Zal

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Zalozee (spr. salohschze), Stadt in Galizien, am
Sexreth, (1900) 7315 E.
Zalt⸗ Bonimel ( pr. salt), Stadt, s. Bommel.
Zama, Stadt in Nordafrika, füdl. von Karthago; hier
202 n. Chr. Sieg des Seipio über Hannibal sKarte: Bie
AUlte Welt IU, 10, bei Altertums. Indianerinnen.
Zambaigos, Mischlinge von Zambos (s. d.), mit
Aee Strom Südafrikas, s. Sambesi
Zamboclaros, s. v. w. Zambaigos. — Zamboneger,
dinder von Negern mit Mudaitinnen.
Zamboni, dilippo, ital. Literarhistoriker und Dichter,
eb. 26. Olt. 1880 in Trieft, Lehrer an der Technischen Hoch⸗
chule in Wien; schrieb die Dramen Binnea deun Porta“,
Roma nel MiI&amp;“, „Sotto ĩ Flavi- (deutsch 1887), fernet
G Bæpelini, Danto o gU schiavi- (1802) u. 'a.
Zambonische Saänle, s. Trockne Sante
— Aisginge von Negern mit Zambos.
ambos, im span. Amerika Mischlinge von Negern
ind Indianerinnen.
Zamia, Zapfenfarn, Pflanzengattg. der Zykadeen; aus
»em Stärkemehl von Z. lanugindasa Jacq. (sfüdafrit.
Zapfenfarn) wird Brot und eine Art Sags bereitet.
Zamoiftki (spr. sa-), Jan, poln. Statsmann und
Feldherr, geb. T. April 1541 im Palatinat Kulm, einfluß⸗
reich bei den Königswahlen, ward Großkanzler, kämpfte
ils Kronfeldhert (seit 1380) siegreich gegen Russen, Türken
and Schweden, gest. 3. Juni 1605 zu Zaͤmose. Andrzej,
Braf 3. geb. 1716 zu Zdiezun im Palatinat Plozk, 1764
drongroßkanzler, Förderer freiheitlicher Institutionen, gest.
10. Febr. 1782. — Dessen Enkel Andrzej. Graf 8. geb.
2. April 1800, 1831 kurze Zeit Minister des Innern,
Förderer der Landwirtschaft in Polen, 1862 als Ver—
gge der Polen verbaunt, ging nach Frankreich, gest.
29. Okt. 1874 in Krakau.
Zamora. Hauptstadt der span. Prov.3. (10 615 qkm,
1900: 275 545 E. Leon), am Duero, 16287 E. — e
in Venezuela, am Fuͤße der Kordillere von trida,
1904) 228424 E.; Hauptstadt Guanare. &amp; 8) Stadt
im merit. Staate Michoacan, (1805) 10373 E.
Zamsora, Antonio de, span. Dramatiker, geb. um 1660
u Madrid, Kammerherr im Dienste Philippe V. gest
wischen 1722 und 1748. Am beflen die Comedia „R
aechizado por fuerza“.
Zamoske (spr. sämoschtsch), russ. Stadt, s. Samostje
Ier Domenico, ital. Maler, s. Domenichino.
amponi (ital.), gefüllte Schweinspfoten, eine Art
delikatessenwürste in Italien (Z. de Modena) uͤnd Wien.
Zanardelli, Giuseppe, ital. Staatsmann, geb. 1826
in Brescia, Advokat daf, feit 1860 republikanisches Mit⸗
Ig des Parlaments, 1876 —77 Minister der öffentlichen
rbeiten, 1878 des Innern, 188183 und wieder 1887
781 Justizminister, 1892 84, 1807, 1808 99 Vor
itzender der Deputiertenkammer, 1887 98 Justizminister,
1801 Ministerpräsident, gest. 26. Dez. 1903 in Maderno
Zancara, Oberlauf des Guadiang s(s d.).
Zaneclodon, Sichelzahn, Gattg. fossiler Reptilien aus
der Ordnung der Dinosaurier, mit sichelartig gekrümm—
en Zähnen uͤnd gewaltigen Krallen; Reste in der Trias
andam, holländ. Stadt, s. Zaandam.
ander, s. Barsch und Tafel: Fische J, 4.
ander, Gustav, Mediziner, geb. 20. März 1885 in
Stockholm, begründete daf. I866 das erste mediko⸗mechan.
znstitut fuͤr Heilgymnastit (s d. und konstruierte dazu
ehörige Apparate — Beispiele auf Tafel: Moderne
deilverfahren A, 5).
— sJ. Sandfischhafen.
Zandvoort (spr. jand.), vielbesuchtes Seebad in der
giederländ. Prov. Rordholland, (1u8999 8166 6. [Karte:
Riederlande ⁊c. „„.2).
zauchs ein atlasbindiges, halbwollenes Gewebe.
anesville — sehnswill), Ort im nordamerik.
Stsate Ohio, am Diustingum, sdoß 20806
Zangemeisfter dari Epigraphuer nd Philolog,
65 28. Nov. 18837 in Hallungen (Gotha), Prof. und
berbibliothekar zu Heidelberg, gest. das. 8. Juni 1802;
eroffentlichte: „Uxempis colichon atinra te
nalusouiũs seriptorumꝰ (mit Wattenbach, 1876; Suppl.
