Tra

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nit breiter weißer Querbinde, Schwanzende weiß min
chwarzer Binde, Männchen mit Kehlbart aus grauweißen
erschlissenen Federn, Mittel- und Südeuropa; ZwergeT
O. totrax L.) halb so groß wie vorige, Mittelincerländer.
ragen-T. (Kupoddtis), mit Scheitelhaube und Kragen
uus langen, flatternden Federn zu beiden Seiten des ßo
ses, mit der Hubara (FX. undiata Gray), in Arabien,
Indien. [Pelziüger in Nordamerika.
Trappers (engl., „Fallensteller“), die Wild- und
Trappgans, die Großtrappe (s. Trappen).
Trappist (Nonasta fusca Gmel.), brasil. Art der
Bartkuckucke.
Trappisten, Orden der reform. Zisterzienser Unserer
bieben Frau von La Trappe, abgekürzt O. L. T. ge—
tiftet 1663 von Abt Ranck . d.) nach strengster Beue—
diktinerobservanz in der 1140 gegründeten Zisterzienser—
abtei La Trappe in Frankreich; streng aszetische Regel—
teine wissenschaftliche, nur harte Feldarbeit, vegetarisch
Nahrung, Verbot des Sprechens; Tracht: weiße Kutt
nit schwarzem Skapulier. Wegen der Härte ihrer Rege!
wenig verbreitet; 1790 aus Frankreich vertrieben, 1817
7230 nochmals in La Trappe ansassig; 1802 reorganisiert
nit Generalabt in Rom jeht im ganzen 73 Klöster.
Trappistiunen in 19 Klöstern; seit 1797 Trappistenter⸗
tiarierinnen für Mädchenerziehung. Die 1861 entstan⸗
denen Trappistenprediger pflegen neben der Aszese die
Predigt. — Vgl.„Neglement“ von La Trappe“ (1887),
Swid (1897), Suchier (2. Aufl. 1806).
Trappmaͤndelftein, s. v. w. Melaphyrmandelstein
s. Melaphyr).
Trapporphyr, s. v. w. Melaphyr (s. d.).
Trarbach, Staͤdt im preuß. Reg.⸗Bez. Koöblenz, r. an
her Mosel, gegenüber von Traben, (1900) 2834 E. Amts⸗
zericht, Gynmasium; bedeutendet Weinbau und ⸗handel,
dupfers, Bleis, Schwefelbergbau—.
Trarieur (spr. rtöh), Joseph Ludovic, franz. Poli—
tiker, geb. 30. Rov. 18460 in Aubeterre, Advokat in Bor—
deaux, 1879 republikanischer Abgeordneter, 1887 Senator,
1885 Justizminister.
Trasimenischer See (etzt Lago di Perugia), See
n der ital. Prov. Perugia, 115 qxm, 50 xm Umfang,
oon Gebirgen umgeben, feit 1898 durch einen Kanal mit
dem Tiber verbunden; hier 217 v. Chr. Sieg Hannibals
iber den röm. Konsul Flaminius.
Traßz, Duckstein, gelblichgrauer, erdiger Bimssteintuff
mit Trachyt⸗, Basalt⸗ und Tonschieferstücken, Sanidin-Lenzit⸗z,
 Hornblende- c. Kristallen, verkohlte Baum—
tämme und Aste umschließend; bes. im Brohl⸗ und Nette—
'al am Laacher See; wird zermahlen zu Wassermörtel
»erwendet. ssieren, abstecken.
Trasse (frz. trace), im Gelände abgesteckte Linie; traf⸗
Trassieren (ital.), das Ausstellen (Ziehen) eines
Wechsels (Tratte) auf eine andere Person (Trassut): der
Aussteller heißt Traßfant.
Trasteveriner, die Bewohner des Trastevere, eines
Feils der rechten Tiberseite Rouus, mit eigenem Dialekt
Trätäbel Erz. traitable), fügsam, umgänglich.
Tratte, s. Trassieren und Wehfel.
Trattorie (ital.), Speisehans Kestaurant.
Trau, Stadt in Dalmatien, auf einer Halbinsel,
1900) ,mit der Nachbarinsel Bua 1883 als Veme ind⸗
17232 E., meist Kroaten.
Traube (Racemus), monopodialer Blütenstand mit ver⸗
üngerter Spindel und gleichlang gestielten Blüten fTafel:
Botanik Li48); im engern Sinne s. v. w. Weintraube.
Traube, Ludwig, Modiziner, geb. 12. Jan. 1818 zu
Natibor, seit 1857 Prof. zu Berlin, gest. das. 11. Apui
1876, um die physik. Diagnostit und experimentelle Patho⸗
logie werdient.“ Gefammelte Beitrage zur Pathologie
ind Physiologie“ (8 Bbde., 1871) u. à.
Traubendirne, s.hw. Felsenbirne (s. Amelanohier).
Zraubeneiche, s. Eiche sAbb. 481 p]. Traubenfäute, s.
Traubenkrankhelt. Traubenholder, s. ZFambucus. Trauben.
mazinthe, s. Vuseani. Traubenkirsche, s. Prunus.
Traubenkrankheit, Traubenfuule, eine durch den
Lilz Qidium Tuαν ανα (Abb. 12781 hervorgerufene
drankheit des Weinstocks, die sich in spinnwebartigen
überzügen (Meltau) an den jungen Blättern, Zweigen
und Beeren und in schlicklicher Funnis der letztern äußert.

