Tsc
Tschindang, Insel, s. v. w. Sumba.
Tschinde Chinde)y Hafen am Mündungsarm T. des
ambesi, in Mosambit, 1300 6.
Tschinggis Chan, s. Dschingis Chan.
Tschinge tu⸗ fu lues. Stadt s. Tschengetusfu.
—— befestigter Vorhafen der chines. Stad⸗
Ning⸗po.
Sschin⸗hwang⸗ tau, Ort in der chines. Prov. Pe—
schi⸗zli, am Tang-ho, an der Küste des Golfs von Liau—
ung; Vertragshafen.
Tschin⸗kiang, Stadt in der chines. Prov. Kiang⸗su.
in der Mündung des Kaiserkanals in den Jangstse-kiang
1803) 367 000 in heimische E.; Vertragshafen.
Tschins wnit stuss.) der Inhaber eines Tschin (s. d.)
Tschinsurah, ndebrit Ort, J. Hugli. Beamter
Amhipewe, Indianerfiamm. s. Nitneh.
Rchippewaer, Inditnerstamm, fSoschibwe.
Tschiribiri, Zweig der Rumanen (sj. d.J.
Tschirnau, Stade im preuß Reg.⸗Bez. Breslan,
1805) 786 E. adliges evang, Frauleinstift.
Tschirnhaus (fuͤfchlich Tschirnhauseuy, Ehrenfried
Walter, Graf von, Mathematiker und Philosoph, geb—
10. April 1651 auf Kieslingswalde Oberlausitz, gest.
11. Okt. 1708 in Dresden; errichtete die ersten Glas—
zütten in Sachsen, auch mitbeteiligt an der Erfindung
des Meißner Porzellans. — Vgl. Weißenborn (1866)
Tschiromo ag Chiromo). Handelsort in Britisch
Zentralafrika⸗Prote torat, an der Mündung des Ruo in
den Schire.
Tschirpan, bulgar.-ostrumel. Stadt, s. v. w. Cirpan.
Tschirschky und Bögendorff, Heinrich von, Stauus
ekretür, geb. 15. Ang. 1658 in Hosterwitz bei Dresden,
eit 1888 im diplomt. Dienst, 1888 im Auswãrtigen
Amt, 1803 1900 Gesandter in Petersburg, dann in
Luxemburg, 1902 in Hamburg, Jan. 1906 Staatssekretär
des Auswartigen Amses.
Tschirskaja Gischne⸗T.), Bezirksort im Gebiet der
Donischen Kofaken, am Don, 15 200 E.
Tschistopol, Kreisstadt im russ. Gouv. Kasan, an
der Kama, 20858 G.
Tschitaͤ, Hauptstadt des russeesibir. Gebietes Traus⸗
aikalien, an der Ingoda, 16627 6
Ischunah, sJ. Gepärd und Tafel: Asiatische Tier—
velt, 26.
Tschitraka, Name der verschiedenen Figuren, die sich
die Inder auf Brust oder Stirn malen, um sich dadurch
ils Mitglieder bestimmter Kasten zu kennzeichnen.
Tschitral, Gebiet in Zentralasien, seit 1901 zur indo—
brit. Nordwefstlichen Grenzprovinz gehörig, zwischen dem
dahorigebirge und dem Hindukusch, 180000 E frucht⸗
har an Wein, Getreide, Dost und Gemüse; wichtig als
Grenzgebiet gegen Russ.⸗Zentralasien, 1895 von den
Englaͤndern in Besitz genommen. Vagl. Vounghusband
engl., 1897), e (1898).
Tschitschen boden Eschitscherei), ein Teil des Karst⸗
alateaus im österr. Küstenland, von Triest bis Castua.
Tschittack, ostind. Raß und Gewicht, s. Chittack.
Tschittagong (engl. Chittagongh, Hauptstadt der Div
T. (31 384 qxm, I8o: ιιινν ) de brit nnd
Lieuntenant⸗ Gouherneurschaft Ostbengalen und Assam,
Nebenhauptstadt der letzteren, am Buͤsen von Bengalen
ind au der Karnap'huli, 22140 6. Karte: Asien 5, 6.)
Tschobe, Fluß in Afrika, s. Kuando.
Tschoh, Gewicht, s. Choto. (. d.).
Tchola⸗ Mandalam, ind. Name für Koromandel
Tischorba, tuͤrtk Nationalgericht: Reissuppe, auch mit
dammelfleisch, Zwiebeln nud Kürbisschnitten.
Tschorlu, Stadt im türk.⸗thraz. Wilajet Adrianopel,
m Flusse Ti, 8000 E.
Tshorna, russ Stadt, s. Grigoriopol.
Tschou⸗ san Tschen⸗ schumß, Inselgruppe, zur chines
Lrov. Tsqchertlang gehörig; Hauptinsel 600 qkKm, 500000
E. mit der Hauptstadt Tiug-hai (30 000 E.).
Tschu, Feldmaß in Fapan' g4
Tschu Eischuj), Fluß in Russ.-Zentralasien, entspringt
als Koschtar m Taͤste Alatau, bildet spüter die Süd—
grenze des Gebietes Akmolinsk, mündet in den Sce
Saumal-kul, 920 xm. Ig.
Tichuava, Nebenftuß des Kongo, s. Ruki.

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Tschudi, alte schweiz. Familie. Ägidius T., der Vater
her schweiz. Geschichtschreibung, geb. 1505 zu Glarus,
lest. 26. Febr. 1072 als Landanimanu das.; seine berühmte
Helvetische Chronik“ erfschien nach seinem Tode (2 Bde.,
73486): neuerdings wuͤrden ihm zahlreiche Fülschungen
rachgewiefen. — Vgh. Fuchs (1805), Vogel 118586). —
Joh. Jakob von T. Naturforscher und Reisender, geb.
