Swe
(7. Aufl. 1394), „RHandbook of Phonotics“ (1877),
„History. of English sounds“ (2. Aufl. 1888), „Englis
grammarꝰ“ (2 Tle., 1892 u. 1898), ,Historicai Pnglisl
grammar“ (1892), „Phe students dietionary of ABgio
Saxon“ 1897), Study or languages“ (1809) u. 4.
Zwell (engly f. Duͤnung; auch s. p. w. Stutzer.
Swenigorödka, Kreissadt un russ. Gouv. Kiew
m Tikitsch (zum Buͤg), 16878 E.
Swenskfund, s Ruotsinsalmi.
Swenzjany (poln. Switxiany), Kreisstadt im russ
Jouv. Wilna, 6386 6.
Swieten, Gerard van, Arzt, geb, 7. Mai 1700 zu
Leiden, 1745 Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia, später
Direktor des österr Medizinalwesens, gest. 18. Funiet
zu Schönbrunu; schrieb. Commentarii In Boernaavi
aphorismos“ (&amp; Bbe. Nal. W. Muͤller
(1883). — Sein Sohn Gottfr.
Freiherr van S. geb. 1733, gest.
29. März 1808 als Vorsteher der
aiserl. Bibliothet zu Wien, Freund
Haydns und Mozgarts.
Swietenis T. Pflanzengattg.
der Meliazeen. 8. mahagonpi .
(Mahagonibaun sAbb. 1844;
a Blütes), im trop. Südamerika,
liefert das Mahagoniholz und die 1844. Zweig des Maha
zur Verfälschung der' Ehinarinde gonibaums.
dienende, wie diese verwendete Amarantrinde.
Swift, Jonathan, engl. Satiriker und polit. Schrift⸗
steller, geh. 30. Nov. 1667 zu Dublin, Dechant zu St. Patrich
in Irland, gest. 18. Okt1748 Hauptschriften: Tal⸗
of a tub“, eine kirchliche, nud „Gulliver's traveis⸗
4726, vielfach übersetzt), eine polit. Satire, dann Loet
bors of M. B. Drapor“ — „History of the fous
last years of Quéen Anne “. Biogr. von Forste
1878., Crait (i888), Stephen (1882), Collins (1893)
Swijaga, r. Nebenfluß der Wolga in den russ. Gouv
Simbirsk und Kasan, 868 xm —19.
Swinburne (pr. börn), Charles Algernon, engl
Dichter, geb. 8. April 1887 auf Holmwood bei Henley⸗ on⸗
Thames, huldigte dem philos. und polit. Radikalismus ver
faßte die Dramen „Atalanta in (alydonꝰ 865; deutsch
878. 0nastelar⸗ Isa5; dentsh 1818) „Bothweliꝰ
(1874), , Mary Stusrt“ (188i), Marino Fior (1885)
„Rosamund“ (1889) ac., die anstößigen, aber genialen
„Poems and balladeé“ (1866; 2. Serie 1878), „Song of
Italy“ (1867), „Songs before sunrâso“ (1876), ri.
tram of Lyonegse“ S882), Ihe tai bf Balen“ (1896)
c.; auch literarhistor. und kritische Schriften Georgèé
Nhapman“, 18764 A gtudy or Shakespeare“ 8. Anfl
1885 2c.). — Bgl. Shepherd (1887), Wratislaw (1801)
Swindon —8 ßwinndn), Stadt in der engl. Grafsch
Wiltshire, (1801) 48 006 E., Bahnwerkstätten.
Swine, die mitltlere Ausmündung der Oder in die
Ostsee, treunt die Inseln Usedom und Wollin.
Swinemünde, befestigter Seehafen und Kreisstadt
im Kr. Ufedom⸗Wollin, preuß. Reg.⸗Bez. Stettin, cuf
der Insel Ufedom, l. an der Swine, (18900) 10261
(18005: 13703) E., Garnison, Amtsgericht, Handels⸗
kammer; Shiffahrt, Schiffbau, Fischerei; Vorhafen von
Stettin mits Leuchtturm (auf dem rechten Swineufer),
Seebad. Karte: Ostpreußen ⁊c. L 2.]
Swinton sspr. ßwinnt'n), Stadt in der engl. Grafsch.
Hork (West Ribdingd, 801) 12217 E.
Swinton and Pendlebury (spr. ßwinnt'n äud
henndlbörri), Stadt in der engl. Graffch. Lancaster,
1901) 27001 E.; Kohlengruben, Baumwollindustrie
Swir, Fluß im russ. Gouv. Olonez, Abfluß des Onega⸗
ees, mundet im Ladogasee, 283 60 Ig., bildet einen
Teil des Marienkanalsyftemo . d.). Der Swirkanai
18 Rwalg. verbindet die Mündung des S. mit dem Sijaß
Swiatopolt⸗Mirfti Peter Dmitrijewitsch, Fürst,
cuss. Staatsmann, geb. 1857, 1904 als Nachfolger Plehwes
Minister des Innern, mußte aber schon Jan. 1908 wieder
einem reaktionuren Minisierium weichen.
Sworniek, Stadt in Bosnien, s. Zvornik.
Subaris, eine im 8. Jahrh. v. Chr von Achũuern ge⸗
gründete Stadt in Unteritalien, am Flufsse S. (jetzt Coͤs.
ile), einem Nebenflusse deß Krathis Geßt Cratih, wegen

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der Schwelgerei ihrer griech. Einwohner (Sybariten) sprich—
vörtlich; 810 v. Chr. durch Kroton zerstört.
