1881 mit Auguste Viktoria (s. d.) von Schleswig-Hol—
stein⸗ Sonderburg-Augustenburg. Kinder: Kronprinz
Wilhelm (geb. 6. Mai 1882, vermählt 6. Juni 1908
mit Prinzessin Cecilie, Tochter des Großherzogs Friedrich
Franz III. von Mecklenburg-Schwerin, die ihm 4. Juli
I906 einen Sohn, Wilhelm, gebar), Prinzen Eitel Fried⸗
ich (geb. 7. Juli 1883, vermählt 27. Febr. 1906 mit
Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg), Adalbert
Jeb. 44. Juli 1884), August Wilhelm (geb. 29. Jan.
i387), Oskar (geb. 27. Juli 1888), Joachim (geb. 17.
Dez. 1880), Prinzessin Viktoria Luise (geb. 13. Sept.
1882). — Val. Hinzpeter (1888 u. ö.), Jahnke (8. Aufl.
1804), Liman (1804).
Wilhelm, Markgraf von Baden, früher Graf von
hochberg, geb. 8. April 1792, 2. Sohn des Großher—
Jogs Karl Friedrich, 1812 Führer der bad. Brigade in
Rtüßland, 1825 —48 Kommandenr des bad. Armee—
torps, gest. 11. Okt. 1859; 3 „Denkwürdigkeiten
zus den Feldzügen von 1809 bis 1815“ (1864).
Wilheim, Prinz von Baden, preuß. General,
eb. 18. Dez. 1829, Bruder des Großherzogs Friedrich,
ührte 1866 die bad. Felddivision, im Kriege von
187071 unter General Werder die 1. bad. Infanterie—
hrigade, 1871 — 73 Mitglied des Deutschen Reichstags
Deutsche Reichspartei), gest. 27. April 1897.
Wilhelm, Herzog von Braunschweig (1830 -84),
geb. 25. April 1806, 2. Sohn Herzog Friedrich Wilhelms,
bernahm nach Vertreibung seines Bruders Karl 28. Sept.
1830 die Regierung, gest. 18. Okt. 1884 unvermählt.
Wilhelm, Könige von England. — W. J., der Er⸗
oberer (106687), geb. 1027 oder 1028, natürlicher Sohn
Herzog Roberts II. von der Normandie, folgte diesem
lozs, eroberte nach dem Siege über Graf Harald bei
Hastings 14. Okt. 1066 England, ließ sich 268. Dez. zu
dondon als König krönen und wurde Stifter der engl.⸗
normann. Dynastie; gest. 7. Sept. 10587 zu Rouen. —
Vgl. Freeman (engl. 1888), Dillon (engl., 1905). —
Ihm folgte in der Normandie sein Sohn Robert; in
FEngland sein 2. Sohn, W. II., der Rote (1087 -1100),
geb. 1056, gest. 2. Aug. 1100. — Vgl. Freeman (engl.,
1882). — W. III., Prinz von Oranien (1688 — 1702),
Jeb. 14. Nov. 1660, Sohn des Statthalters der Nieder—
lande W. II. von Oranien, Enkel Karls J. von Eng—
land, 1672 Generalkapitän und Großadmiral der nieder—
länd. Republik, kämpfte tapfer, aber unglücklich gegen die
Franzosen, 1674 Erbstatthalter der Niederlande, 1677
bermaͤhlt mit Maria, Tochter Jakobs II. von England,
erhielt nach der Flucht Jakobs II. 18. Febr. 1688 vom
Parlament die brit. Krone, beendete den Krieg in den
NRiederlanden durch den Frieden zu Ryswijk (16097), gest.
3. März 1702. — Biogr. von P. L. Müller (2 Bde.,
1873 u. 1880), Traill (engl. 1888), Nippold (1800).
— W. 1V., König von Großbritannien und Irland sowie
don Hannover (1830-37), geb. 21. Aug. 1765 in Wind—
sor, 8. Sohn Georgs III. 1827 Großadmiral des Reichs,
solgte seinem Bruder, Georg IV., 26. Inni 1830 auf dem
Throne, gest. 20. Juni 1837. — Val. Molloy (engl.,
Bde. 1803).
Wilhelm 1V., Landgraf von Hessen-Cassel (1567
-82), geb. 1532, Sohn Philipps des Großmütigen, dem
er 31. März 1567 in der Regierung folgte, gest. 26. Aug.
592, als Astronom und Mathematiker bekannt.
Wilhelm, Kurfürsten von Hessen-Cassel. — W. J.
r vorher Landgraf W. IX., geb. 2. Jan. 1743
zu Cassel, Sohn des Landgrafen Friedrich II., folgte seinem
Vater 1785, erhielt 1803 die Kurwürde, lebte seit 1806,
durch die Franzosen vertrieben, in Prag; stellte bei
seiner Rückkehr 1813 im Zivil und Militär aües wieder auf
den alten Fuß, gest. 27. Febr. 1821. — Sein Sohn und
Nachfolger W. II. (1821 -47), geb. 28. Inli 1777, ver⸗
legte 1831 wegen fortwährender Unruhen die Residenz
aach Hanau, übertrug 80. Sept. 1831die Regenischaft
dem Kurprinzen; gest, 20. Nov. 1847 zu Frankfurt.
Wilhelm, Großherzog von Luremburg, geb.
22. April 1882, Sohn des Großherzogs Adolf, von
diesem 4. April 1802 mit der Regentschaft betraut, folgte
hm 17. Nov, 1905 in der Regierung; vermählt 21. Juni
1893 mit Prinzessin Maria Auna von Braganza, die ihm
ßz Töchter gebar.

