HYuc
aßt außer Brit.⸗Honduras vorzugsweise die merik. Staaten
Lampeche und M, sowie das Territorium Quintana Roo—
Der Staat Y. hatte vor der Abtrennung des Territo—
iums Quintana Roo 81201 qkm, (1900) 308 662 E
meist Maya⸗gIn dianer); zahlreiche altmert. Ruinen, bes.
im SW. der Hauptstadt Merida. — Vgl. Stephens (engl.,
Bde., 1848; deutsch 1884), Charnay (frauz., 1886)
Sapper (span. 1896).
Xuoos . Hulkta, Palmenlilie, Bajonettbaum, Pflanzen⸗
zattg. der Liltazeen, mit baumartigem Stamm und aner
ichten Krone langer, linealer, starrer und stechender Blätter,
zwischen denen die weißlichen Blütenrispen stehen; im
rop. Amerika und dem Süden der Verr Staaten. F
zloriöss L. (Adamsapfel), Y. Rlamontöss . irgin.
Palmenlilie), Nordamerika, Zierpflanzen; Fasern zu
Tauen ꝛc.
Zuga, im Sanskrit s. v. w. Weltalter, deren vier
interschieden werden, die etwa dem goldenen, silbernen,
isernen und ehernen Zeitalter der klassischen Völker ent⸗
X — ssprechen.
Yukon, Strom und kanad. Distrikt, s. Jukon.

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Dum ruktschal (Jumrukkas), höchster Gipfel des Bal—
aus, nördl. von Philippopel, 2378 n.
Yunka, die Urbewohner der heißen Tiefländer im O.
und im W. der peruan. Kordillerenketten. Von den
Sprachen (Yunkasprachen) werden einige noch gesprochen.
hün⸗nan, chines. Provinz, s. Jün⸗nan.
uruagari, Territorium in Venezuela, früher goldreich.
zurumi, s. Ameisenbär. Erzlager.
Huscaran, Stadt in Honduras, 8000 E.; reiche
Huste, span. Kloster, s. Geronimo de San HYuste.
Yverdon (pr. iwerdong, deutsch Ifferten), Bezirksstadt
im schweiz. Kanton Waadt, am Reuenburger See, (1800)
7985 E.; im Schloß 180528 Pestalozzis Lehranstalt, jetzt
Bibliothek und Museum; dabei Bad Y. mit Schwefelquelle.
Yvetot (spr. iw'toh), Stadt im franz. Dep. Seine⸗
Inftrieure, früher Hauptstadt eines kleinen, bis 1681
ouveränen Fürstentums (des sog. Königreichs von D.),
1901) 7332 E.
Yvorne (spr. iworn), Dorf im schweiz. Kanton Waadt,
vom Rhoͤnetal, (1800) 827 E., beruͤhmt durch seinen
Weinbau.

3.
Artikel, die man unter Z vermißt, sind unter Cuund Kraufzusuchen.

8, der letzte, 26. Buchstabe unsers Alphabets, ein
doppelkonsonant ( ts); 2z in der Mathematik, wie x und
7, Zeichen für eine unbekannte, noch zu suchende Größe.
Zaandam (Saardani), Stadt in der niederlünd. Prop.
Nordholland, an der Mündung der Zaan in den Nordsee—
anal, (1800) 28517 E.; früher Schuffswerften (auf denen
697 Peter d. Gr. arbeitete). sstarte: Niederlande x.
Zaar, s. Zar. [II, 2.)]
Zaardam, niederländ. Stadt, s. v. w. Zaandam.
Zabathai Sewi, s. v. w. Sabbatai 8vin(s. d).
Zabel (mhd., vom lat. tabnla), s. v. w. Spielbrett.
Kabel, Eügen, Schriftsteller, geb. 28. Dez. 1881 in
Rönigsberg i. Pr.; schrieb die Biogr.: „Berthold Auerbach“
1882), „Turgenjew“ (1884), „Schack“ (18883), „Rubin⸗
—B
1801); die Reisewerke: „Auf der Sibir. Bahn nach
Chinaꝰ (2. Aufl. 1804), „Vaoskau“ (1902), „Petecsburg“
1805); Novellen, Dramen, Lustspiele, „Hur modernen
Dramaturgie“ (2 Bde., 2. Aufl. 1902 u. a.
Zabeltitzer Diamanten, s. Bergkristall.
Zabergau, Zabergäuweine, s. Brackenheim.
Zabern (ftz. Saverne), Kreisstadt im Unterelfaß, an
der Zorn und dem Rhein-Marne-Kanal, (1905) 8937 G.,
Sarnison, Land-, Amtsgericht, Schloß Gietzt Kaserne),
Gymnasium, Museum (röm. Funde). Z., das röm. Tre
Tabornae, war bis zur Revolution Residenz der Bischöfe von
Stzxaßburg. — Val. Stieve (1800), Fischer (Geschichte, 1879.
Zabie (spr. — Dorf in Galizien, am Czeremosz,
1900) 6729 E.; Ausgangspunkt für Wanderungen auf
Zabter (Sabier), s. Mandäer. [die Czerna Gora.
Zaborze (spr. saborsche), Gemeinde im preuß, Reg.-Bez.
Oppeln, Kr. Zabrze, (1800) 228087 E., Steinkohlenberg⸗
hau, Steinbruͤche.
Zabrze (spr. sabsche), Gemeinde und Kreisort im
reuß. Reg.sBez. Oppeln, am Beuthener Waffer, (1800)
69 (190: 8s 629) E. Amtsgericht; Drahtseilfabrita⸗
tion, Eisen⸗, Glashütten, Steinkohlenbergbau. 8. wurde
. April 1005 aus Ali-, Helein- Gutsbezirt zaborze, Do
otheendorf ec. zu einer Gemeinde vereinigt.
BZaeatecas, einer der Biunenstaaten von Meriko,
3386 4KB, (1900) 462 100 E., meist odes Hocland,
ceich an Silberminen.di Hauptstadt 8., 2450 m
i. v. M., 82886 6. [1386 E.
Zachan, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Stettin, (1905)
Zgmaria (Sacharja deh. Jaͤhve gedenith, ber Afue
der Kleincn Propheten, trat“ nach der Rückkehr aus der
babylon. Gefangeuͤschaft am zed fur den Tempelneubau
auf nur Kabp. 128 des vuches 8. von ihm, g sn
üngern Ursprungs.