Als Gegenmittel wird Bespritzen mit einem Gemisch von
dall⸗ und Schwefelpulver empfohlen.
Traubenkur, Weintraubentur, fortgesetzter Genuß
»on Weintrauben, ohne Kerne und Schalen, bei Gicht und
Unterleibsstockungen — Vgl, Hausmann (6. Aufl. 1805).
Traubenmade, s. Wicler.
raubenöl, s. v. w. Drusenöl (s. Drusen).
raubensäure, s. Weinsaure.
raubenvitrisl, s. v. w. Eisenvitriol.
Traubenzucker, Glutofe, Glykose, Dextrose, Kar⸗
offel · Stärte-⸗, Honig⸗, Obft⸗ Harn⸗, Krümelzucker,
m Pflanzen- und Tierreiche weit verbreitete Zuckerart,
indet sich in den füßen Früchten und im Honig von
Fruchtzucker begleitet, im Dünundarminhalt, Chylus, in
)er Leber und im Harn (bei Zuckerharnruͤhr bis 16 Proz.),
ildet sich zugleich mit Fruchtzucker aus dem Rohrzucker
durch Säuren oder Fermente, entsteht neben Dertrin beim
dochen von Stüärke und Zellulofe mit verdünnter —33 —
äure und wird so technisch gewonnen, ist wdnnhet ch dar⸗
zestellt worden. T. bildet tleine, kugelige Aggregate oder,
vasserfrei, kleine verwachsene Kriftaunadeln,ist farb⸗ und
geruchlos, schmeckt mehlig süß chwächer als Nohrzucker),
reht die Ebene des polarifierten Lichts nach rechts. Er
erfällt durch Hefegärung in Weingeist und Kohlenfäure,
heidet aus alkauischer Kupferoxydloͤfung (Fehlingscher
rösung) rotes Kupferorydul ab (Bestimmung des Zuͤckers
m Harn) und wird von Salpetersfaure zu Zuckersäure und
Zralsäute oxydiert. Zur technischen Darstellung wird
Stärke (Kartoffelmehl) mit Wasser, das 128 Proz.
Schwefelsääure enthält, gekocht, die Lösung mit Kreide
eutralisiert, vom ausgeschiedeuen Gips durch Filtrieren
Filterpressen) getrennt durch Knochenkohle entfürbt und
tVakuumapparaten eingedampft bis zur Sirupkonsistenz
Stärkesirup); beim Erkalten kristallisiert die Masse und
vird in Kisten gefüllt. Dieser Kisten- Block. Preßzucker
nthält neben 66 Proz. T. Deririn und Wasser und ist
iemlich weich; fast reiner T. durch Umkristallisieren und
zentrifugieren vom Dextrin' befreit, ist als gekörnter
Zucker oder fester weißer T. (Kapillaärzucker) in Hutform
oder Stücken im Handel; Kapillärsirup (Kartoffelsirup,
dertrinsirnp, Gumimisirup) ist durch Dextrin⸗ und Wasser⸗
ehalt an der Kristallisation behinderter T. von weißer
is brauner Farbe und dum Teil so zähe, daß das
Saccharometer nicht einfintt (unwügbarer Sirup, Lirop
mpondorable). T. dient zum Galisieren und Petioti—
seren des Weins, in der Brauerei als Malzsurrogat
bes. in England), zur Nachahmung des Honigs, zur Var
älschung des echten Sirups; in der Konditorei, Bonbon⸗
abrikation, Mostrich⸗, Kautabak⸗ und Zuckercouleurfabri⸗
ation; y Einmachen von Früchten. Stärkesirup, der
nit Malz bereitet ist, enthaͤlt keinen T., fondern Mala—
ucker und Dertrin GMalzstrup).
Trauerbaum, Hängevaum, Baum mit hängenden
zweigen, auf Gruͤbern und in Parkanlagen verwandt.
ziele Baume nehmen im Alter von selbst die Tracht der
T. an, wie die Birke, Weide, der Zuckerahorn eꝛc; die
neisten werden veredelt, wie die Traͤuerweiden. ⸗eschen,
huchen, ⸗eichen, ꝛulmen 2c.
Trauerbühne, s. Oactrum.
Trauerente, Tauchenten.
Srauerjahr, in der Rechtssprache die Frist, inner—
jalb deren eine Witwe nicht wieber heigten darf: nach
dem Deutschen Bürgers. Ge—
etzb. 81318 beträgt die Warle—
eit zehn Monate es fei denn,
aß die Frau inzwischen geboren
at. skäfer Abb 1872).
rauerkäfer, s. Toten-Trauermantel
 Vaneea
tisopa L. sIAbb. —18771]),
Schmetterling aus der Famtlie
er Tagfalter, samtbraun, mit
elbem Flügelrand und neben diesem eine Reihe blauer
lecken. Raupe schwarz, mit weißen Punkten, roten
zlecken und schwarzen Dornen, auf Weiden, Birken,
Trauermücke, J.Pilzmücken. IPappeln.
Trauerschwau, s. Shwan und Tafel: Australifche
Zrauerspiel, s. Tragodie. l(Tierwelt, 28
Traufrecht. s. Gußgerechtigkeit.

1377. Trauermantel.