Tay

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Tanygetos, höchstes Gebirge des Peloponnes zwischen
dakonien und Messenien, im Eliasberg 2409 m hoch, jetz!
Pentedaktylon.
Taylor (spr. tehl'r), Bayard, amerik. Schriftsteller
und Bichter, geb. 11. Jan. 1826 zu Kennet Square
Bennsylvanien), bereiste Europa, den Orient, Indien,
China und Japan, gest. 18. Dez. 1878 als Gesandter in
Berlin; schrieb: „Poems of the Orient“ (1889), Reise—
werke, Nomane, Dramen u. a.; übersetzte Goethes Faust“.
— Biogr. von seiner Witwe, Marie Hansen-Taylor, und
Scudder (2 Bde., 1885). [Hausrath.
Taylor (spr. tehlex), George, Pseudonym von Adol
Taylor (spr. tehl'r), Tom, engl. Dramatiker, geb.
1817 zu Sunderland, gest. 12. Juli 1880 in London; im
Lustspiel und bürgerlichen Schauspiel hervorragend.
Taylor (spr. lehl'r), Zachary, General und 12. Prä—
südent der Nordamerik, Union, geb. 24. Sept. 1784 zu
Orange County (Birginien), focht ruhmvoll im Mexik.
Kriege 1846—47, 4. März 1849 Prüsibent, gest. 9. Juli
1850 zu Washington. — Vgl. Fry und Conrad (1848),
Frost (1848).
Tayport (spr. teh), Ferryport on Craig, Seestadt in
der schott. Grafsch. Fife, am Firth of Tay, (1901) 3814 E.
Tazette, Pflanzenart, s. Narcissus.
7p, chem. Zeichen für Terbium (s. d.).
re, chem. Zeichen für Tellur (s. d.).
Teakholz (Titholz, Thekholz), das dunkelbraune, schwere
holz des ostind. Teakbaums oder der ind. Eiche (Toctonis
grandis T.), einer Verbenazee, welches bes. als Schiffs—
bauholz hochgeschätzt wird. Das afrik. T. oder Eichenhole
stanimtt von der Gesneriazee Fieldia africana CGunn. in
diberia. [13 326 E.
Tefano, Stadt in der ital. Prov. Caserta, (1901)
Teapi, s. Osterinsel. dyline
Tea-root (spr. tih rutt), s. v. w. Tiwurzel (J. Cor-Teatotaler
 (Teetotaler, engl., spr. tihtohteler), s. Tem⸗
peranzgesellschaften.
Tebbes, Stadt in der pers. Prov. Chorassan, Knoten⸗
yunkt von Karawanenstraßen, Zitadelle.
Tebris, Stadt in Persien, s. Tübris.
Tebu, Negervollk, s. Tibbu.
Tech (spr. teck), füdlichster Fluß Frankreichs, in Rous—
sillon, entspringt an der span. Grenze, mündet nach 82 Rm
südöstl. von Perpignan ins Mittelländ. Meer.
Teechnik (grch.), Lehre von den bei Ausübung einer
Kunst zu beobachtenden Regeln, äußerliche Kunstmäßigteit;
 Techniker, ein der T. Kundiger, insbes. ein auf einer
techn. Mittelschule ausgebildeter Fachmann, im Gegensatz
zum Ingenieur, der auf einer techn. Hochschule siudieri
hat; technisch, alles, was sich auf Gewerbe oder den
materiellen Teil der Künste bezieht. — Die Hauptzweigt
der modernen T. sind Bergbau, Maschinenlehre, Techno—
logie, Hochbau, Jugenieurwissenschaften, Elektrotechnik.
Technikum, Vereinigung techn. Fachschulen mittleren
und niederer Stufe zu einer einzigen Austalt, die für
verschiedene Richtungen ausbildet; Hauptfächer sind meis
Maschinenbau, Hoch- und Tiefbau, Elektrotechnik, Chemie
u. a.; größtes deutsches T. in Mittweida, ferner solche in
Altenburg, Aschaffenburg, Berlin, Bremen, Frankenhausen,
Hamburg, Hildhurghausen, Ilmenau, Lemgo, Neustadi
.M. Hainichen i. S Riesa, Rudolstadt, Sternberg i. M.
Strelitz i. M.; ähnliche Austalten bestehen in Augsburg,
Chemnitz (Gewerbegkademie), Cöthen, Dortmund, Einbed,
Köln, Stuttgart, Worms, Zweibrücken, Zwickau u. a. O.—
T. ist auch ünrichtige Abkürzung für Polytechnikum.
Technische Ausdrücke (Termini technieci), Kunstausdrücke,
 die einem Gewerbs- oder Kunstzweig oder
einer Wissenschaft eigentümlichen Ausdrücke. V. d.).
Technische Chemie, f. v. w. Chemifsche Technologie
Technische Hochschulen, Hochschulen fuür den Unter—
richt in der Technik und den verwandten Zweigen, bilden
für die höhern techn. Berufstellen vor. Deutschland hat
T. H. in Aachen, Berlin, Braunschweig, Danzig, Darmstadt,
 Dresden Hannovber, Karlsruhe Muünchen, Siuttgart;
 Osterreich in Brunn, Graz Prag/ Wien, die Schweiz
in Zürich. &amp; Bgl. Damm (18669).
Techmische Mitteischulen, mittlere techn. Fach
schulen, eine Gruppe techn. Fachfchulen, die in riner hoͤhern
Form als Gewerbeschulen und Industrieschulen und in

iner niedern Form als Baugewerkschulen (s. d.) und Werk—
neisterschulen (s. d.) bestehen. Verschiedene Stufen von
T. M. enthalten die als Technikum (s. d) bezeichneten
5 dug und die österr. Staatsgewerbeschulen . 8.).
echnische Reichsanstalt, s. Physfikalisch-Technische
Technische Truppen, s. Genie. [Reichsaustalt.
