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stück, bes. des 17. Jahrh., bestehend aus einer Reihenfolge
Harakteristisch verschiedener Tänze, im 18. Jahrh. durch
die Klaviersongte verdrüugt, neuerdings für Ocxchester—
musik (bes. durch Lachner) wieder in Aufnahme gekommen;
dann 3 s. v. w. lustiger Streich, ede Suitier
(spr. tlehd, e Schwürmer, Kneipbruder.
Zujet Urz., spr. züschehß Gegenstand, Stoff, Vorwur!
Zut sI. w. Humt Suͤt(s. ). leiner Rede ꝛtc
Zukkadanholz, s. Facarunas.
Sukkade (italß eingekochter Fruchtsaft; in Zuckersaf!
u i 2c., bes. Zitronat.
Sukrulent (lat.) saftig; nahrhaft, kräftig; Sukknlenz
Saftfülle; Nahrhaftigtkeit; Suktulenten, s. Fettpflanzen.
ZSukkumbenz (sIct), daß Unterliegen; sukkumbieren
interliegen.
Sukkurrieren (lat.), zu Hilfe kommen; Sukkurs
Beistand; Hilfsmannschaft.
Zukuni, s. Geier.
Sukzedieren (lat), folgen, nachfolgen; glücklich von⸗
tatten gehen, gelingen; Sukzeßt, glücklicher Erfolg, Aus—
—7— Sukzesfsion, das Aufeinauderfolgen Nachfolge, bes.
echtsnachfolge s. Siggueeheston sukzeffive, nach
und nach; Sutzefsor, Nachfolger im nmit, im Recht ꝛc.
Sukzinate, die Salze der Bernsteinsäure.
Zutzinit, s. v. w. Bernstein; auch eine bernsteingelbe
Sukzinnylsäure, s. Berusteiusure. [Art Graͤnat.
Zul, türk.sasiat. Stadt, s. Kerkut
Suüͤla, lJ. Nebenfluß des Zuiept, in den russ. Gouv.
Charkow und Poltawa, 413 km g.
Sulabai, Bucht des Roten Meers in Erythräa, durch
die Halbinsel Buri gebildet.
Sulak, Fluß im russ.-kaukas. Gebiet Dagestan, ge⸗
bildet aus dem Äwarifchen und Andischen Koi⸗u, muͤndet
— 1g.
Sulaämithe (hebr.), das Mädchen von Sulem, die
Braut des Hoͤhenliedes (7, )J.
Sulau, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Breslau, an der
Bartsch, (1905) 1087 6.
Sulden oder Sankt Gertrud, Dorf in Tirol, Bezirksh
Meran, im Sulbental, (1900) 204 E.; Ausgangsͤpunkt
für Wanderungen im Ortlergebiet; Suldenferner, Glei—
cher der Ortleralpen, 11 qkn groß.
Suleika, s. Willemer, Mariunge.
Suleiman. 1) Arab. Name des biblischen Könige
Salomo. — 2) Omaͤjjadifcher Kalife in Damaskus, regierte
IGAIII. — 3) 8. vder Soliman, drei türk. Sultane.
S. J. (1408 - 11), Sohn Baijazets. S. iIx. (1520- 66),
der bedeutendste türk. Sultan, geb. 1496, Sohn Selims T.,
eroberte 1621 Belgrad, 1522 Rhodus, schlug 1526 die
Ungarn bei Mohacz, nahm 1528 Ofen, belagerte ver—
deien Wien, führte ferner glückliche Kriege gegen Venedig
und Genua, Persien, gest. 8. Sept. 1866 im Lager voñ
Szigeth. — S. III. — überließ die Regierung
größtenteils seinem Großwesir ustapha Kiöprili.
Suleimangebirge, Grenzgebirge von Fran gegen
Indien, im östl. Afghanistan, im Tacht--Suleiman 394020
—4 Stadt im türk.-asiat. Wilajet Mosul
15 0900 E.
Suleiman Pascha, türk. General, geb. 1840 zu
Konstantinopel, 1874 Brigadegeueral und Pascha, kämpfte
1876 glücklich zegen die Serben, 1877 als Marfchau
Muschir) gegen die Montenegriner, wurde als Dber
general der Donauarmee von den Russen bei Philippopel
16. und 17. Jan. 1878 total elchagen, deswegen zu
15 jähriger desnnaan verurteilt, aber begnadigt; gest
11.Mug. 1892 in Bagdad.
Sulfam indl, Thloorydiphenylamin, gelbes, geruch⸗
depetehh in Wasser unlösliches Pulver, dient
medizinisch innerlich bei Blasenkatarrh, äußerlich als Jodo—
sormersatz bei Kehlkopfshhwindsucht 25
Sulfat, s. vw shweselsantes Salz (s. Schwefel-⸗
sure) in der Technitef. d. w. schwefe haures Ruciu,
s. Natrium und Soda).
Zulfaurat, s. Autsimon.
Zulfhydrate, s Schwefel.
Sulfide, Sniogelmesan (. Schwefel).
Sulfieren, Sutfosauren.
„Sulfikar, Paß zwifchen Turkestan und Afghanistan
im Tal des Herirud 600 hoch.

Sulsite, schwefligsaure Salze (s. Schwefel). Sulfit⸗
auge, s. Schwefel.
