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Treckfahrtskanal, Kanal zwischen Emden und Aurich
22 Ku lg., 1798 erbaut; jetzt Teil des Ems-Jade⸗-Kanals.
Trecschuiten Epr. heuten), bedeckte, von Pferden
Jezogene Schiffe auf den hoͤlland, Kanälen.
Tredegar (spr. tredih oder tredde), Stadt in der
engl. Grafsch. Monmouth, am Sirhawy, (1801) 18574 E.
erediot omuũni (spr. Itschic) i8 Gemeinden im R.
der ital. Prov. Verond, die lange Zeit deutsche Sitten
and, Sprache bewahrten, jetzt fast gänzlich romanisfiert;
his 1797 Freistaat unter venez. Schutze. Hauptort Badia.
Tree (pr. trih), Ellen, engl. Schauspielerin, Gattin
»on Charles Keau (s. d.).
Treene, r. schiffdarer Nebenfluß der Eider in Schles⸗
ig mündet bei Friedrichstadt, LiR schiffbar.
reßf, franz. Spielkarte, s. Trefle sfeld.
Treffenfeld, Henniges vongf Henniges von Treffen⸗
Treffurt, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Erfurt, an der
Perra, (1805) Ab5 Amtsgericht, Ruine Normandstein.
Trefte urz. trete spr. nh Kleeblatt; dann eine
Farbe der franz. Spielkarte, deutsch Treff (Eichel).
Trefort Epr. fohr), Auͤg. von, ungar. Staatsmann,
zeb. 1817 zu Homonna, 1872 dis zu seinem Tode (22. Aug.
1888) Kultusminister, 1888 Prusident der Akademie der
Wissenschaften in Budapest; „Gesammelte Reden nad
Trehalsse, s. Mykose. Aufsütze“ (deutsch 1883).
Treibanker, s. Anker.
Treibeis, auch Trift vder Drifteis, treibende Eismassen
Karte: Polarländer 7Thund Weltverkehr . Man
unterscheidet: 1) Eisberge sTafel: Polarländer II]
und deren Trümmer, rühren don Gletschern der polaren
Länder her, deren Enden ins Meer reichen und dort ab⸗
hrechen; 2) Feldeis, entsteht durch Gefrieren des Meer—
vassers unter Mitwirkung von Schnee; durch Wind und
Strömung werden die Schollen oder Flarden zusammen—
Jeschoben zum sog. Packeis; 3) Süßzwassereis, sammt aus
den Flüssen. Die äquatorialen Grenzen des T. schieben
ich mit den polaren Meexesströmungen auf beiden Halb⸗
ugeln bis etwa zum 400. der Breite vor.
Treibel, Lammfelle, f. Karatul.
Treibereien, s. Gewächshäuser.
Treibermast, der kleine, ganz hinten stehende Mast
f Küsten⸗ und Vergnügungsfahrzeugen, trägt als Segel
Treibyaus, s. Gewuͤchshänfer lden Treiber.
Treibjagd, s. Jagd und Kesseltreiben.
Treibriemen, s. Riemen.
dreibspiegel, bei den Kartätschen der glatten Kanonen
zerne Scheibe zur Verbindung von Geschoß und Kar⸗
Treibstange, s. Pleuelstange. ltusche
Treibströmungen, . Driften.
Treideln, Treidelweg, sLeinpfad. sscher.
Treife, das nach jüd, Ritus Unreine, Gegensatze ko—
Treifam, Flußf.v. w. Dreisam.
Treische, s. v. w. Trüsche (s. Aalraupe).
Treitschke, Heinr. von, Geschichtschreiber und Publi—
aist, geb. 16. Sept. 1834 zu Dresden, seit 1874 Prof. zu
Berlin, 137188 Mitglied des Deutschen Reichstags
nationalliberal), gest. 20 April 1886 in Berlin; schrieb:
„Histor. und polit. Aufsätze“ (5. Aufl. 1886), „Zehn
Jahre deutscher Kümpfe 186871 (3. Aufi. 1887),
„Deutsche Gefchichte im 19. vahnne Bd. 1226, 1878 fg.
alle in mehrern Auflagen). gl. Schiemaun (1888).
Treja, Stadt in der ital. Hroo. Macerata, an der
Potenza, (1901) 0740 E.
Trelleborg, südlichste schwed. Stadt, im Lün Mal—⸗
nöhus, am Baltifchen Meer, (1800) 3037 E.
Trelovuni, jehiger Name des Hymettus (s. d.).
Trema (grech.), sv. w. Punota cis ααα . Diäresis)
Trematoden Trematodes), s. Saugwuͤrmer.
Trematofaurier, Lochechsei. Gattg. der Labyrintho⸗
iuten, mit einem Loch zwischen den Scheitelbeinen.
rTremples (engl, fpr. tremmbls, „Zitterkrankheit“),
&amp; . Mil-Siokness f. d.).
Trembowla, Bezirksstadt in Galizien, (1900)
Tremellineen, s. Basidiomyzeten. [8283 E.
„Sremeffen, Stadtinr preuß. Reg.⸗Bez. Bromberg
1805) 518 6 Ineter Progymnasium.
Tremitinfenn, im Altertum Piomedeuns Insulae,
drei Kalkinseln im Adriat Meer, an der Küste der ital,
Brov. Foggia, Straftoione uf Sa Nicola. 500 E.

Iromolando (ital. Mus.), bebend (s. Tremolo).
Tremolit, Mineral, s. Hornblende.