Technologie (grch.), eigentlich Kunstlehre, im jetzigen
Zinne die wissenschaftliche Darsteilung der Verfahrungs—
ixten, welche bei der Verarbeitung roher Naturpro—
oukte zu Gegenständen des menschlichen Gebrauchs An—
vendung finden. Die mechan. T. behandelt die Be—
arbeitungsweise des Materials, bei der im wesentlichen
iur seine Form verändert wird (Handbuch von Karmarsch,
Bde., 6. Aufl. 188797, hg. von Fischer), die chem. T. die
Arbeitsprozesse zur Veränderung des Mäterials in seiner
Zubstanz (Darstellung der Metalle aus ihren Erzen, der
jarben, Fabrikation von Zucker, Seife ꝛc.; Handbuch von
Vagner-Fischer, Bd. 1, 15. Aufi. 1900; Dammer, 5 Bde.,
885— 98; Ost, 4. Aufl. 1900; Ledebur, 3. Aufl. 1905;
Wörterbuch von Muspratt-Stöhmann, 4. Aufl., 8 Bde.,
1886 fg.); die allgemeine T. (vergleichende T. betrachtet
die Verfahrungsarten, Werkzeuge und Maschinen an sich
Lehrbuch von Hoyer, 4. Aufl. von Kraft, 1908 fa.)
ie spezielle T. die zur Erzeugung gewisser gewerbsmäßig
getrennter Gattungen von Produkten nötigen Operationen.
Technopägnia (grch.), Kunstspiekereien, insbes.
Bilderreime ß d.).
Teck, im Mittelalter kleines Herzogtum in Schwaben,
seit dem 14. Jahrh. württembergisch. Den Titel Herzog
von T. erhielt 1871 der Sohn des Herzogs Alexander
oon Württemberg, Fürst Frauz, geb. 27. Aug. 1887, gest.
20. Jan. 1900; dessen älteste Tochter aus seiner Ehe mit
Prinzessin Mary (gest. 27. Okt. 1897), Tochter des Her—
ogs von Cambridge, Prinzessin Viktoria Mary, seit 1893
Bemahlin des engl. Thronerben Georg, jetzigen Prinzen
don Wales. Jetziger Chef des Hauses ist deren Bruder
derzog Adolf von T., geb. 18. Aug. 1868.
Teckel, Dachshund (s. d.).
Tecklenburg,/Kreisstadt im preuß. Reg.⸗Bez. Münster,
m Teutoburger Walde, (1905) 1000 E., Amtsgericht:
rüher Hauptort der Grafsch. T., die 1656 an die Grafen
»on Bentheim, 1707 an Preußen kam.
rT.eoGma Muss., Trompetenbaunt, Pflanzengattg. der
Bignoniazeen, Bäume und Klettersträucher der irop, und
ubtrop. Gegenden; T. (Bignonia) radicans Juss. (virgin.
zasmin), Strauch mit zinnoberroten Blüten, Zierpflanze.
Tsotõonia, s. Teakholz.
Tecuci (Tekutschi, Tekutschj), Hauptstadt des rumän.
er. T. (2547 4km, 1899: 121179 E.; Moldau), am
Teda, Negerstamm, s. Tibbu. [Berlad, 13 405 E.
Teddington, Stadt in der engl. Grafsch. Middleser,
an der Themse, (1901) 14029 E.
Tedeum, feierlicher Dankgottesdienst in der christl.
Kirche, nach den Anfangsworten des bei solchen Gelegen⸗
heiten gesüngenen sog. Ambrosianischen Lobgesangs: To
oum laudämus (Herr Gott, dich loben wir); letzterer
zielfach komponiert; z. B. Händels Utrechter T. (1718)
ind Dettinger T. (1743).
Tedschurabai, Bucht an der Straße von Bab el—⸗
Mandeb, in Franz.⸗Somalland, mit dem Orte Tedschura.
Tee (Thea L), Pflanzengattg. der Ternströmigzeen.
Der chines. Teestrauch (P. ohinensis L. sTafel: Nutz⸗
oflanzen J, 8)), ein immergrüner, weißblühender Strauch,
m nördl. Hinterindien und dem südwesil. China als Bauni
vild wachsend, wird in vielen Spielarten angebaut, so in
China, Japan, Indien, Ceylon, Java. Die Tein (Kaffein,
d. )Renthaltenden Blätter werden in 4 Ernten (Februar,
April, Juni, August) gesammelt, in Kesseln gedämpft und
»ann gerollt (grüner T., Perl⸗, Kaiser⸗T. oder Imperial
haysan, Singlo- und Bluͤten⸗T. ꝛc.) oder nach dem ersten
Trocknen einem leichten Gürungsprozeß unterworfen und
dann über Feuer getrocknet (schwarzer T., russ. T., Pekoe⸗
yder Pekko⸗T., Souchong, Kongo, Bohea, Pouchong, Kapern⸗
D.). Da der T. durch den Seetransport leidet, so ist der
iber Land bezogene russ. Karawanen-T. ungleich feiner;
indere Sorten sind der gelbliche Oolong, sowie der Ziegel⸗
»der Backstein · T., ein in Tafeln gepreßtes Gemisch von
Abfällen, schlechten Sorten ꝛc. Seit uralter Zeit National—
»tränk der Chinesen, seit 17. Jahrh. in Europa perbreitet,