Sum

ähnlich, Zugvogel, Fleisch wohlschmeckend, das punttierte
und das kleine S. (Porzana νMorata Lecach und P.
pusilla T)beides Zugvögel, legleres in Deutschland aber
selten; MWasserhuͤhner,“ Stirn mit
nackter Schwiele. Hierher das Sul—
tanushuhn (Purpurhuhn, Porphyxio
votörum Gm.), bunt, in den Riitel
meerländern, hänfig in zoolog. Gär—⸗
ten, das Teichhuhn (Rohrhuhn, alintils
 ehlorð pus Lach.), vben duntet. Sac. Wasserhuhn
olipenbraun, Beine grün, Zugvogel, das schwarze Wasser⸗
Juthn (Bläßhuhn, Böllhuhn, antaan IAbb. 1840)),
chieferschwarz, Schnabel und Surnschwiele bleudend weiß
Weißblaͤßtuhn), uͤberwintert in Südeuropa.
Zumpfrlee, Monyntnes [Abb. 1167).
ZSumpfluft, soaw Grubengas (s. dy).
Sumpfmerk, Pflanzenart, s Sinm.
Sumpfmoos, s. Sphagnun [Abb. 1776).
Zumpfotter, der Rerg Stimmerder nebst Abb
Sumpfprimel, s Kottoma Abb. 828). 1815)
ZSumpffchildrrolen, s Lande und Sumpfschildkröten
Sumpffaynecken (Daludimidae), Famnitte der Kamm⸗
kiemer, große, Suͤßwafferschnecken miu
kegelförmiger oder kugliger Schale. Hier⸗
her die Gattg. S. (Paludine), lebendig⸗
gebärend, z. B. die grose S. Paludina
vivipara Tam. [Abb. 1841)), in schlammigen
 Gewässern Nord- und Mittel—
ruropas. 1841. Große
Sumpfschnepfe, Betassine (Galli- Supffuent
aago), Gattg. der Schnepfenvögel, mit
jehr langem Schnabel, unten ganz nackten Schienbeinen
und gänzlich getrennten, langen Zehen; Zugvögel. Hierher
die grosse Bekassine (Mittelschnepfe, Dovbel. oder Pfull⸗
schnepfe, G. major Gn.), Oberseite
 schwarzbraun, rostgelb ge—
leckt, Unterfeite rostgelb schwaͤrz
gefleckt, Nordeuropa Afien; ge
meine Bekassine (Heerschnepfe,
Himmelsziege, G. nedia —
(Abb. 18427), ühnlich gefürbt
wie vorige, in Deutschland im
Frühling uͤnd Herbst auf dem
Durchzug, läßt“ zur Balzzeit mit Hilfe der seitlichen
Steuerfedern einen meckeruden Ton hören; kleine Bekaf
ine (Moorschnepfe, Halbschuepfe, G. gallinula L) ler-⸗
hengroß, schwarzbraun, nit drei gelblichen Lüngsftreifen
auf dem Rücken. Alle drei Arten geschätztes Wildbret.
Zumpfsteppen, s. Tundra.
Sumpfrögel, Stelz⸗ oder Watvögel (Grallas, Gral
Aatdros), kosmopolitisch verbreitete Ordnung. der Vögel,
mit langen, dünnen Watbeinen, langem, sehr beweglichem
Hals, langem Fanape Fast alle monogame, bes. von
lierischer 43 lebende Nestflüchter und Zugvögel, die
feuchte, sumpfige Orte lieben. Zu den S. hehvren die
Schnepfen, Negenpfeifer, Scheidenschnäbler, Spornflügler,
rappen, Sumpfhühner, Trompetervögel, Kraniche.
Zumpfzypresse, virginische sJ. Taxodium.
Sumy, KHreisftadt im rxuss. Gouv. Charkow, am Pfijol
8519 E.; Zuckerfabrik, Jahrmarkte.
Sun, Gespinstfaser, s. Crotalaris.
Sunm, japan. Lüngeumaß — 3.00 m.
Sund, eigentlich Örefund, Meerenge zwischen der dün.
Jusel Seeland und der Westküste Schwedens [Karte
Europa]J, 9. 50 xmelg., an der schmalsten Stelle Kron⸗
borg⸗Helsingborg) Lhe br., bis 80 m tief; der feit
425 erhobene Sundzoll wurde 14. März 1857 gegen ein⸗
Abfindungssfumme von 93,6 Mill. A aufgehoben.
Sundainfeln, end Inselarpesan AsienJu.
.78 wischen Malata und den olukken, eingeteilt in
die Grosfen S. (Sumatra, Java, Borneo, Celebes) und die
dleinen S. Madura, Bali, Lombot, Sumbawa, Sumba,
omodo, Flores, Solor, Timor, Wetter u. a).
Sundanesisch Sundasprache, s. Javanische Sprache
— (engl. Sunderbunds oder Sanderbands),
der südl. Teil des Gangesdeltas, 19 807 qxm, Küsten-⸗
länge 265 km, walde ung tierreiches, ungesundes, infel⸗
artiges Morasiland mil geringer Bebölkerung.
Sundarind, der Banteng e(s. Rinders.

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ZSuundasee, Meeresteil des Stillen Ozeans zwischen
Telebes im N. und den Kleinen Sundainfeln im S.