Sybel, Serr von, Geschichtschreiber, geb. 2. Dez.
1317 zu Düffeldorf, 1848 Prof, in Marburg, 1836 in
München, 1861 in Bonn, seit 1875 zu Berlin Direktor
ex preuß. Staatsarchive, mehrmals Mitglied des preuß.
Abgeordnetenhauses und des Norddeutschen Reichstags
nationalliberal), Begrunder der „Historischen Zeitschrift“
18858fg.), gest. 4. Aug. 1808 in Marburg; Hauptwerke:
„Geschichte der Revolütionszeit 17880 1800 (6. Aufl.
8823 wohlfeile Ausg. 189779), „Die Begründung des
Deutschen Reichs durch Wilhesm77 (7 Bde., 1889 94,
Kolksausgabe 1901).“ Sein Sohn, Ludwig von S.
Archtolog geb, 1. Fuli 1846zu Marburg, 1888 Prof.
ogs.ß IchriebrKatalog der Skulpturen zu Alhen“ 1881),
Weltgeschichte der Kuͤnst im Alteriuen (2. Aufl. 1902),
Platons Technik“ (1889) u. a.
Syceesilber, s. d. w. Sissifilber (. d.).
Syxoosis (grch.), s. Bartfiune
Sydenham fsr. hßiddenämm), südl. Vorort Londous,
1901) 43680 E., mit dem Kristallpalast (f. d.).
Sydenham (spr ßiddenamm), Thom., Ärzt, geb
624 zu Windford Eagle Dorseth gest. 28. Dez. 1689.
Oporaꝰ (1827; neue Ausg., deutsch 1787). Bgl.
dahn (1840), Payne (engl., 1800), Andrä (1900).
Sydney (pr. siddneß Happtsadt der brit.-anstral.
Kolonie Neusuüdwales lKarte: Australien ?c. L I], au
der Hafenbai Port Jackson, mit den Vorftädien (1908)
5611030 E., befestigter Kriegs⸗ und Handelshafen, Uni⸗
»ersität, got. Kathedrale, Gouverneurpalast, Stadthaus,
barlament, Münze In dustrie in Schmelzöfen, Gießerei,
dokomotiven⸗ und Schiffbau, bedentender Handel Is. auch
Beilage: Großbritannien und Irland).
Sydney (spr. didoneh, Haupt⸗ uud Hafenstadt der
engl. Insel Kap Breton, (18001) 9909 E.
Sydow, Theod. Emil von, Geograph und Lartograph,
Jeb. 15. Juli 1812 zu Freiberg, gest. 18. Otl. 1878 zu
Berlin als Oberst und deiter der geogr.»statist. Abteilung
des Großen Generalstabs; gab zahlreiche Wandkarten
eraus, einen, Methodi — Karten, 4. Aufl.
870), „Schulatlas“, nen hg. von Wagner (12. Aufl. 1905).
Sydra, Golf von, sJ. Ap
Syene, im Altertum Stadt in Oberägypten, s. Assnan.
Syenit, kristallinisches Massengestein ans Orthoklas
ud entweder Hornblende (Gornblende⸗S.), oder Glimmer
GBlimmer⸗S.), oder Augit Augit·S.); alkzesforisch Titanit,
Apatit, Eisenerz, sehr wenig Quarz.
Syenitporphyr, alle Eruptivgesteine in Güngen,
Orthoklas- Hornblende⸗, Biotit⸗ und Augiteinsprenglinge
e Dichter, grauer bis rotbrauner Grundmasse.
Syke, — ——— und Kreisort im preuß. Reg.⸗Bez.
dannover, (1908) 1906 E. Amtsgericht.
Sykomore oder Maulbeerfeigenbanm (Fleus sy00-nõrus
 L), mittelafrik. Baum mit feigenähnlichen, traubig
angeordneten Früchten und sehr dauerhaftem Holz.
Sykophant (gtch), im alten Athen Angeber der Leute,
ie die heiligen —— schädigten, dann gewinn⸗
ichtiger oder böswilliger Denungiant.
Zykofe, s. v. w. Saccharin.
Zylbe, s. Silbe.
Sꝓlabarium (neulat.), Abcbuch.
Syllabieren, die Büchstaben nach Silben (filben⸗
näßig) aussprechen; syllabisch, silbenweise; Synabier⸗
nethvde, Lesemelhode, bei welcher die Silben nach vor⸗
heriger Nennung der Buchstaben ausgesprochen werden.
—AV Verzeichnis, Aufzaͤhlung insbes. das
oer päpstl. Enzyklika pom's Dez. 1864 beigegebene Ver⸗
zeichnis der (80) modernen Irrlehren.
Syllepsis (jrch), grammatische Figur, bei der ein
Attribut oder Prädikat auf zwei oder ire in Person,
Beschlecht und Numerus verschiedene Subjekte bezogen wird.
Suyllogismus (arch) mittelbarer Schluß (. d.).
zyllogistik, ere
Sylphen (orch) nach den Paracelsisten die Elemen⸗
irgeister der Luft; Sylphiden, die 33 Luftgeister.
Sylt, nordfries. dum preuß. Reg.⸗ Bez. Schleswig
jehörige Insel der Nordsee 56 4kxm, (1900) 4800 E.
vichtigste Orte Keitum 9. d.), Unnuͤm und Morsutm.
Seebad beim Dorf Wesierlaub. sTafel: Nordwest—