mäßigen Rückströmung gilt von der finanziellen Notenausgabe allerdings
 das, was der Bullion Report fälschlich von der gesamten damaligen
 Notenausgabe der Bank von England sagt: Diese Noten gelangten,
 wie wir bereits früher erwähnten, meistens nur auf dem Wege
der Steuerzahlung an die Bank zurück. Währenddem die Noten aber
im Verkehr blieben — und das dauerte um so länger, als in politisch
bewegten Zeiten die Steuern oft sehr unregelmäßig einfließen — vermehrten
 sie den Notenumlauf, und hatten die Tendenz, auf dessen
Entwertung hinzuwirken. Soweit die Noten der Bank an die Regierung
vorgestreckt waren, hatten sie ihren Charakter als Kreditpapiere ver-Joren;
 waren sie „entartet‘. Je größer also die finanzielle im Verhältnis
 zu der merkantilen Notenausgabe der Bank war, desto mehr lag
die Gefahr einer Entwertung der Noten vor““?),
Da die Bank von England in ganz bedeutendem Umfang häufig
solche Darlehen der Regierung gewährte, wurde die Menge der Zahlungsmittel
 zeitweise in einer Weise vermehrt, die auf den Wert der Noten
Einfluß haben mußte. Sicher hat die große Liberalität, mit der die
Bank von England der Regierung Darlehen gewährte, in verschiedenen
Abschnitten der Restriktionsperiode durch die große so geschaffene
zusätzliche Kaufkraft zu einer Entwertung der Noten und damit zu
einer Erhöhung der Preise beigetragen. Im Jahre 1810, in dem, wie
wir sahen, das Goldagio besonders groß war und die Wechselkurse so
tief gesunken waren, wurde die Notenpresse in stärkster Weise für
fiskalische Zwecke ausgenützt: „Von 4%%-—5 Millionen in den Jahren
808/10 stiegen diese seit Anfang 1811 rapide und betrugen Mitte dieses
Jahres 12 Mill. £. Ungeachtet wiederholter Vorstellungen der Direktoren
 beim Finanzminister schwollen die Vorschüsse weiter an bis auf
etwa 15 MilL £ Ende Februar und Ende August 1813. Die Regierung
machte zu der Zeit riesige Kriegsaufwendungen und hatte beträchtliche
Summen an das Ausland für Unterhaltungsmittel der englischen Truppen
und Hilfsgelder an die Verbündeten zu zahlen. Allein in den Jahren
1813/14 betrugen diese ausländischen Zahlungen 48;3 Mill. £, davon
3,78 Mill. £ in Edelmetall. Letzteres war bis auf % Mill, £ der Bank
von England entnommen‘““‘?).
Es ist also nicht richtig, wenn Tooke sagt, daß der ganze Vorwurf
einer ungebührlichen Notenausgabe der Bank sich auf die beiden letzten
Kriegsjahre und. die fünf ersten nach dem Frieden beschränke®).
Der große Anteil, den die Regierungsvorschüsse bei der Notenaus-1)

 Aretz, a. a. O. 5. 90/91.
*) Ebenda S. 120/121.
3 Tooke, a. a. O. I S. 135.