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flußt als durch die tatsächlichen Verhältnisse von Angebot und Nachfrage.
 Es trete nicht störend dazwischen, daß das Geld selbst von
;chwankeridem Wert sei und daher die Preisbildung ungünstig beeinflusse?).

Es wird bei dieser Argumentation völlig übersehen, daß allein die
Zahlungsmittelfunktion noch nicht genügt, um den Wert des Geldes
zu stabilisieren. Bei privatkapitalistischer Wirtschaftsordnung muß
der Gegenstand, der den, Vermittlerdienst zwischen Eroduzen ten ‚und
Konsumenten. Jeistet,. auch "wiederum. .eine.. Ware. sein,..die unter denselben.
 Bedingungen. ‚produziert. „Wird, wie andere, Waren; nur daß sie
relativ eine größere Wertkonstanz hat als die übrigen, macht die Ware
Gold zum Geld geeignet. Es ist eine Utopie, ein Geld konstituieren
zu wollen, welches, gerade weil es ohne Stoffwert sei, allen Wertschwankungen
 entrückt sei, „Die Konstanz der Preise,“ die Heyn®) als
Resultat seiner Reform erwartet — „soweit diese Konstanz überhaupt
möglich sei‘ — ist also auf diesem Wege unmöglich zu erreichen.
Man darf also nicht das Geld, wie Heyn an anderer Stelle meint,
als Repräsentant aller anderen Waren auffassen und das Postulat der
Wertbeständigkeit des Geldes erheben, sondern muß einsehen, daß
auch das Geld wie alle übrigen Waren, gerade weil es selbst Wert haben
muß, auch im Wert veränderlich sein muß. — Es wird von Heyn
abenso wie von dem anderen Vertretern der Papierwährung darauf
hingewiesen, daß der jetzige Zustand ‚während des Krieges bewiesen
habe, wie tadellos auch eine Währung ohne Goldumlauf funktionieren
könne: „Hat das Notengeld während des jetzigen Krieges, d. h. in der
denkbar schwersten Krise, den Gelddienst voll versehen können, so
muß das auch im Frieden möglich sein‘3). — Dies ist ein Trugschluß.
Zunächst ist es eine offene Frage, ob wirklich das Notengeld so tadellos
die Gelddienste verrichtet hat wie sonst das Goldgeld. Da während
des Krieges das Golägeld überhaupt aus dem Verkehr entfernt ist,
kann auch ein Goldagio, d. h. eine äußerlich hervortretende Entwertung
des Papiergeldes nicht eintreten. Aber selbst angenommen, daß dieses
Notengeld während des Krieges ausgezeichnet funktioniert hätte, so
beweist dieser Zustand in Kriegszeiten noch gar nichts für die Möglichkeit,
 diesen Zustand auch in Friedenszeiten beizubehalten. Das Volk
erträgt in Zeiten hochgespannter nationaler Notwendigkeiten manches,
was in Friedenszeiten unerträglich wäre. Der jetzige Weltkrieg hat in
dieser Hinsicht gar keine neuen Erscheinungen hervorgebracht. In

ı) Beiträge zur Geldtheorie uSW., @. a. O. S. 154-)
 Heyn, Papierwährung, S. 45-Der
 Goldschatz der Reichsbank usw., 4. @. O0, S. 36.