Zoologie
I. Chelicerata s. Arachnoider, Spinnentiere.
A. Xiphosura, Schwertschwänze.
B. Pantopoda, Asselspinnen.
OD. Arthrogastra, Gliederspinnen.
) Seorpionida, Storpione.
V Eseudoscorpionida, Afterskorpione.
3) Pedipalpi, Geißelskorpione.
9 Solifugae, Walzenspinnen.
5) Phalangida, Afterspinnen.
D. Araneina, Spinnen.
) Fetrapneumones, Spinnen mit 4 Fächertracheen.
2) Dipneumones, Spinnen mit 2 Fächertracheen.
EB. Acarina, Milben.

IV. Aves, Vögel.
—A—
3. Ratitae, Kurzftügler, Straußenvögel.
Carinatae, Langflügler.
U Natatores, Schwimmvögel.
a. Urinatores, Taucher.
b. Longipennes, Seeslieger.
e. Steganopodes, Ruderfüßer.
d. Lamellirostres, Zahnschnäbler
2) Grallatores, Stelzvögel.
a. Cursores, Laufvögel.
b. Gressores, Schreitvögel.
3) Gyrantes, Girrvögel.
) Captatores, Faͤnger.
a. Orxpturi, Steißhühner.
b. Rasores, Scharrvögel.
e. Raptatores, Raubvögel.
3) Fibulatores, Paarzeher.
a. Psittaoi, Papageien.
b. Soansores, Klettervögel.
3) Arboricolae, Baumvögel.
a. Insessores, Sitzvögel.
b. Strisores, Schwirrvögel.
c. Clamatores, Schreivögel.
d. Oscines, Singvögel.

II. Protracheata.
A. Tardigrada, Bärtierchen.
B. Onychophora, Klauenträger.
O. Myxriopoda, Tausendfüßer.
) Ohilopoda, Stolopendren.
2) Diplopoda, Schnurasieln

V. Pracheata s. Inseceta, Kerfe.
A. Apterygogenea, primär ungeflügelte Insekten.
1) Ihysanura, Borstenschwünze.
2) Collembola, Springschwänze.
3. Pterygogenea, geflügelte oder sekundär ungeflügelte
Insekten.
) Dermaptera, Ohrwürmer.
) Agnatha, Eintagsfliegen.
3) Odonata, Libellen.
Plecoptera, Uferfliegen.
5) Orthoptera, Schaben, Mantiden, Heuschrecken
5) Corrodentia, Termiten, Embiiden, Holzläuse, Haar—
unge.
) 7Thysanoptera, Blasenfüßer.
8) Rhynehota, Schnabelkerfe.
M Siphunculata, Läuse,
10) Neuroptera, Netzflügler.
119 Panorpatae, Skorpionsfliegen.
12 Trichoptera, Köcherjungfern.
3) Lepidoptera, Schmetterlinge.
4) Diptera, Fliegen.
15) Aphaniptéra, Flöhe.
16) Coleoptera, Kafer.
7)j Aymenopteéra, Hautflügler.

V. Mammalis, Säugetiere.
A. Prototheria s. Monotremata, Kloakentiere.
—A ee Säugetiere.
1) Marsupialia, Beuteltiere.
2) Edentata, Zahnarme.
3) (Ganodonta).
) Ungulats, Huftiere.
5) Sirenia, Sirenen.
e) Cetacea, Wale.
7) Pinnipedia, Flossenfüßer.
8) Carnivora, Raubtiere.
9 (Oreodontia ).
0) Rodentia, Nager.
1) (PilIlodontia .
12) Insectivora, Inseltenfresser.
3) Chiroptera, Fledermäuse.
4 Primates, Affen