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Wil

Wilhelm, Marktgrafen von Meißen. — W. J. (1849
1407), Sohn Markgraf Friedrichs des Ernsthaften, geb.
9. Dez. 1348, erhielt 1879 Meißen, kaufte Leisnig und
Beithain, erwarb, 1402 den Befitz der Grafen Dohna,
404 Pirna und Colditz, gest. 9. Febr. 1407 in Grͤmma.
— W. II. (1381- 1425), geb. 1370, 8. Sohn Friedrichs
es Strengen, erhielt bei der Teiluñg 1409 den größten
deil des Osterlandes, 1415 Meißen, gest. 1425. W. Inj.,
er Tapjere (142882), Landgraf von Thüringen, geb.
30. April 1425, jüngster Sohn Friedrichs des Streit—
saren, erwarb bei der endgültigen Teilung der Lande
khüringen die fränk. Besitzungen und Teile des Oster—
ind Pleißnerlandes, gest. 1488.
Wilhelm, Statthalter und Könige der Nieder—
ande. — W. J. der Jüngere (Schweigsame), Prinz von
Dranien, Graf von Nassau, Begründer der niederländ: Un—
bhängigkeit, geb. 16. April 1533 zu Dillenburg, ültesier
Zohn Graf Wilhelms des ültern (gest. 1558) von Nassau,
rbte 1544 von seinem Vetter Renatus von Nassau das
»ürstent. Oranien, 1572 Oberbefehlshaber der aufständi—
hen Niederländer; 10. Juli 1584 zu Velft durch Balthasar
exhard erschossen. — Vgl. Klose (1864), Putnam (engl.,
Bde., 1888; holländ. 1897). — W. U. von Oramen
647-650), geb. 27. Mai 1626, Sohn des Prinzen Fried⸗
ch Heinrich, folgte diesem als Statthalter 1647, gest.
z. Nov. 1650. — Sein Sohn W. II., s. Wilhelm, Könige
»on England. — W. Iv., geb. 1711 als Sohn Johaun
Vilhelm Fisos, Fürsten von Nassau-Dietz, wurde 1747
Ztatthalter nud Generalkapitän, gest. 22. Olt. 1751. —
Dessen Sohn W. V., geb. 4. Marz 1748, folgte 1751
einem Vater als Erbstatthalter unter Vormuͤndschaft,
766 selbständig, flüchtete 1788 vor den Franzosen nach
england, erhielt 1802 Corvei und Fulda, gest. 9. April
806 in Braunschweig. — Sein Sohn W. j. 1. König der
diederlande (1815— 40), Großherzog von Luxemburg und
Zrinz von Oranien-Nassau, geb. 24. Aug. 1772 im Haag,
ibernahm 9. April 1806 die Regierung der nassauischen
Stammländer (Nassau-Dietz), wurde 18. März 1815 im
haag als Wilhelm J. zum König der Niederlande aus—
jerufen; übertrug die Krone 1840 seinem Sohne Wilhelm II.;
jest. 12. Dez. 1848 zu Berlin. — W. I1 1846 49),
eb. 6. Dez. 1792, ließ sich 1848 zu polit. Reformen herbei,
est. 17. März 1849. — Sein ne und Nachfolger W. II.,
eb. 18. Febr. 1817, gest. 23. Nov. 1880 im Schloß Heit
oo; er war in 2. Ehe vermählt mit Emmas(geb. 2. Aug.
858) von Waldeck und Pyrmont. Aus dieser Ehe stammt
die Königin Wilhelmings. d.). — Bgl. Linz (1880).
—A—
herzog von Aquitanien, der älteste bekannte Tronbadout.
eder hg. von A. von Keller (1830). — Vgl. Sachse (1882).
Wilhelm 1. und 11., Könige von Preußen, s. Wil-Am,
 Deutsche Kaiser.
Wilhelm, Prinz von Preußen, geb. 3. Juli 17883,
3. Sohn König Friedrich Wilhelms II., zeichnete sich
813-15 als Feldherr aus, 1821-29 und 1834 88
Heneralgouverneur von Mainz, gest. 28. Sept. 1851.
gzexmählt mit Maria Anna (geb. 1785, gest. 1346) von
dessen⸗-Homburg; Kinder: Ndalbert (s. d.), Elisabeth
geb. 18165, gest. 1885 als Witwe des Prinzen Karl Wil⸗
elm Ludwig, von Hessen), Maria (geb. 1826, gest. 1889
ils Witwe Maximilians II. von Bayern) und Walde—
nar vgö d.).
Wilheim Ernst, Großherzog von Sachsen-Wei—
nar-Eisenach, geb. 10. Juni 1876, Sohn des Erb—
zroßhexrzogs Karl — (gest. 1884), folgte 5. Jan.
801 seinem Großvater Karl Alexander (s. di), vermählt
30. April 1903 mit Prinzessin Karoline von Renß ä.8.
gest. 17. Jan. 1905).
Wilhelm, Graf zu Schaumburg-Lippe (Bücke—
urg), geb. 9. Jan. 1724 in London, kam 1748 zur Re—
zierung, im Siebenjähr. Kriege 1759 Oberbefehlshaber
zer Artillerie im engl.-preuß. Heere, 1762 Feldmarschall
)er portug. Armee, gest. 10. Sept. 1777; Gründer der
hemal. Kriegsschule auf Wilhelmstein. — Vgl. Strack
»on Weißenbach (18883.
Wilhelm ver Löwe, König von Schottland (1166
-1219), Bruder und Nachfolger Malcolms IV., mußte,
173 kriegsgefangen, 1175 seine Krone als engl. Leben
innehmen, gest. 1214.