Streudũse, Streudüsenzerstäubung, Vorrichtung zum
Linblasen füffiger Brennstoffe in Feuerungsanlagen sCTafel
datdsehe ent
Streugescwoöß, ein' neues, von der Rhein. Metall⸗
Zaren⸗ und Maschinenfabrit in Düsseldorf konstrinertes
Geschoß von ves farker Aufschlagee and Durchschlags
Streuminen, s. Seeminen wirtung
Strich, bei Streichinflrumenten, s. Bogenstrich
Strich, früher Rame für Millineter, dann der4. Teil
cines österr. golls als Militärmaß; boöhm. Getreidemaß
S 83201 und Feldmaß — 28, 4.Die Winkeleinhein
der Windrofe 188 1110.
Strichprobe, Goldprobe, s. Gold.
Strichftich, dw. Holbeinstich (s. d.).
Strichvogel, Boͤgeln die m Herbst und Winter
Nahrung fuchend in enein tlcinern Veblet hin und her
wandern. Je kalter und schneereicher der Winter, desto
weiter ziehen sie fuͤdwärls.
Stricken, Herstellung der Strickware (s. d. nebst Abb.
828) mitleis von der Hand geführter Nadeln (Strick
nadeln) oder durch Stridmaschinen'(f. Wirkmaschine).
Stricker, der, mittelhochdeutscher Dichler, dihlete um
228 80 in, Osterre ich verfahle das epische Gedich
„Dantel von Blumental (69. 1894), eine Bearbeitun⸗
des Rolandsliedes (g. von Bartsch, 1837), die „Schwank⸗
sammlung „Pfaffe inse (in Lambels „Erzählunger
und Schwänte⸗ 2. Aufi. 1883 neuhochdeutsch bei Reclam)
kleinere Erzählungen, Fabeln und falir.didattische Dich
tungen ( Id von Hahn, 1838). Val Wilhelm as0
„Strickland, Nebenfluß des Fin im —
üdl. Reuguineg. —3
Strickmaschine, s. Wirkmaschine. —
Strigware, Kullerware, eine durch ——
Verschlingung einer Fadenfolge mittels —
Stricknadeln vder auf der Stridmaschine her⸗ —— —
steute Wirkware [Abb. 1828]. (S. aͤuch 8 —8—
een ꝑ —* 2—
Strloto (lat), genau, streng, pünktlich; 828.
atrietissime, aufs erann strictisstmum Strickware.
Uenttum, strenges Stillschweigen, viricto Jurs, nach
strengem Recht; strioto sensu, genau genomnien.
Stride (engl. spr. streid), in der Turfsprache die einen
bestimmten Reunpferd eigentümliche Art des Rennlaufs.
Stridor (latt), das pfeifende Atmungsgeräusch bei
Nehlkopfverengernug.
Striegau Kretsstadt im preuß. Reg.⸗Bez. Breslau,
am Striegauer Wasser (zur Weistritß), (1900) 12853 (1905
183 428) E. Amisgerict, Progyninasium, Strafanstalt,
Zigarren⸗ Burstensabriken.
Striegel, mit gezähnten Rippen besetzte Eisenblech⸗
vlatte nehst Holzgriff zum Reinigen der größern Haustiere
Striesen, ehemol Landgemeinde, 18928 mit Dresder
Strike (engle), f. Streik? lvereinigt.
Strikt (strutte, lat), s. Striecto.
Strirtur (lat.) vder Stenose, krankhafte Verengerung
Anes hohlen, kanalförmigen Orgaus' im menschlichen
Körper bgt Speiseroͤhre, Herz⸗ und Gefäßhöhlenrec.).
Ursache: Krampf der Mustelfasern, Entzündungen der
Wande, Gestalt- und Richtungsfehler, Druck von außen;
Behandlung Erweiterung mittels eingelegter Bougies
oder Katheter, Operation mittels Schnitt, Ahmittel. über
Ser, Harnröhre vgl. Dittel (1880), Wossidlo (1897).
Strindbergs, August, schwed Sqhriftsielen geb. 88Jen
1849 zu Stocholm, 187883 an der königl. Bibliothek
das. lebte seithem meist im Auslande, seit 1898 wieder
in Stockholin; betannt bej. durch das Reformationsdrama
„Meister Slaf⸗ (1872) realistische Romane („Röda Rum.
mot 1878; „Girtas, 1884) und Dramen (Faderen“
1887; „Fröken ulãs“, 1888; 8 Königsdramen), fast alle
auqch deutsch; in neuerer Zeit trefflicher Schilderer der Natur
und des Naturlebens (, Scheereuleben“, An hoher See“),
die autobiogr. Schriften „Der Sohn der Dienstmagd“ (1866
-87) u. a. sbeschleunigter
Stringendo (ital., spr. dschendo, Mus.), drängend
Stringieren (at) fireifen; eng zusammenziehen
tringent, bündig, nachdrücklich, zwingend.
Stringorephalenkalt, mit Eisenlagern wechselnde
daltsteinschchten im Riitte lbberon des Harzes, Belgiens
nach einer Brachiopodengattg. (Stringoceephälus) benannt.