6) Ohordata, Chordatiere.
I. Hewichordata, Eichelwürmer.
II. Urochordata s. Tunicata, Manteltiere.
A. Larvaceia, Appendikularien.
B. Thaliacea, Salpen.
). Ascidiacoa, Aszidien.
V Pyrosomida, Leuchtwalzen.
2) Ascidiida, Seescheiden.
II. Cephalochordata s. Loptocardia, Lanzettfische.
7) Vortebratna, Wirbeltiere.
I. Pisces, Fische.
A. Marsipobranchiata, Rundmäuler.
B. Rabmobranchiata, Selachier, Knorpelfische.
D. Otenobhranchiata, Kammbtiemer.
) Dippoi, Lungenfische.
2) Orossopterygii, Ouastenflosser.
39 Ganoidoi, Schmelzschupper.
Toleostoi, Knochensische.
II. Amphibia, Lurche.
. Gtegocephalida *).
B. UVroäela, Schwanzlurche.
. Gymnopniona, Schleichenlurche.
2. Apura Froschlurche.

Das vorstehende System steigt im ganzen von den
ziedersten zu den höchsten Tieren auf. Kinige sehr ein—
ache, darin nicht genannte Tierformen hat man mit
Anrecht als Zwischenstufe zwischen Protozoen und Meta—
oen angesehen und als Mesozoen zusammengefaßt; es
iud wahrscheinlich rückgebildete Formen ohne gegenseitige
Berwandtschaft. Unter den Metazoen sind die Rippen—
Juallen als die ursprünglichsten anzusehen; ihre Fort—
zewegung geschieht ähnlich wie bei vielen Larven höherer
Meerestiere durch Wimpern. Von sehr einfachen Rippen—
zuallen könnten sowohl die Schwämme, als auch die
Nesseltiere abgeleitet werden; aus ihnen sind anch die
riechenden Strudelwürmer hervorgegängen, die als die
Horfahren sämtlicher Bilateraltiere, vermutlich auch der
Stachelhäuter, anzusehen sind. Zunächst haben sich aus
Turbellarien die höhern Würmer nebst den Moostierchen
und Armfüßern entwickelt; an die Gruppe der Soleno—
gastren schließen sich durch die Käferschnecken die Mollusken,
in die Riugelwütmer der gewaltige Formenkreis der
Gliederfüßer, vielleicht auch die Chordaten an, aus denen
die Wirbeltiere als hic er Tierkreis hervorgegangen sind.
Unter den Fischen vocmitteln die Dipnoer den Übergang
uu den geschwänzten Amphibien, von denen die fossilen
Stegokephalen mit den Reptilien in verwandtschaftlicher
Beziehung stehen. Die gleichfalls fossilen Dinosaurier
uind besonders die Saururen (Archaeopteryx) bilden
Zwischenglieder zwischen Reptilien und Vögeln, während
nan die theromoͤrphen Reptilien als Bindeglieder zu den
Säugetieren betrachtet, unter denen die ürsprünglichste
Gruppe der Kloakeuntiere in der Gegenwart nur in küm—
merlichen, ganz einseitig entwickelten Resten erhalten ist.
Literätir. Die neuern deutschen Hand- uͤnd Lehr—
bücher der Z. behandeln die zoolog. Systematik meist sehr
nebensächlich; eine bessere Berücksichtigung hat sie in den
solgenden gefunden: Carus und Gerstäcker, Handbuch der
3. (2 Bde Lpz. 1863 —76); Leunis, Synopsis der Tier—
kunde (3. Aufli, von Ludwig, 2 Bde., Hannov. 1883 -
86); Claus, Grundzüge der 83. (7. Aufli, 2 Tle., Mar—
burg 1904 —5)

III. Roptilia, striechtiere.
2. Rbynechocephalis, Brückenechsen.
3. 8auris, Echsen.
. Ophidia, Schlangen.
D. Cpolonia, Schildtröten.
Crooodilia, Krotodile.
q. Cohthyosauria, Fischsanrier ).
4. BPlesiosauria, Schwansaurier H.
J. Eterosauris, Flugsaurier P).
inosævuria)
. (Theromorpha ).

die mit f versehenen sind ausgestorbene Tierformen