Was

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Hautkamm. Einheimische Arten: Kammolch (großzer W.,
T. ristũtus Laur.), dunkelbraun, schwarz gefleckt, weiß
punbktiert, Unterseite gelb mit schwarzen Flecken, Männchen
Paarungszeit mit hohem, unregelmäßig gezacktem
Rückenkamm; Streifenmolch (kleiner W., Dtuematus
Solmeid.), glatthäutig, olivengrün bis braun, Seiten
weißlichgelb, Bauch orangegelb, wie der Rücken mit schwar⸗
zen Flecken, Männchen zur Paarungszeit ebenfalls mit sehr
hohem Rückenkamm, bel uns gemeinste Art; Alpenmolch
T. alpestris Laur.), schiefergrau, dunkel gefleckt, Baud
infach orangerot.
Wassermörtel, s. Hydraulischer Kalk.
Wassermotoren, Wasserkraftmaschinen, hydraulische
Motoren, die durch die Kraft des fließenden oder sinkenden
Wassers betriebenen Moloren; Wasserräder (J. d.), Tur⸗
hinen . d.), Wassersäulenmaschinen (. d.).
Wäßsern, moirieren, s. Mort,
Wassernußß, Pflanzengatig, s. Trapa [Abb. 1874]
Waßferopal, s. Adular.
Wasserotter, s. Dreiecksköpfe.
Waßerpastinate, Pflanzenart, s. Sium.
Waßerpeft, Pflanzenari s. Ricden danadensis
Waßserpfeffer, s. Polggohum. [Abb.501].
Wasserpfeife, s. Nargileh sAbb. 1227)].
Waßerpfosten, s. Hoͤdrant sAbb. 834)].
Waßerpocken, s. Vatizellen.
Wasserpolaken, die Flößer auf der Oder, meissi
oln. Oberschlesier, dann lehtere überhaupt.
Wasserpolizei, sJ. Wasserrecht.
Wasserrad, Wassermotor (j. d.), welcher aus Rä⸗—
dern mit horizontaler Achse besteht, die an ihrem Um⸗
ange Schäufeln, Kübel, Kufen oder Zellen tragen; in
diesen kommt das Wasser relativ zum Rade zur Ruhe und

1946. Wasserräder.

Ibt die Arbeit seiner Schwere an das Rad ab. Das
asser wird dem W. in einem offenen Mühlgraben (Ober⸗
graben) zu⸗ und im Untergraben abgeführt. Die Regu⸗
lierung des Wasserzuflusses geschieht durch eine verstell⸗
bare Bohlenwand (Schüte, Einlaufschütze); enthält die—
selbe mehrere verstellbare Kanäle (Kulissen), durch welche
das Wasser in bestimmter Richtung geführt wirb (Leit⸗
apparat), so heißt sie Kulissenschütze. RNach der Art der
Wasserzuführuing (Beaufschlagung) unterscheidet man ober⸗
schlächtige W. (Wassereintritt nahe beim höchsten Punkte
des Rades), ruͤckenschlächtige W. (Wassereintritt in 8
der Radhöhe), mittelschlächtige W. Eintritt ungefähr in
usgz der Radhoͤhe) und unterschlächtige W. mit noch tiefer
liegendem Wässerzutritt [Abb. 1946; 4 oberschlächtiges,
d. unterschlächtiges W.]J. Besondere Arten des umcrschlächtigen
 Rades sind das Kropfrad, das Poncelet⸗ das
Zuppinger- und das Sagebienrad, sowie das veraltete
Schiffs mühlenrad
Waßserralle, s. Sumpfhühner [Abb. 188381.
Baßerratte, s. Wühlmause.
Waßfferrecht, der Inbegriff der Vorschriften über Be—
autzung und Unschädlichmachung des Wassers; dazu ge—
hören außer dem Muhlen ⸗ und Flößereirecht die Voͤr—
schriften uͤber Be⸗und Entwässerung der Grundstücke,
guch das Deiche und Sielrecht. Der“ Staat inmnn
Ausfluß seines Hoheitsrechts (Wasserhoheit) gewisse
öffentlicherechtliche Befugnisse (Wafferregal) in Anspruch.
wie das Recht auf Benutzung schiffbarer Fluͤsse zur Schiff
fahrt. Fischerei c, und rifft Iuteresse der Wasferbe⸗
nutzung und des Wasserschutzes Maßregeln (Wasserpolizei);
das privatrechtliche W. hat das Deutsche Bürgerl. Gesehß⸗
buch (Einführungsges. Art. 66) der landesrechtlichen Regẽ⸗
lung vorbehalten, Die Handhabung des W geschieht teil⸗
weise durch die Wassergenosscufchaften 8

