xanthopikrit, s. Berberin.
Xanthopsie (grch.), s. Gelbsehen.
Xanthorrhoea Sm., Grasbaum, Pflanzengattg. der
Junkazeen, baumartige Stauden mit holzigem Stamme
und grasartigen Blaͤttern, Australien; mehrere Arten
liefern Akaroidharz (s. d.).
Xanthos, Fluß in Kleinasien, s. v. w. Skamander.
Aanthos, eine der bedeuntendsten Städte des alten
bykien, am Flusse X. (jetzt Etschentschai), beim heutigen
Kinik. Von den dort gefundenen antiken Resten ljietzt im
Brit. Museum als Tanthian Marbles) sind bes. das
harpyienmonument und die sog. Stele von X. bekannt.
Lanthosiderit, s. Gelbeisenstein.
—ADD——
Xaver (Xavier), Franz, Heiliger, Apostel der Inder,
geb. 1506 auf Schloß Xeviero (Navarra), entwarf mit Loyolä
den Plan des Jesuitenordens, seit 1541 Missionar in
Indien, gest. 2. Dez. 1552 in Goa; 1623 kanonisiert; Ge—
dächtnistag 8. Dez. — Vgl. de Vos (2 Bde., 1877), Reith—
naier (2. Aufl. 1881); „Monumenta Xaveriana“ (Bd. 1,
Madr. 18909. .1900)
xXaver, Franz Aug., Administrator des Kurfürstent.
Sachsen, 2. Sohn Augnsts III. von Polen, geb. 25. Aug.
1736, verwaltete Sachsen für seinen Ressen Friedrich
August M. 176368, seit 1767 morganatisch vermühlt
nit Klara Maria Rosa, Gräüfin Spinucci, genannt Gräßn
»on der Lausitz (gest. 1792); gest. 20. Juni 1806 zu Dresden.
Aaverlusverein, kath. Missionsverein, gestiftet 1822
zu Lyon, in Frankreich und Deutschland verbreitet, zur
Unterstützung der kath. Mission.
Xavier (spr. chaw⸗), Heiliger, s. Xaver.
FX⸗Bein, s. Bein.
Xenia (spr. sihnle), Ort im nordamerik, Staate Ohio.
1900) 8686 E. Regernniversität.
Xenlen (grch.), Gastgeschenke; bei Martial Titel des
i83. Buches seiner Epigramme; danach nannten Schiller
und Goethe ihre im „Musenalnianach für 1797“ gedruckten
Spigramme gegen die Verkehrtheiten der zeitgenössischen
diteratur. — Bgl. über letztere —* (2 Bde. 1851).
enios (grch.), der Gastfreundliche, Beinane des Zeus.
Zenodochton (grch.), Herberge, Hospital.
xXenokrates, griech. Philosoph, geb, 896 v. Chr. zu
Fhalcedon, Schüler Platos, geft. als dessen Nachfolger in
der Akademie zu Athen 814 v. Chr. — Bgl. Heinze (1892).
Aenokratie (grch.), Fremdherrschaft. Kenomante, über—
riebene Vorliebe für Fremdes.
Xendn, von Namsah entdecktes, in geringen Mengen
in der Atmosphäre enthältenes, indifferentes, gasförmides
Element vom Atomgewicht 158.
Xenophänes, griech. Philosoph, Stifter der Eleatischen
Schule (. d.), gest., 90 J. alt; um 470 v. Chr. zu Eleg.
Tenophon, Men. Schriftsteller und Feldherr, geb.
im 480 vp. Chr. zu Athen, leitete nach der Schlacht bei
Zunara 401 den Rückzug der Griechen, den er in der
„Anabasis“ beschrieb, gest. nach 805 v. Chr. zu Korinth;
schrieb ferner: „Hellenika“ (Fortsetzung des Werkes des
Thuchdides),.„Cyropädie“ (moralischepolit. Roman), „Me—
norahilia“ und „Symposion“ (Verkeidigung und Charak—
ceristik seines Lehrers Sokrates) ꝛc. Ausg feiner Werke
don Sauppe (1863 —66), Scheukl (Bd. 1u2. 1869 76):

. der 25. Buchstabe unsers Alphabets. X, chem.
Zeichen für Httrium; y in der Mathematik die zweite
unbekannte Größe (neben x als der ersten).
V (Get Jij; spr. ei), früher Meeresarm des Zuidersees,
neuerdings trocken gelegt; nur der bis zum Hafen
zimuiden an der Nordsee verlängerte neue Rordseckanal
Dacht, Fahrzeng, s. Jacht. [(. d.) ist geblieben
dadkin (Jadkin), Fluß in Nordamerika, s. v. w. Pedee.
DHagugrundi, dem Kuguar nahe verwandtes Raub⸗
er der Katzenfamilie, schwarzgraubtaun; bewohnt Süd—
amerika von Paraquau nörd! bis Vangma.