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Str

Strinnholm, Andreas Magnus, schwed, Geschichts—
orscher, geb. 26. Nov. 1786 zu Umeä, gest. 18. Jan. 1862
zu Stockholm; Hauptwerke: „Svenska Folkets Historia
under Kopungarna af Vascatten“ (8 Bde., 1819 28)
und „Svenska Folkots Ristoria“ (68 Bde. 1835 54).
Strijelbizkij, auch Strelbitzey, Jwan Afanassjewitsch,
russ. General, geb. I828 im Gouv. Poltawa, gest. 28. Inli
1800, bekannt durch seine Arealberechnungen von Europa
1882) und Rußland (1874 und 1889), Herausgeber der
„Spezialkarte des Europ. Rußlands“ 1 W Blatt).
Ströbec, Dorf im preuß. Reg. Bepz. Magdeburg,
ꝛandkr. Halberstadt, (1000) 1200 E., die Bewohner pflegen
eit alter Zeit das Schach⸗
piel. [qualleu.
Strobĩla, s. Lappen⸗
Stroboskop (grch.),
troboskopische Scheibe,
Pappscheibe, gauf welcher
radial zum Mittelpunkt
nehrere Stellungen, die
ein, bewegter Gegenstand
nach und nach einnimmt, gezeichnet sind; am Rande sind in
leichen Abständen radiale Schütze angebraqht, durch die
man, wenn die Scheibe rotiert, in einem gegenüberstehenden
Spiegel den Gegenstand in Bewegung' exblickt, waͤs auf
der Nachdauer der Lichteindrücke auf der Netzzqaut beruht.
Ahnlich ist das als Spielzeug bekannte Lebenstas (Wunder⸗
ylinder. Sootrop lAbb 1820)), in welchem men photogr.
Serienbilder lTafel: Photographienn 6)] betrachtet.
Strodtmann, Adolf, Schriftsteller, geb 24. März
828 in Flenshurg, 183236 in Amerika, Jest. 17. Mürʒ
1878 in Berlin; veröffentlichte „Gedichte“⸗ (1857 u. b.)
eine Biographie Heines (2 Bde. 2. Aufl. 1873 -74) u. au.
Ströganow, alte russ., jetzt gräfl Familie, siammt
ↄon Anika S., einem reichen Nowgoroder Kaufnmaun des
16. Jahrh., der sich an der Kama niederließ. Seine Nach⸗
kommen hatten Anteil an der Eroberung Sibiriens und
erhielten q souveräne Macht in ihren großen Besitzungen,
dis Peter d. Gr. 1722 ihre Privilegien aufhob. Graj
Sergej Grigorjewitsch S. geb. 1794 gest. 8. April 1882
»erdient um die russ. Altertumskunde gründete 1825 in
Moskau die Stroganowsche Schule für techn. Zeichnen.
Stroh, die durch Dreschen enttkörnten Halme ꝛc. der
Feldfrüchte, insbes. der Zerealien, dienen zum Dachdecken
uind zu Strohseilen (bes. das lange Schuͤtten⸗S. des Rog⸗
ens), als Futter (Häcksel), Streu rc., zu Flechtarbeiten,
Beweben, Blumen, auch in der Papierfabrikation (f. Stroh⸗
toff). — VBgl. Andes, „Die Verarbeitung des S.“ (1898).
Strohal, Emil, Jurist, geb. 81. Dez. 1844 zu Birgitz
Tirol), 1877 Prof. in Graz, 1893 in Göttingen, 1804
n Leipzig; schrieb: „Das deutsche Erbrecht“ 78 Aufl.
1804),.Ser Sachbesit“ (1887) u. a., Mitherausgeber von
„Iherings Jahrbüchern für Privatrecht“.
Strohblumen, s. Immortellen.
Strohfenchel, s. Fooniculum.
Strohfiedel, Holzharmonika, Xylvphon, musikal.
Schlaginstrument, bestehend aus hölzernen, auf dünnen
Strohseilen liegenden Stäbchen, die mit Klöppeln ge⸗
chlagen werden.
Strohstoff, Strohzeug, die durch Kochen mit Laugen
gelösten und auf Holländern und Raffineuren (Mahl⸗
jängen) zerteilten Strohfasern, die in der Papierfabri⸗
ation als wohlfeiler Ersatz der Hadern dienen.
Strohwein, starler und süßer Wein aus dem Saft
on auf Strohlagern teilweise getrockneten Trauben.
ee ee ne eetro—
Strom, galvauischer, s. Galvanismus.
Stroma (grch.), Unterlage, Grundgewebe, bes. das
Bindegewebsgerüst der drüsigen Organe und Geschwülste.
Stromanker, s. Anker.
Stromarbeit, s. v. w. Elektrische Arbeit (. d.).
Stromatik (greh.), Teppichwebekunsi.
Stromatoporen, fosfile Polnpentiere (Hydrophyten),
Kalkstöcke aufbauend; bes. im Devon.
Stromberg. ) Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Koblenz,
im Güldenbach (1905) 1006 E, Amtsgericht. — 2) 8.
n Westfalen, Flecken und Wallfahrtsort im preuß. Reg.⸗
Bez. Münster, quf den Stromberger Hügeln (um Monten
erg 190 m hoch), (1900) 1487 E.

1829. Strobostop.