ZSundasprache, s. Javanische Sprache.
Sundastraßze, Meerenge zwischen Java und Sumatra,
führt aus dem Ind. Ozean in die Javasee, mit der vul⸗
kanischen Insel Krakatau Karte: Asien 1, 8).
Sünde, nach theol. Sprachgebrauch jede Abweichung
vom göttlichen Gebot, unterscheden in Erbsünde (. d.)
und Tat⸗S., Gedanken⸗, Worte und Werk⸗S., ferner
in Begehungs⸗ und Unterlassungs-, vorsätzliche oder Bos⸗
heits⸗ und unvorfutzliche vder Schwachheits⸗ vergebbare
»der läßliche und unvergebbare S. Zu letztern gehört
Gach Matth. 12, 30 79) gigentlich nur die S. wider den
Zeiligen Geist, d. h. der Graͤd von Verstockung, in welchem
die erfahrenen utangen des Heiligen Geistes verleugnet
und so die Reue un Vergebung unmöglich wird. —
Bgl. Julius Müsler (neue Ausg. 1888).
Sündenbock, s. Asafel.
Sündenfall, die nach 1 Mos. 8 von Adam und Eva
egangene erste Sünde. (G. Erbsünde.)
Sunderbunds (spr. ßönnderbönds), s. Sundarban.
Sunderland (spr hßönuderlünd), Slaͤdt an der Muͤn—
dung des Wear in die Nordsee, mit den Vorstädten
Bishop) Wearmouth und Monk Wearmouth Shore, (18905)
152761 E., bedeutender Seeplatz und Schiffbauort.
Sundewitt, fruchtbare Halbinfel Schleswigs, der
Infsel Alsen gegenüber, darauf die Dörfer Züppel (s. d.)
Broacker, (1950) 1073, als Gemeinde booo E., und Satrub,
Zündflut, s. Suͤtfliut. [803 E.
Zundgau- s. v. w. Oberelsaß, s. Elsaß.
Sundsvail, Stadt im schwed. Län Westernorrland,
n Bottnischen Meerbusen, (1904) 13872 E.
Sundzoll, s. Sund.
Sungari,r. Nebenfluß des Amur, in der Mandschurei,
entspringt nahe an der Grenze von Korea, schiffbar; mit
dem Hauptzufluß Nonni 1703 13 sg.
Sungatschißl. Nebenfluß des üssuri im russ.»sibir.
Küstengebiet, AÄbfluß des Chankasees, 180 1mn, schiffbar.
Sungei udschong, malaiischer Staat, Teil von
Negri Sembilan'(f. d.J auf der Halbinsel Malaka.
ZSungern (Zungeru) Hauptort von Nordnigeria.
Sunsum, etzt Kap Kolonnas, die Südostspitze des
ilten Attika, mit berühmtem Athenetempel, von dem jetzt
toch 11 Süulen und Silberminen.
Suun, Gespiust aser, s. Crotalaria.
Sunnma (arab.), Gebrauch, Herkommen, bes. die ortho⸗
ore Tradition der mohammeéd. Gemeinde, der Sunniten.
Zum Bekeuntnis gehört auch die Anerkennuug der Gefehlich⸗
eit der nach Mohammeds Tode erfolgten Thronfolge⸗
ordnung durch Abuͤ Bekr, Omar und Othman
Sunnhanf, Sun, s. Orotalaria.
Sunniten, s. Sunuag, [Egge 441 m hoch.
Süntel, Bergrücken um O. der Weser, in der dehen
Suomi oder Suomenmaa, der sn Hame für Finn⸗
nd; Suomisprache, die finn. Sprache.
Sitovetaurilia (at.), im alten Rom das feierliche
Sühnopfer am Schlusse des Lustrums (. d.), bei dein
in Schwein (süs), Schaf (ovig) und Rius (taurus)
dargebracht wurden.
Supan, Alex. Geograph, geb. 3. März 1847 zu Ju⸗
aichen (Tirol), 1880 35 in Czernowitz, seit 1884 Heraus⸗
zeher von „Petermanns Nhlnungere in Gotha; schrieb:
Lehrbuch der Geographie (11. ufl. 18904), Grund⸗
züge der physischen ——— (8. Aufl. 1903),Die Be⸗
ölkerung der Erde“ (mu Wagner, 1891 u, 1898, aslein seit
899), „Dentsche Schulgeographie⸗ (8. Aufl. 1805), „Die
erritoriale Entwicklung der europ. Volomen“ (1906).
Zuyerarbitrium (lat.), Entscheidung in höherer
enstanz.
ZSuperb (lat. oder frz., spr. ßü⸗ stolz, prächtig.
Superdividende, der Teil der Dividende (s. do, der
r uonaren nach Deckung aller andern Ansprüche noch
zufällt.
Supererogationes, s. v. w. Opers suporerogationãs.
Supersizles (lat.) Oberfläche iun der Reqhtssprache
alles auf der Oberfläche eines Grund ung Boezt Ge⸗
aute oder Gepflanzte, dann Gebäuderecht (fuperfiziari⸗
ches Recht). das erbliche und veräußerliche diugtiche Regt
in einem auf fremdem Grund nud Boden stehenden Ge—