1007

Yak
ahlreiche Schulausgaben; Ubersetzung von Forbiger u, a.
1879). — Bgl. Lange (1000).
ZFeranthemum L., Papier⸗, Strohblume, Pflanzen⸗
attg. der Kompositen, einjührige Krüuter. X.
., in Südeuropa und KHleinasien, mit weißen oder vio—
etten Blumen, dient zu Buketts. (S. auch Immottellen)
Xeres de la Frontera, s. Jeres
Lereswein Epr. che), s. p w. Sherry.
Leroform, Tribromphenolwismut, geruchloses, gelbes
Zzulver, Wundantiseptikum.
Rerxes, pers. Königsname. Bekannt ist nur X. J., (485
—466 v. Chr.), Sohn und Nachfolger des Darius Hystaspis,
internahm 480 den großen Perserzug gegen die Griechen,
vard bei Salamis besiegt, 465 von Artabanus ermordet.
Un, ihn knüpft die Sage von Esther (s. d.) an.
Lestes, altgriech. Hohlmaß — d,xcI.
kfür ein Umachen, s. X. [Jimenes.
imenes (pr. chi⸗), Francesco, span. Staatsmann, s.
kingü, südamerik. Fluß, s. Schingu.
kions, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Posen, . 898 E.
Lochimilea (sp. hotschi-), mexik. Volt, Nahua.
C. E. Ahkürzung für expreès payo(frz.), Tilbote vezahlt.
L⸗Strahlen, s. Röntgenstrahlen.
xylan, s. v. w. Holzgummi s. d.).
&amp;xxlaria Hill, Holzpilz, Fingerpilz, Pilzgattg. der
Pyrenomyzeten, fingers oder strauchartig verästelte Pilze
iuf modrigem Holze.
xXylem (grech.), der holzige, wasserleitende Teil der
“⸗fäßbündel und somit auch des Stamms.
kylidine, s. Xylole. sgrãph, Holzschneider.
kylographie (grch.), Holzschnedekunst (s. d.), Xylo-Lᷣyloidin,
 s. Nitrozellulose.
Xylole, Dintethylbenzole, drei isomere Kohlenwasser—
Joffe, finden sich im Steinkohlenteer, und zwar sind
Irthoxylol (Siedepunkt 1427) und Metaxylol (Siedepuntt
399) flüssig, während das Paraxylot bei niederer Temveratur
 fest ist, bei 13 schmilzt und bei 138 siedet; schwach
iechende Flüssigkeiten, werden teils, mit andern Kohlen⸗
vasserstoffen gemischt, als Lösungsmittel und mediz als
riebermittel benutzt (Solventnaphtha), teils durch Nitrieren
n Nitroxylole übergeführt. Diese, dem Nitrobenzol ähnlich,
iefern durch Reduktion mit Eisen und Salzsäure die Xylidine.
Xylosith (grch.), Steinholz, eine künstliche Steinmasse,
estehend aus Sägespänen, die mit Magnesiakitt zu einem
Brei verrührt und unter sehr hohem Druck in Formen
epreßt werden, dient zu Fußböden, Wandbekleidungen,
Treppenstufen, Möbelteilen; lüßt sich gut bearbeiten.
Xylometer (grch.), Holzmesser, in der Forstwirtschaft
jebräuchliches Gerät zur Messung des kubifschen Inhalts
inregelmäßig geformter Holzstüce. Man taucht das zu
nessende Holz in Wasser, das Volumen des verdrängten
Nasfers ist gleich dem Kubikinhalt des Holzes.
ꝓlopnaga, s. Borkenkäfer und Holzfresser.
Xylophon (grch.), s. Strohfiedel.
Xvxiopia. L. Pflanzengattg. der Anonazeen, trop.
Zzäume oder Sträucher. Voön X. aethioplea L. und aronatios
 DC. Geide auch als Habzelis bezeichnet) stammt
er Veger⸗ oder Guineapfeffer, rote, bohnengroße Früchte.
kylose, s. Holzgummi.
CvIlotrõonha, s. Holabohrer.

N.

Ladurveda (spr. jadschur-⸗⸗ Name der 3. der Veda
Cnannten kanonischen Schriften der brahman. Inder.
der X. liegt in 2 Bearbeitungen vor, die man als schwarzer
Z. und weißer X. scheidet. Seinen Hauptinhalt bilden
ie beim Opfer verwendeten Sprüche.
Hak (Jat), Grunzochse (Bos oder Possphägus grun-Jens
 L. Tafel: Afiatische Tierwelt, 10), wilde
IAchsenart, schwarz, mit langer, weicher, an den Seiten
is zum Boden herabhängender Behaarung, Stirn und
dinterkopf krauslockig behaart, Schwanz roßschweifähnlich,
nit runden. nach außen. vorn und oben gebogenen