Zec
. Feld; Zechenhaus, s. Huthaus; Zechenzeug, Arbeitsanzug
 der Bergleute.
Zechine (ital. zecohino), ursprünglich venet. Gold⸗
münze, von Osterreich noch bis 1822 geprägt, etwa — 9,6500
ug ältere türk. und äghpt. Goldmünze, s. Fondnuk.
echsteinformation, obere marme Abteilung der
Oyas (. Permische Formation), aus grauem Kalkstein
Zechstein), Kupferschiefer, Dolomit, Gips, Steinsalz und
Nergel bestehend. Weileres s. Beilage: Geologische
Formationen.
Zecken Ixodidao), Familie der Milben, mit flachge⸗
drüscktem. hoxnigem oder lederartigem Körper und Saug—
üssel. Die Welbchen saugen 7— Sängetieren, Vögeln
und Reytilien fest. Hierher die attg. Zecke (ITxddes), mit
Haftscheiben an den Beinen; bekannteste Art der Holz⸗
bock (gemeine Hunds-Z. J. riotnus L.), auf Bäumen ꝛc.,
lüßt sich anf vorübergehende Tiere und Menschen herab⸗
allen, um deren Blut zu sangen, wird durch Betupfen
nit Benzin ꝛc. entfernt, da gewaltsames Abreißen Ent—
zündungen verursacht. Saum⸗8 Argas), ohne Haftscheiben
Rand des Rückenfchildes aufgebogen, mit der Tauben-8
. rettexus Latre), in Tanbenschlägen, und der perf
Saum-8. (Giftmiloͤe, Mianawanze, A. porslous Fisch.)
in der pers. Stadt Miana und in Agypten, in Häufern,
Stich schmerzhaft. Die 8. sind Üübersrüger gewisser In—
sektionskrankheiten.
Zedetia sd. h. Jahwe ist meine Gerechtigkeit), eigent⸗
lich Mathanjg, letzter König von Juda, Sohn des Josia,
397 von Nebukadnezar als babylon. Vasallenköuig über
Juda eingesetzt, erhob sich 888 gegen jenen, wurde aber
zefangen, geblendet und starb im Gefängnis zu Babylon
Zedelhöfe, s. v. w. Salhöfe (s. Salisches Land)
Zedent (lat.), der überlasser (j. Zeffiom.
Zeder (Oedrus Loud.), Gattg. der Nadelhölzer. Die
3. vpont Libanon (C. Libäni Toud. sCafel: Bilder zur
Biblischen Geschichte, 3), bis 80 m hoher Banm
mn Libanon und Taurus, fruͤher in ganz Kleinafien und
Syrien. Die ind. oder Deodara⸗3. (0O. Peodare, Loud.)
im Himalaija und die Atlas-Z. Nordafrikas (0. atlantica
9 sind wenig von der erstern unterschieden. Auch
zypressenartige Nadelhölzer führen den Ramen 8., wie
Junipsrus oxycedrus T. (Zedernwacholder), Junipérus
virginiana I- (rote oder virginische 3.) und Junipérus
ↄermudiuana L. (bermudische 8.), deren Holz zu Bleistift⸗
zülsen verarbeitet wird, Fnujs ooeets T. (weiße
3. Taxodsum distiohum L. (mexit. 8.), Cedréla odo.
rata L. (span. 8.) 2c.; unsere Luͤrche wird als europ.
oder deutsche 8. bezeichnet.
Zedertanne, s Codrela.
Zedieren (lat.) weichen; abtreten (s. Zession).
Zedlitz, Jos. Christian, Freiherr von, Dichter, geb—
28. Febr. 1790 zu Johaunisberg in Schlesien, gest. 16. März
1862 in Wien, bes. Lyriker („Totenlrünze“ 1828; „Ge⸗
dichte“, neue Aufl. 1860) und Dramatiker.
Zedlitz, Karl Abraham, Freiherr von, preuß. Staats—
naun, geb. 4. Jan. 1781 zu Schwarzwaldan bei Laudes—
zut, 1770 -88 Justiz⸗ und Unterrichtsminister unter
Friedrich d. Gr., gest. 18. März 17903 auf Korpsdorf bei
Schweidnitz. — Bgl. Rethwisch (2. Anfl. 1886).
Zedlitz und Neukirch, Octavio, Freihertr von, Par—
amentarier, geb. 6. Dez. 1840 in Glatz, 1874 Hilssarbeiter
m Reichskanzleramt, 1881 vortragender Rat iun Mini—
sterinm der öffentlichen Arbeiten, 1890 kurze Zeit Präsi—
dent der Seehandlung, 1871 74 Mitglied des Reichs⸗
ags, seit 1876 des preuß. Abgeordneteuͤhauses, einer der
Führer der Freikonservativen.
Zedlitz und Trützschler, Robert, Graf von, preuß.
Staatsmann, geb. 8. Dez. 1837 in Freienwaldec. D.
881 Regierungspräsident in Oppeln, 1886 Oberpräsident
»on Posen und' Prasident der Ansiedlungskommission,
84-82 Freuß. Kultusminister, 1899 Oberprusident von
Hessen-Nassau, 18083 von Schlefiem
Zedoaria, Zitwerwurzel (s. d.).
