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ss auf die Menge der Umlaufsmittel ankommt, und nicht auf die Art.
derselben, daß er in der Frage der Einwirkung der Notenmenge auf den:
Geldwert es als ganz gleichgültig bezeichnet, auf welche Art die Notem
ausgegeben werden. Bei seiner Vernehmung vor dem parlamentarischenm
Ausschuß über die Wiederaufnahme der Barzahlungen (1819), wurde:
er gefragt, ob es nicht einen Unterschied für die Frage der Zuviel- oder
Zuwenigausgabe der Noten ausmache, ob letztere gegen Ankauf von
Edelmetall oder in Form von Darlehen ausgegeben würden. Er antwortete:
 „Es scheint mir keinen Unterschied zu machen, ob die Ausgabe
auf dem Weg des Diskonts, in Form von Regierungsdarlehn oder gegen
Ankauf von Münze vor sich geht, es ist der ziffernmäßige Betrag,
der die Wirkung hervorbringt!).“
Indem Ricardo die letztere theoretisch bestehende Gefahr auch
als praktisch vorhanden annahm, irrte er über den Kausalzusammenhang
 zwischen Wechselkursen und Notenausgabe; die letztere schien
ihm für alle abnormen Preisgestaltungen verantwortlich. Nur wenn
wirklich Schritt für Schritt mit vermehrter Notenausgabe auch eine
Erhöhung der Preise und Verschlechterung der Kurse verbunden gewesen
 wäre, hätte man aus den tatsächlichen Vorkommnissen auf diesen.
Zusammenhang schließen können. Es läßt sich aber leicht zeigen, daß.
sine solche allmähliche Entwicklung gar nicht vorlag ; ebenso auch, daß.
die Kurse und Preise sich bedeutend besserten, ohne daß eine Verminderung
 in der Notenausgabe eingetreten war.
Somit wäre auch das von Ricardo vorgeschlagene Heilmittel
— nämlich eine proportionelle Einschränkung der Notenmenge — nicht.
imstande gewesen, den ungünstigen Preis- und Kursverhältnissen entgegenzuwirken,
 sondern die Sanierung konnte erst eintreten, als die
Verhältnisse der Handels- und Zahlungsbilanz sich gebessert hatten.
Ricardo spricht von einem „progressively increasing‘“ schlechten.
Stand der Wechselkurse und sucht nach einer „permanent cause‘ und
findet, „that it is to be accounted for only by the depreciation of the
circulating medium“. Es ist also das Charakteristische, daß Ricardo.
allein die Geldentwertung für die niedrigen Wechselkurse verantwortlich
macht, nicht, was ohne weiteres zuzugeben ist, daß sie nur eine der
Ursachen sei.
Tatsächlich hatte aber der Stand der Handelsbilanz die ungünstigen
Wechselkurse hervorgerufen, was klar daraus hervorgeht, daß auch
während der Restriktion und zuzeiten starker Notenausgabe die Kurse:
besser waren, sobald die Handelsverhältnisse bessere wurden. und daß,

') Commons cash reports 1819, S. 1309.