Whi

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SBhipper⸗in (engl.), der Einpeitscher (s. d.).
Whisky (Whistey), Branntwein, in England aus
Roggen oder Gerste, in Nordamerika aus Roggen oder
Mais; auch einspünniger offe ner Wagen mit hohemn Gestell.
Whist (engl. Karlenspiel mit franz. Karte Blätter)
ainter 4 Personen, wobei die Gegenübersitenden Partne⸗
ind. — Vgl. Ebersberg (8. Aufi. 1888)
Whistler, James, ameritengl, Budnismaler und
Radierer, geb. 1884 zu Lowell (Massachusetts), Schüler
von Gleyre in Paris, gest. 17. Juli 1908 in London
Tafel: Porträtmalerein, 10.] — Val. Singer (18004)
Whitby, Hafenstadt in der engl. Grafsch. York, an
er Mündung der Est in die Nordsee, (1801) 117486.
hite (pr. weith, Andrew Dickson, amerik. Geschicht⸗
ichreiber und Diplomat, geb. 7. Nov. 1832 zu Home (Neu⸗
sort), 1868 Vrafident der Corneu ümversitaein Ithaca,
1879-81 Gesandter in Berlin, 1892 -94 Botschafter in
Petersburg, 1887 1902 in Berlin; schrieb: „Phe New
dermanyꝰ (1882), „Studies in gonbeal history eto.“
1885), Memoiren (deutsch 1906) u. a.
Whitebait (engh, fer weitbeht), kleiner, zu den
Heringen gehdriger Weißfisch in der Themse, gili gebacken
als Delikateffe.
Whitebonys (engl., spr. weitbeus, „Weißburschen““),
Geheimbund in Irland seit 1760, um harte Grundherreñ,
Beamte rc. zu sirafen.
Whitechapel (spr. weittschäpptl), einer der ärmsten
Stadtteile von London im East End, (1901) 78 758 E.
Whitefeld (spr. wittfihld), Stadi in der engl. Grafsch
dancaster, unweit' des Irwell, (1901) 6588 E.
Whitesield (spr. wittsihloy George, Mitstifter der
Methodisten (s. d.), geb. 16. Dez. 17714 zu Gloucester,
1736 Prediger zu —2 folgte Wesley (s. d.) 17386
nach Amerika, trennte sich aber 1741 wegen dogmatischer
Differenzen von ihm und gewann einen Teil der Metho—
disten (Whiitefieldianer) für sich, gest. 30. Sept. 1770 zu
Newbury (Massachusetis) Bgl. Gladstone (engl., 1800).
Whitehanu (spr. weilhahld Straße in London, mit
Ministerien und Resten des Palastes W.
WBhitehaven (spr. weithehw'n)ß Hafenstadt in der engl
Braffch. Cumberland, an der Irischen See, (1901) 10 328 E
Wijite Monnta ins sfpr wen mauntins Weiße veraeg,
Teil der Appalachen (f. d.) im nordamerik. Staate Neu—
zampshire, im Mount Washington 1818 m hoch.
White River (spr.weit riwwt, Weißer Fluß), zahlreiche
Flüsse in Nordamerika. ) R. Nebenfluß des Raffissippi,
eutspringt in den Ozark Mountains, mündet nach 1280 kn
(480 R schiffbar). — 2).R. Nebenfluß des Missouri,
eutspringt in Nebraska, 830 xꝛm 1g.
Whitman (spr. wittmänn), Sidney, engl. Schrift⸗
seller, geb. 8. Jan. 1848 in London, bis i888 Thef eines
Londoner Erporthauses, dann jourualistisch tätig; schrieb:
Amperial Germany“ (deutsch 1889), Phe story of
Austria“ (1898), , Pergonal eniαονα_αα o Prince
Bismarok“ (deutsch 1802) u. a.
Whitman (spr. wittnuünn), Walt, amerik. Dichter,
geb. 81. Mai 1819 auf Long Island (Neuyork), gest.
26. März 1892 in Camden (Neujersey); veröffentlichte:
„Loanves of grass“ (1855; deutschin Auswahl 1889)
Democratio vistas“ (neue Ausg. 1888), „Autobio
Fraphia“ (1882) u. a. — Bgl. Knortz (z. Aufl. 1899)
Binns (engl., 1006), Bertz (1805).
Whitneny (pr. wittne), Berg in der Sierra Nevado
in Kalifornien, 4540 (nach neuern Angaben 4419) m.
Whitney (spr. wittnes, Josiah Dwht, Geolog, geb
23. Nov. 18190 zu Northampton Massachufetts), 1860 74
Staatsgeolog von Kalifornien, seit 1875 Prof. am Harvard
College, gest 1I8. NAug. 1806 bei dtew dondon ( Neuhamp⸗
shire); veröffentlichte: „Roports on the geologioal survoy
of California“ (12 Bde, 1864-89), „The climatit
changes of later geologicai times (I1880 -82) u. a
Whitney (spr wittdey Winnm Dwight, amerik
Sprachforscher, gest. g. Febr I887 zu Northampton (Mas⸗
achusetts) seit 1834 Prof. zu Newhaven, gest. das. 8. Juni
1894 schrieb: Life and growth of language“ (deutsch
i86), „Sansxiuit gramme (3. Aufl. 1896) u. a.
nstsple pr. wittstehbl), Hafenstadt in der engl
Grafsch. Kent, am Themfebufen (1vo1) oss E., Seebad
Austernfang (Nativek)

Ehittier, John Greenleaf, amerik. Dichter und Schrift—
teller, geb. 17. Bez. 1807 in der Nähe von Haverhill
Massachusetts), Quäker, gest. J. Sept. 18902 zů Amer—
ug —, Val. Kennedy (1882).