Zachariä, Heinr. Albert, Rechtslehrer, geb. 20. Nov.
1806 zu Herbsleben (Gotha), seit 1885 Prof. in Göttin—
gen, 1848 Mitglied des Vorparlaments und der National—
ꝛersammlung, 1867 des konstituiereunden Norddeutschen
Reichsstags, dann lebenslängliches Mitglied des Herren—
jauses, gest. 29. April 1878 zu Cannstatt; Haupiwerke:
Handbuͤch des deutschen Strafprozesses“ (2 Bde. 1861
—68), „Deutsches Staats- und Bundesrecht“ (3. Aufl,
Bbe. 1868. 67).
Zachariä, Inst. Friedr. Wilh., Dichter, geb. 1. Mai
1726 zu Frankenhausen, gest. 80. Jan. 1777 als Prof.
am Carolinum zu Braunschweig, bes. durch sein komisches
heldengedicht „Der Renommist“ (1744) bekannt. Bgl.
Zimmer (18892), Zimmermann (1886).
Zachariä von Lingenthal, Karl Salomo, Rechtslehrer,
 geb. 14. Sept. 1769 zu Meißen, gest. 27. März
S48 als Prof. zu Heidelberg; schrieb: „Die Einheit des
Staates und der Kirche“ (1787), „Handbuch des kursächs.
dehnrechts“ (2. Aufl. i823), Gnewin des franz. Zivil⸗
rechts“ (von C. Crome, 8. Aufl. 4 Bde., 1894 — 95),
Vierzig Bücher vom Staat“ (2, Aufl. 7 Bde.,, 1838
t2) 4. a. Sein Sohn Kart Eduard 8. von L., geb.
24. Dez. 1812 zu Heidelberg, 1842 —45 Prof. daf. gest.
3Juni 18094 auf, seinem“ Rittergut Großtmehlen “bei
fOrtrand; schrieb: „Geschichte des griech.ezröm. Privatrechts“
3. Aufl. 1892) u. a.
Zacharias, jüd. Priester, Gatte der Elisabeth und
Bater Johanues des Täufers (Luk. 1, 5).
Zacharias, Papst 741 — 752, erlangte das Exarchat
»on den Langobarden zurück, verpflichtete sich Pippin den
dleinen durch Bestätiguͤng seiner Königswahl; heilig ge⸗
prochen, Gedächtnistag 158. März.
Zacharias, Otto, Zoolog, geb. 27. Jan. 1846 in
Leipzig, errichtete mit staatlicher Subpention 1890 eine
diolog. Station am Plöner See in Holstein, deren Direk—
cor er ist; schrieb: „über Probleme der Iatesnge
2. Aufl. 1887), „Bilder und Skizzen aus dem Naturlebe⸗
1888), „Die Tiere und, Pflanzenwelt des Suͤßwassers“
mit andern, 2 Bde., 18891), Die Bevölkerungsfrage“
5. Aufl. 1882), „Ergebnisse einer biolog. Erkursion an die
dochseen des Riesengebirges“ (mit Lemmermann, 1896) ꝛc.
Zacher, Inl., Germanist, geb. 16. Febr. 1816 zu
IAbernigk (Schlesien), gest. 28. März 1887 als Prof. in
Zalle; schrieb: „Die deutschen Sprichwörtersammlungen“
1852), „Fseudocallisthenes“ (1867) u. a., gab eine
Germanistische Handbibliothek“ (Bd. 1 6 1869 - 8) und
mit Höpfner) die „Zeitschrift für deutsche Philologie“
eraus. [schafs (s. Schaf).
Zackelschaf, eine der europ. Hauptsormen des Haus—