Zedrat Gitale) sdindnat
Zedratbaum, saditrus
Zedronsamein, die das bittere Zedrin enthaltenden
Samenlappen von Simaruba Coduon e Südamerika,
Mittel gegen Schlangenbiß und Tollwut; auch Fiebermittel
Zedukim, s. v. w. Sadduzer (f. dv.).
Artikel, die man unter Z vermißt,

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Zeeben (Zeben), ungar. Kisszeben, Stadt in Ungarn,
domitat Saros, an der Taͤrcza, (1900) 3287 E.
Zeeland, niederländ. Prov., s. Seeland.
Zehden, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt, nahe
»er Oder, (1805) 1641 E., Amtsgericht.
Zehdenick, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Potsdam, an
der Havel, (1905) 8079 E., Amtsgericht, ehemal. Zister—
giensernonnenkloster Getzt adliges Damenstift).
Zehen, Fußzehen (Digit pedum), die den Fingern
intsprechenden Endglieder der Füße, beim Menschen
nit je einem Nagel am Vorderglied. Bei den meisten
Tieren haben auch die Vorderfüße Z., von Hufen oder
dlauen umgeben; die Fleischfresser und Nager haben
reiliegende und statt der Nägel Krallen. die Vögel
aben meist vier Z.; hei Wassertieren sfind die Z. oft mit
Schwimmhaut verbunden.
Zehengänger, s. Digitigrada.
Zehlendorf, Dorf im preuß. Reg.-Bez. Potsdam,
ei Berlin, (1906) 12648 E. Gymnosium, Kinderschutz⸗
Jaus, Irrenanstalt.
Zehner, Münze, das halbe Kopfstück (s. d.).
Sehnither Pecapoda), die zehnfüßigen Schalen—
rebse (s. d.J.
Zehn Geboie, Dekalaog oder Gesetztafeln, die Be—
timmungen des hebr. Mos 20 — (vgl. Mos. 648)
iberlieferten, nach der Sage durch Moses am Sinai ge—
ebenen und auf, zwet sieinernen Tafeln geschriebenen
Hesetzes; als sittlicher Kern des A. T. auch ein Haupt⸗
tück des christl. Glaubens. Die Reformierten rechnen
»as Bildnisverbot als zweites Gebot und ziehen dafür
)as neunte und zehnte duth. Gebot zusammen.
Zehnt, Dezem, Abgabe aus irgend einem Produktions—
rtrag (großer Z8. von Getreide und Wein, kleiner 8.
»on Gemüsegärten, Fleifch- oder Blut-8. von landw.—
Tieren), ursprünglich der zehnte Teil, bei den Römern
ils Erbpacht entstanden, bei den Juden von Mofes als
Ibgabe an die Priester berordnet, ging in die mitlelalter—
iche kirchliche und privatrechtliche Gefetzgebung uͤber, jeht
neist in Geldzinse verwandelt oder abgelöst.
Zehntland, s. Dekumatische Acker.
ehrfieber, s. v. w. hektisches Fieber (s. Hektik).
zehrkraut, . Betopica.
ehrwespen, Schenkelwespen (Chalcididao), arten⸗
eiche Familie der Schlupfwespen, meist sehr kleine, me—
allisch glänzende Wespen mit fast aderlofen Flügeln.
ehrwurz, s. Arum. smische Zeichen.
eichen, astronomische, s. Tierkreis; chemische, s. Che⸗
eichen kattun, s. v. w. Pausleinwand (. d.).
eichenkunst, s. Zeichnen.
eichenrätfel, s. Rebus.
geichenregister, Zeichenrolle, die beim Haudels—
ericht zu führende Rolle, in welche die zu schuͤtzenden
Fabrik⸗ und Handelszeichen eingetragen werden.
eichenschutz, s. v. w. ——— . Marken).
Zeichnen, als künstlerische Leistuug (Zeichenkunst)
——
ildung bloß durch Linien, Striche und Schraffierung
nittels Bleistift Gleistiftzeichnungh, Kohle Geohlezeich
tung), Kreide Kreide oder Crayonzeichnung), Feder(Feder⸗
eichnung), auch mit Zuhilfenahine von Tusche (Tuscheichnung)
 auf einfachem oder Kartonpapier (Kartoneichnung)
 zur Darstellung zu bringen, ieils durch blohe
WViedergabe der Umrißlinien (Konturzeichnung), teils durch
ine mehr plastische Wienecaehe der den Gegenstand um—
renzenden Flächen. — Bgl. A. zur Megede, Wie fertigt
nan technische Zeichnungen?“ (6. Aufft 1801); Klinger,
Malerei und Zeichnung“ (4. Aufl. 18008).
Zeidelgüter, früher die in den Reichsforsten bei
Rürnberg Dleenen Güter der Zeidler, d. i. Personen,
ie das Recht des Zeidelus, d. h. der Bienenzucht uc. in
enen Wäldern hatten, dafür eine gewisse Abgabe zahlten
ind unter dem Zeidelgericht standen. — Vgl. Wagner
Zeidelmethode, s. Bienenzucht. [(1885).
Zeiden, ungar. Feketehalom, Großgemeinde in Sieben-—
zürgen, Komitat Kronstadt, (1000) 4449 E. Ruinen einer
Burg der Deutschen Ritter; ehemals Hauptort des Sieben—
ürger Burzenlandes.
Zeiditen (Seiditen), s. Seid.
Zeidlerei, die Bienenzucht (s. d.).
sind unter C und Keaufzusuchen.