5. Juli 1818 zu Glarus, bereifte 1838 18 und 18857 ⸗
39 Südamerika, 1866—88 schweiz. Gesandter in Wien,
est. 8. Okt. 1889 auf seinem Guͤte Jakobshof (Nieder⸗
sterreich); schrieb: „Peru. Reisestizzen“ (2 Bde. 1846),
Die Kechuasprache“ (1863 u. 1884), „Reisen nach Süd—
imerika“ (5 Bde. 1866 69) u. a. Sein Bruder Fried⸗
ich von T., geb. i. Mai 1826 in Glarus, 1848347 Stadt⸗
arrer in Lichtensteig, seit 1836 in verschiedenen staat⸗
ichen Stellungen, gest. 24. Jan. 1886, bekannt durch
„Das Tierleben der Alpenwelt“ (11. Anfi. 1890). —
in älterer Bruder, Jwan von T. Reiseschriftsteller/ geb.
816 in Glarus, gest. 28. April 18870 in St. Gallen,
jab heraus; „Der Tourist in' der Schweiz“ (34. Aufl.
8909). — Hugo von T. Sohn von Joh. Jakob von T.
Eb. 7. Febr. 1831, feit 1806 Diretier der Berliner
Nationalgalerie; leitet mit Thode seit 1894 das „Reper⸗
orium fuͤr Kunstwissenschaft⸗
Tschufut⸗Kale d. h. Judenburg), Ruinenstadt auf
inem Plateau bei Bachtschisaraj, ehemal. Hauptstadt der
kargitischen Juden auf der Krim—
Tichugüzew, Stadt im russ. Gouv. Charkow, am
Aquf Fluß, s. Tschu. [Donez, 132316.
SEschu⸗kiang, Perlenflußß, Kantonfiuß, chinef. Fluß,
entsteht bei Kanton aus der Vereinigung des Si⸗-kiang
nit dem Pei-kiang, mündet durch die Bocca- Tigris in
en Lin⸗tin⸗See (Teil des Suͤdchsnef. Meers).
TAschuktschen, Völkerschaft auf der nordoͤstl. Spitze
Sibiriens Sschuktschenhalbinsel, Tschuktschenland, Tschuͤ⸗
otten), zu den mongolenähnlichen Voͤltern oder den Hyper⸗
oreern gehörig, in Spraͤche und Sitten mehr verwandt
nit den Korjaken, zusammen 17 dood Seelen. Karte:
bolarläuder L'u. I, 1. — uber die Sprache vgl.
Nadloff (1861), Bogoras (cuss., 1900).
Tschuma, s. v. w. Chinagras (s. .).
SAschung⸗king, Handelsfladt in der chines. Prov. Sze⸗
schwan, an der Mundung des Kia⸗ling-kiang in den Jang⸗
seskiang, (1904) 600 000 einheimische E.; Vertragshafen.
Tschusaninfeln (Tsiufaninseln), Gruppe der diu⸗ kin
s. d.). sPerm, 694 4m sg
Tfchussowäja, J. Nebenfluß der Kama im russ. Gouv.
Tschuwanen iTschuwauzen) sibir. Volksstamm eine
interabteilung der Jukagiren.
Tschuwaschen, tatarifierte finn. Völkerschaft in den
istl. Gouv. Rußlands Kasan, Simbirst, Samara, Ufa,
Saratow); 843 700 Seelen. die tschuwaschische Sprache
t ein Gemisch aus Türkisch und Ugrisch — Bgl. Schott
1841) Vambery (1883), Solotnizkij (Worterbuch, 1875).
Tjschwi, Negerstamm, s. Odschi.
Tsetse, Tsetsefliege (Glossina morsttans Mestio.).
ine der Stechfliege (s d.) verwandte Fliegenart des trop.
Afrika, die früher für die Ursache der Tsetsekrankheit
Nagana) der Rinder gehalten wurde, jedoch nur, neben
udern Stechfliegen, als UÜberträger der Kraukheitsursache
n Betracht kommt. Letztere ist ein Prypanossoma (s. d.d,
as, von der T. in das Blut der Tiere gebracht, bei diesen
Siechtum oder Eingehen bewirkt. — Vgl. Sander (1000).
Rhishishima, japan. Name der Kurilen (f. d.)
Sen, chines. Gewicht, s. Mas.
Tsi⸗ nan⸗fu, Hauptstadt der chines. Prov. Sanatung.
Tsing, Dynaste, f. China. [1350 900 E.
Tsing⸗ tau, Stadt am vÿᷣstl. Eingang der Bucht von
diau⸗-tschou in der chines. Krov. Schan-etung, Sitz des
Vouverneurs des deutschen Pachtgebietes Klau⸗-tschon,
1808) 29 000 E. seit 1839 Vertragshafen, Schwimmdock,
dampferstatien Eisenbahnkopfstation, Haudel. [Hierzu die
afel: Tsing⸗ tau.] — Bgl. Behme und Krieger (2. Aufl.
Tsn⸗ hwang⸗etau, s. Tschin⸗hwang⸗tau. [1190).
Tsio, japan. —A——
sitisar, s. Zizichar.
siusaninsein, Gruppe der Liuskiu (s. d.).
soakhaub, Fluß s. v.'w. Swakop; Tivakhaubmouth,
. w. Swakopmund.