Wasserrecht, wagerecht, s. Horizontal.
Wafßferregal, s. Wasserrecht
Wasserreinigung, Verfahren, an und für sich un—
jeeignetes oder nicht genug geeignetes Wasser zu Trink⸗
uind Nutzwasser braugbar“ und Abwässer ünschädlich zu
nachen. Quell⸗ und Grundwasser ist häufig stark eisen—
jaltig; die Enteisenung erfolgt durch Lüftung des Wassers
und Abfiltrierung des ausgeschiedenen Eisens. Wasser
aus Flüssen oder Landseen muß behufs der Entfernung
der Schwebestoffe und Bakterien vor dem Genusse filtriert
verden, was geschieht im Großbetriebe durch Sandfilter,
im Hause durch Pasteur⸗Chamberlandsche Porzellanerde⸗
älter, Berkefeldfilter aus Infusorienerde u. a. die aber
aft ausgekocht werden muüffen. Meerwasser wird, um
trinkbar zu werden, mit Kalkmilch erwärmt, dann destilliert,
zuletzt durch eine Schicht von Marmorstücken gegossen. Für
echnische Zwecke Gesselspeisung) wird zur Entfernung der
alk⸗ und Magnesiasalze dem Wasser Soda und Natron—
auge zugesetzt und es durch eine Filterpresse gedrückt.
Die, Reinigung der Abwässer erfolgt durch Berieselung
. Rieselfelder, am vollkommensten durch Bodenfiltration,
Reinigung in Hläranlagen (f. d.), auch sauf elekir. Wege.
Wasserreis, Pflanzenart, s
Wafferriemen, Pflanzeugattg s. Fostera.
———— und Tafel: Dampf⸗
»ssel, 8.
Wasserrose, die weiße Seerose . Nymphaes).
Wassersäge, Pflanzengattg s.Stratiotes.
Bassersalamander, s. Wassermolch.
Waßserfaphir, s. Cordierit.
Wasserfäulenmaschinen, Wassermotoren, in denen
as Wasser unter Einwirkung einer Steuerung in einem
Treibzylinder einen Kolben
jin und her schiebt. Die
iltesten W.sind die in Berg⸗
werken zur Wasserhaltung
benutzten W. (Wassersäu—
lenkuüuste). Schmid kon—
truierte eine W. (Schmid⸗
cher Motor) mit schwingen⸗
dem Zylinder [Abb. 1947; *
a Wassereintritt, z Zylin⸗ 18947. Wassersäulenmaschine.
der, —.Wasseraustritt, w
aeseh die W. von Ph. Mayer kann den Wasser⸗
erbrauch dem Arbeitsverbrauche anpassen.
Wasserscheer, Pflanzengattg. sadtratiotes.
Wasserscheu, s. Hundswut
Wafserschierling, s. Cicuta und Tafel: Giftlanzen,
 14.
Wasserschlange, s. Meerschlangen. — W. Gydra),
„ternbild am südl. Sternhimmel' mit 153 sichtbaren
2ternen [Tafel: Astronomie J, 1].
Wasserschlängelchen, s. Nalden [Abb. 1224).
Wasserschlauch, Pflauzenart, s. Vtricularia.
Wasserschnabei, die Avoceile (s. d.).
Wasserschnecke, s. v. w. Archimedische Schraube (s. d
ebst Abb. 108).
Wasserschnecken, die im Wasser lebende große Mehr⸗
ahl aller Schnecken, im Gegensat zu den Landschnecken
s. . Nur ein kleiner Teil davon sind Süßwasser⸗
chnecen (s. d.) die meisten Meeresbewohner.
Wasserschspfapparat, Instrument zur Herauf⸗
jeförderung von Grundproben des Wassers und der darin
ʒefindlichen Organismen bei der Tielfee—
duns (. d.).
asserschout, Hafenbeamter, s. Schout.
Wasserschraube, s. v. w. Archimedisch⸗
*chraube (. d. nebst, Abb. 108).
Wasserschwein⸗s. Kapybara [Abb. so2).
Wasserskorpione, Wasserstorpivnwan.
en (Nepidae), Familie der Wasserwanzen,
nit flachem Koͤrper, ziemlich verstecktem Kopf,
Toßen Augen, vordern Raub⸗e, hinteru 1848
Schwimmbeinen. Hinterleib oft mit 2 Atem- Wosser⸗
vhren. Hierher der gewöhnliche oder graue storplon.
B. (Fangwange, Skorpi onwasserwanze, Nopa
inerôsa T. [Abb. 1948)), grau, Hinterleib oben rötlich,
nit 2 Atemröhren, sticht empfinduich. —
Wasserspecht, der gemeine Eisvogel (s. Eisvögel Abb