Sulfobafen, s. Schwefel. Sulfocyãn, s. Rhodan.
—— s. Aseptol. Sulfokarbonate, s. Schwefel⸗
ohlenstoff.
Sulfonal, Ditthylsulfoudimethylmethan, organische
chwefelhaltige Verbindung, entstehend aus Merkaptan
ind Azeton bei nacheriger Orydation des Zwischen⸗
rodukts Merkaptol Dithloüthyldimethylmethan), farb⸗,
geruch⸗ und geschmacklose prismatische Kristalle, dient als
Sulfosalze, Schwefel und Salze.sSqhlafmittel.
Sulfofãuren GSulfonfäuren), organische Vertdindun—
jen, die den Rest der Schwefelsäure enthalien und durch
uwinung von konzentrierter oder rauchender Schwefel⸗
äure auf die gromatischen Verbindungen entstehen —E
onieren, Sulfurieren, Sulfieren);starke, einbasische
*äuren, die leicht lösliche Salze, bef. Natriumsalze geben.
vultur (Sulphur, lat.), Schwefel.
ZSulfurete, s. v. w. Schwefelmetalle (. Schwefel).
Zulfurieren, s. Sulfosäuren.
Sulina, Stadt im ruman. Kr. Tulcea, in der Do⸗
rudscha, an der Sulinamundung der Donau, (1899) 83611
k.; erdelunden Freihafen. S. ist Vorhafen von Galatz
Karte; Balkanhalbinfel L 8.)]
Sulingen, Flecken und Kreisort im preuß. Reg.⸗Bez.
dannover, an der Sule, (1008) 026 6. imtsgenict
Sulidten, die frühere griech.salbanes. Bevölkerung
»es Gebirgslandes Suli in Epitus, lange unabhängig,
808 von Ali Pascha, 1822 von den Tuͤrken besiegt, auf
ugl. Schiffen nach Kephallenia gebracht, nahmen tapfern
luteil am griech. Befreiungskampfe.
Sulitelnia, Gletscherberg im schhwed. Lün Norrbotten,
in der — Grenze, 1877 mhoch sKarte Schwe⸗
neg c. L2, bei Skandinavien)].
Zultypflug (spr. ßölltte),amerik. Räderpflug mit
eichsel und Stellporrichtung für den Tiefgang.
Sulla, Lucius Cornelius Felix, rom. deldherr und
Ztaatsmann, geb. 187 vp. Ehr. eichnete sich als Quästor
es Marius (s. d.) im ————— Kriege aus, 82 Pro⸗
zrätor in Cilicien, stuͤrzte 88 als Konful die bemotrat.
bartei des Marius in Rom, führte dann 87 —883 den
drieg gegen Mithridates in Äfien glücklich; während seiner
Abwesen heit von Marius 86 geachtet, bemdchtigte er sich nach
einer Ruͤckkehr 82 Roms, heß fich jum Ditator machen,
»erfolgte seine Gegner durch Proskriptionen, gestaltete die
Staatsverfassung in aristokral. Sinne um, legte 97 die
diktatur nieder, gest. 78 auf seinem Landgute zu Puteoli.
— — 38 (1834), H. Fritsche (1882), Cantalupi
ital. 1892)
Sulivan (spr. ßölltwen), Arthur, engl. Komponist,
eb. 13. Mai 1842 in London, gest. das. 328. NRovp. 1900
ieder, Oratorien („Golden Legend“), Opern und
Operetten (, Mitado“, 1885).
Sully Gor. züllih), Marim. de Betthune, Baron von
RXosny, Herzog von, franz Staatsmann, geb. 183. Dez.
560 in Rosny, Hugenotte, Waffengefahrie
Navarra (spüter Heinrich IV.) während der Bürgerkriege,
dann dessen Minister und verlrauter Rat, ledbte nach
Heinrichs Tode zuruͤckgezogen, gest. 22. Dez. 1641 zu
Sillebon. „Mémoires“ 1634 62; neue Ausg. 1845). —
Bgl. Legoupé (1873), Gourdault (3. Aufl. 1877).
—— pr, ßüllih prüdoömm), Rent
Frantois Armand, franz. Dichter, geb. 16. Marz 18839
in Paris, lebt das., Mitguien der Franz. Akademie, er⸗
jielt 1901 den literar. obelpreis, trefflicher Lyriker in
einen meist philos. Dichtungen? „Stances ot poèmes
1865), „Los sSprouves“ (1866), Tes detins“ (1870),
Vaines tendresgos“ (I875), „VFuctice“ (187 — „Le bonaeur“
 (1888); schrieb außerbein Quo sais-je? Dxamen
ls nsognos Eso6) u. a. — Bal. Foquelin (1882).
Sulmiẽrzyce (spr. D dentsch Sulmierschütz,
ↄtadt im preuß. Reg.⸗Bez Posen, (1000) 2628 E.
Sulmo, alte mittelitalische Stadt, jetzt Solmona(s. d.)
Sulphur — — Schwefel.
Sulpickus, röm, Geschlecht ublius S. Galba
Naximus kämpfte 211 und 200 v. Chr. als Konful glück⸗
lich gegen, Philipp von Mazedonien. —Pabüng 6.
Nufus, geb. 120 v. Chr., als Redner ausgezeichnet; als
Unhänger des Marius 82 v. Ehr. ermordet