1879), Isri ptiones paxrieta Pompeianao“ (1871),
nab den „Orosius“ heraus bs u
Artikel, die man unter Z vermißt,

Zängen, Operation der Eisenerzengung (. d.).
Jangenassel, s. Skolopendren Abb. 1758).
Zangenoperaltion, die künstliche Entbiudung mittels
»er Geburtszange (s. d.).
Zanguebar (spr. sangebahr), s. v. w. Sansibar.
Zangwill, Israel, engl. Schriftsteller, geb. 14. Febr.
864 in London, Journalist, Förderer der zionistischen
gestrebungen; schrieb: „Chiidren of the Ghetto“ (1882;
eutsch 1887), „Tho King of Sehnorrers“ (1804; deutsch
So7), Romane, Gedichte („Blind chiidren“, 19083) und
dramen („Meroly, Mary Ann“, 1904 n. a).
—IJæ der alte Name von Messina.
ankow, Dragan, bulgar. Staatsmann, geb. 1828
n Sistov, 1880 und' 1883—84 Ministerpräsibent, am
Sturze Alexanders beteiligt, 1002 Prusident des Sobtanje.
ẽr und seine Anhänger (die Zankowiften) wirten im
russenfreundlichen Sinne.
Zanndue, eine der Ponzainseln (s. d.).
Zanow, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Cöslin, am
Bollenberg, (1805) 27988 E., Amtsgericht.
Zante sital.; grch. Zakyuthos), eine der Jon. Inseln
uind (mit den Strophaden) griech. Nomos, 188 qkm,
1896) 45 032 E. — Die Hauptstabt 8., an der Osttüste,
478 E., Hafen mit Leuchtturm. — VBgl. Schmidt (1888),
Erzherzog Ludwig Salvalor (2 Tle., oe
Zanthoxylon L., Pflanzengattg. der Rutazeen, trop.
Zäume und Sträucher. Das Holz von Z. caribaeun
bam. (westind. Gelbholz) und von 7. emarginatum Su.
dient zu Bauten und feinen Drechslerarbeiten.
— s. Baradäus, Jak. II, 4].
anzibar, s. Sansibar Karte: Deutsche Kolonien
Zaäpfchen (Uvula), eine Verlüngerung des Gaumen—
egels hinten in der Mitte der Mundhoͤhle über der Zungen⸗
wurzel, beteiligt sich beim Schlucken am Verfchluß des
dasenrachenraums. Entzündung der Schleimhaut des 83.
Zäpfchenentzündung oder ⸗brüune) hat tieferes Herad—
üngen des Z. und Hinderung beim Schlucken zur Folge;
HZehandlung: Prießnitzsche ümschläge um den Hals,
Hurgelwasser.
Zapfen, ein in einem Lager (s. d.) sich drehender Ma⸗
chinenteil, der als Rotationstörper ausgebildet ist — In
oer Botanik heißt 3. (Strohilus Conus) eine Ähre mit
jolziger Achse.
Zapfenfstreich, das die Soldaten abends in die Ka⸗
erne oder Quartiere rufende Trommel- oder Hornsignal,
ei der Kavallerie Retraͤtte genannt. Meist geht dem 3.
eine Viertelstunde früher das Signal Locken voraus.
dpene die Nadelhölzer (s. d.)
apfenwickler, der Rebenstecher (s. Blattroller).
— s. v. w. Schenkmaß (s. d.).
apolya (spr. saͤpolja), Stephan, Woiwode von Siebenürgen,
 Feldherr des Königs Matthias Corvinus von
ingarn, Statthalter unter öͤsterr. Herrschaft, gesi. Jan.
499. - Sein Sohn Johann 8. geb. um üia87, wurde
527 König von Ungarn, 15838 auf Siebenbürgen und
OAberungarn beschränkt, gest, 22. Juli 1540. Dessen
Sohn und Rachfolger in Siebenbürgen, Joh. Sigismund,
jeb. 21. Juli 1540, gest. 1371, begünstigte die Reformation.
Zaponlack, Zapomin, farbloͤse Auflöfung von Kollv—
diumwolle und Kampfer in Amylazetat und Amylalkohol,
Rient zum Uberziehen von Metallgegenständen, auch zuni
stonservieren von Urkunden. szeen.
Zapote, trop. Frucht, bes. aus der Familie der Sapota-Zapoteken,
 Indianervolk mit eigener Sprache im
aexik. Staate Oaxaca.
Inpue (Sabtie, türk.), Polizeisoldat.
ar (fälschlich ZAar, Czar; vom lat. Caesar), im Alt⸗
lawischen s. v. w. König oder Kaifer (ursprünglich der
vzantinische); Titel tataͤr. Chane, seit Jwan (1547)
ruch der moskauischen Großfürsten; Zartza, die Gemahlin,
Jarkewitsch. Sohn, Zarewna, Tochter eines 8. Peter 1J.
aahm 1721 den jetzt üblichen Titel Tmperstor (Kaiser,
mperatriza, Haiserin) an, neben dem 3. König (3. B.
bon Polen, Sibirien, Kasan, Astrachan) bedeutel.“Das
cuss. Volk nennt den Kaiser auch jebt noch stets 3. (der
weiße 3., bölyj zaf, aus der Mongolenzeit stammend,
v. w. der unabhängige, nicht tribuipflichiige 3). Der
Thronfolger führt neben Großfürst (f. d) den Titel Zesarevitsch,
 seine Gemahlin Zesarewna.
sind unter C und Keaufzusuchen.