Bhittington (spr. wittingt'n), Stadt in der eugl.
Brafsch. Deroͤh, füdl. von —3 (19801) 9416 E.
Whitworih, Stadt in der engl. Sꝛgs Laucaster,
1801) 9578 E.; Kohlengruben, Baumwollindustrie.
Whitworth, Sir Soseph, engl. Mechaniker, geb.
21, Dez. 1803 zu Stockport, Fabrikbesiter in Manchester,
gest. 28. Jan. 1887 in Monte Carlo; Erfinder mehreret
Werkzeugmaschinen, eines Gewindesystems für Schrauben
und der vorübergehend in England eingeführten stählernen
Bhitworthkanonen; schrieb: Miscellaneous papers on
mechanical subjeots“ (1858), „Papers on practical
zubfgets: Guns and Steel“ (1875).
Whndah, Stadt in Dahome, s. Ajuda.
Wyymper, Edward, Bergsieiget, geb. 87. April 1840
n London, erstieg als erster das Matierhorn (1866) ꝛc.,
bereiste Grönland und die Kordilleren in Ecuador (erstieg
)en Chimborasso als ersier vollständig, 1880), bereiste 1901
stanada; schrieb: „Sorambies amongst the Alps in tho
Vpars 1860- 69 (1871; 5. Aufl. 1800; deutsch 2. Aufl.
1882), „ravols amonget the Great Andes- ot tu
Loenador“ (1881 -82) uh a.
Wiarda, Tilemann Dothias, fries. Historiker, geb.
S. Olt. 1746 zu Emden, gest. 7. Marz 1826 als dand
ynditus zu Aurich: schrieb: . Ostfrief. Geschichte“ (10 Bde.,
Wiasma, s. Wiasma. [1781- 1817) u. a.
Wiatka, s. Wiatka.
Wibel, roter, die Weizenmücke (s. Gallmücke).
Wiblingen, Dorf im würltemb, Dongutreis, an der
Donau, (1805) 1452 E., Garnifon, königl. Schloß, ehemal.
Benediktinerabtei.
Wiborg, Län im füdöstl. Finnland, am Ladogasee und
Finn. Meerbusen, 48 056 qkm, 394 418 E. — Die Haupt⸗
tadt W.e unrichtig Viborg, russ. Wyborg, finn. Wüupuri,
an der Mündung' des Saimakanals in die Wiborgsche
Bucht des Finn. Meerbusens, 33210 E. 12 Im sudt.
die Reede Traͤngsund, der uena von W., befestigt,
Sommerstation der balt. Flotie Kußlands.
Wichern, Johann Hinrich, Begründer der Innern
Mission (s. d.) in Deutschland, geb 21. April 1808 zu
hamburg, gründete 1833 das Rauhe Haus s. — 18587
—72.Obertonsistorialtat und preuß. Ministerialrat für
das Gefängnis- und Armenwesen, gest. 7. April 1881 zu
Hamburg. „Gesammelte Schriften“ (1800 f9). — Biogr.
don Oldenberg (2 Bde., 188486), Schnizer (1904).
Sein Sohn Johannes W., prot. Theolog, geb. 28. Sept.
1845 in Hamburg, 1873 -1901 Nachfolger seines Vaters
als Leiter des Rauhen Hauses, gründete 1886 die Genossenchaft
 freiwilliger Krankenpfleger im Kriege; schrieb: „Das
Rauhe Haus 183383 (1883) u. a.
Wichert, Erust, dramat. Dichter und Novellist, geb.
11. März 1831 in Insterburg, 188896 Kammergerichts⸗
rat zu Berlin, gest. das. 21. Jan. 1902; schrieb die Bramen:
„Ein Schritt vom Wege“ (1871), „Aus eigenem Recht“
1894), die Romane: „Heinrich von Klauen“ 11881), „Der
zroße Kurfürst in Preußen“ (1886), „Tilemann vomn Wege“
3 Bde. 1891) u. a.
Wichita (spr. witsch), Ort im nordamerik. Staate
Kansas, am Arkansas River, (1900) 24671 E.
Wichmann, Ludwig, Bildhauer, geb. 1784 in Potsdam,
 gest. 29. Juni 1859 als Prof. an der Akademie
zu Berlin; dekorative Arbeiten, Statue Winckelmanns.
Wichse, verschiedene Stoffe zum Blankmachen von
Leder und Parkettfußböden (s. Bohnen), Schuh-W. be⸗
steht in der Regel aus Knochenkohle, Sirup oder Melasse
und Ol (Olivenbl, Tran). — Vgl. Brunner (6. Aufl. 1806).
Wichtelzopf, s. Weichselzopf.
Wick, Haupistadt der schott. Grafsch. Caithneß, au der
Mündung des Flusses W. in die Nordjee, (1901) 2778 E.
Wicke, Pflanzengattg., s. Vicia; svan. W., s. Datnyrus.
Wickede, Julius von, Schriftsteller, geb. 14. Juli 1819
n Schwerin, früher österr. Offizier, 1864, 1866 und 1870
»auptkorrespondent der „Kölnischen Zeitung“ im preuß.
⸗auptquartier, gest. 22. März 1886 in Schwerin; schrieb:
„Die Soldaten Friedrichs d. Gr.“ (4 Bde., 1867), „Ge⸗
chichte der Kriege Frankteichs gegen Deutschland“ 3 Bde.