Tremsolo, abgekürzt trem oder tr. (ital. Mus., „Be⸗
den“ Hittern!), der schnelie wiederholte Wechsel der—
jelben Tone auf Streich⸗ uͤnd Tasteninsirumenten; tremu⸗
lieren, mit zitternder Stimme fingen.
Tremoun ille, Lonis de, f. La Trimouille.
Tremplin Eurz, spr. trangpläng), s. v. w. Trampoline.
Trenck, Franz, Freiherr von der, österr. Panduren⸗
berst, geb. 1. Jau. 1711 zu Reggio (Kalabrien), im
Osterr. Erbfolgekriege durch Grausamkeit —e——— gest.
14. Okt. 1749 als Gefangener auf dem Spiel erg zu
Brünn. — Selbsibiogr. Tle.178 7 99). — Sein Vetter
Friedr. Freiherr von der T.— geb. 16. Febr. 1726 zu
dönigsberg, Ordonnanzoffizier Friedrichs d. Gr., aus un⸗
hekanuten Gründen in Glatz gefangen gesetzt, entkam 1746,
vard 1756 kaiserl. Nittmeister, 1734 263 wieder Ge⸗
angener in Magdeburg; als vermeintlicher Agent fremder
Mächte 25. Jul 17904 zu Raris quillotiniert. — Selbst⸗
iogr. (3 Bde. 1796; nene Ausg. 1882).
Trencsin (ungar. Trenesen), s. Trentschin.
Zrendelburg, Siadt im preuß Reg.-Bez. Cassel,
in der Diemel, (1905) 7.0 6.
Trendelenburg, Friedr. Adolf, Philosoph, geb.
30. Nop. 1802 zu Eutin, geft. 2 Jan. — Prof.
zu Berlin; sqchrieb: „Logische Untersuchungen“ (3. Aufl.
1870) u. a. — Biogr. von Bratuschek (1473). Sein
Sohn Friedr. T. Chirurg, geb. 24. Mai 1844 in Berlin,
875. Prof. in Rostock, 1888 in Bonn, 1898 in Leipzig;
hrieb: „Verletzungen und chirurg. Krankheiten des Ge⸗
ᷣts“ (1886).
ennung der Güter, s. Gütertrennung.
eennungsflüssigkeiten, spezifisch schwere Flüssig⸗
eiten zum Trennen der Gemengteile eines gepulverten
Besteins, auch zur Bestimmung des spez. Gewichts ge⸗
ignet: Thouletsche Lösung Kaliumquedsilberjodid), spez.
Bewicht 8318, Kleinsche Loͤsung (borowolframsaures Kad⸗
nium) 8,8 Rohrbachsche Lösung Baryumquecksilberjodid)
3,8, Methylenjodür tz,8; letzteres ist mit Benzol, die übrigen
nit Wasser zur Erniedrigung des spez. Gewichts verduͤnnber,
Trenfse Zaumzeng bestehend aus Kopfftück mit Stirn⸗
iemen, den Backenstücken, deren Enden wle die Zügel in
die Ringe des Gebisses (zwei durch ein Geleut der
bun dene Eisenstäbchen) eingeschnallt sind. IS. Züumung
nebst Abb. 1083.)]
Trent, drittlängster Fluß Englands, entspringt in
der Grafsch. Staffordshire, wird bei Burton⸗nponTrent
qiffbar, vereinigt sich bei Burton-⸗on⸗Strather mit dem
Duse zum Astuar des Humber, 240 6 1.; Stromgebiet
10236 ALxm; bedeuten dster Zufluß der Serwent
Trenute⸗ et⸗ quarante rz., spr. trangt e karaͤngt),
Hasardspiel, s. v w. Rouge ct'Lo 4. d.).
Trente⸗ et⸗ un Erz. spr. trangt e öng), Hasardspiel
nit der Whistkarte, wobei die Spieler versuͤchen muüffen,
n ihren 83 Karten 31 Poinls zu erhalten.
Trentino, die zum ital. Sprachgebiet gehörige Um⸗
zung von Trient; auch das ital. Tirol überhaupt.
Trento, ital. Rame für Trient.
Trenton (spr. trennt'n), Hauptstadt des nordamerik.
Staates Neujerfey, . am Delaware, (1803) 76766 E.;
Löpfereien, Steingut⸗ und Porzellanwerke, Eisenwerke;
jier 26. Dez. 1776 Sieg Washingtons über die Engländer.
Trentschin (ungar. Trencfen), königl. Freistaͤdt und
hauptstadt des Komitats T. (4444 ꝗk…M. 287 665 E.), in
ingarn, an der Waag, (1900) 7011 E.
Treutschin⸗Teputz Kleingemeinde und Kurort im
ingar. Komitat Trentschin, in einem Seitental der Waag,
1800) 1414 E., Schwefelthermen (37 bis 100 C.).
Trepanativn, Trepanieren (lat.), das Aussägen
ines Knochenstuͤcks, bes. aus der Hirnschale, früher mittels
des Trepan oder der Trephine (grch. trepunon), einer
xm Drillbohrer aͤhnlichen Rundsäge, jetzt mit Meißel und
hammer, um Blui⸗ und Eitersammlungen, Knochensplitter
ind fremde Körper aus der Schädelhöhle zu entfernen.
Trepang (Tripang) abgekochte, dann getrocknete und
jedörrte oder gerüucherte Seewaͤlzen, aentu Arten
»on Holothuria, die von den un und Südseeinseln
iach China eingeführt werden und“ dort als Aphrodi⸗
'akum delten.