ganzzahligen e
zerhältnissen statt. Zur S. e die Lehre von den
Atome, Äquivalent⸗ und Molekulargewichten, das vr
iodische System, Avogadrosche Gefetz, die Lehre von
Lalenz, Atomverkettung, von den chein. Zeichen und For—
neln. — Vgl. Frickhinger (1888), iree (1900). p
Stock (engl. Meéhrzahl Stocks), Warenlager, Kapi⸗
al, Börsenwerte, Aklien. ßz
Stora c. Diutssadt im bad. Kr. Konstenz, am gut
Z. (zum Uberlinger See), (1908) 2482 E. Amtsgericht;
dier 25. März 1758 Sieg Erzherzog Karls uͤber den frauz
Beneral Jourdan; 8. Maͤi 1800 Sieg
Noreaus über die sterreicher unte
ray. Dabei Ruinen der Feste Nellen
urg. Bgal. Barth (Geschichte, 1809.
Stöckelschuhe, die in der ersten 53
dalfte des zum Reifrock ge⸗ 1817. Stöͤcelschuh.
xragenen Damenschuhe aus huntem it
ꝛeder oder Atlas, sehr schmal, vorn spitz zulaufend, mi
ohen, spitzen Stöckeln verfehen, gestickt und mit Schleifen,
dosetten oder Schnallen verziert Abb. 1817)].
Stockente, die wilde Ente (f. Enten nebst Abb. 506).
Stöcker (Peachurus tra
hũrus Castel. Abb. 1818))
ein Stachelflosser, häufig in der
Rordsee, Fleisch trocken, grä—
enreich.
Stöcker, Adolf, prot.
Theolog und Politiker, geb.
1. Dez. 1885 zu Halberstadt, 1874 Hofprediger in Bersin
8890 perabschiedet; verdient um die Junere Ptiffion, .
1879 Mitglied des preuß. Abgeordnetenhaufes, 18819
mnd seit 1898 auch des Reichstags, Begruͤnder (1878). der
Christlichesozialen Partei, Mitbegründer des Epangelisch⸗
oziglen Kongresses, in den achtziger Jahren Führex d
autisemit, Bewegung; schrieb: Ghristlich-sogial⸗ (2. Aufl.
— —
Zofprediger und Politiker“ (1808) u a giot die Deutsche
wvang · Kirchenzeitung“ (seit 1887) heraus.
Stockerau, Staͤdt in Niederösterreich, an der Donau,
4800) 10215 6.
Stooxk-oↄxchange (engl., spr. -tschehndsch), Effekten⸗
irse (s. Börse).
Stockfäule, Baumkrankheit, s. Rotfäule.
Stockfisch, s. Dorsch.
Stochammer, . Steinmetzwerkzeug [Abb. 1804)]
Stäckhardt, Jul. Adolf, Agritultur hemiker, gebt.
 Jan. 1808 in Röhrsdorf bei Meißen, 18107 in Tharandt,
zest. das. 1. Juni 1886 ih; „Schule der Chemie
20, Aufl. 1000), „Chem. Feldpredigten fur deutsche Land⸗
virte“ (2 Tle. 1861 538) u. u.
Stochaufen, Julius, Baritonist, geb. 22. Juli 1826
zu Paris 1868 -69 Leiler der Philharmonisthen Kon⸗
erte in Hamburg, 1874 D7s Dirigent des Slernfchen
Besangvereins in Verlin, 1878 - 1804 Direktor einer Ge⸗
angschule in Frankfurt a. M., veröffentlichte eine vor⸗
reffliche Gesangsunterrichtsmeihoder (2 Voe 1880 87).
Stockholm, Haupt⸗ und Refidenzstadt Schwedens
Karte; Schweden?c. I, 4 bei Skandinavien], befonderer
Berwaltungsbezirk (88 4Km) im Län S, 7812 quBm,
904: 188 199 E.), am Abfluß des Maälarsees in die