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„Buchgeld‘‘, das reales Geld zur Voraussetzung hat. Bendixen begeht
den schweren Irrtum, das Wesen des Zirkulationsmittels Geld nicht
aus der Zirkulationssphäre, sondern aus der Kreditsphäre, die erst auf
dieser Zirkulation sich aufbaut, erklären zu wollen.
Wie das „reale“ Geld selbst beschaffen sein muß, kann man nur
beantworten, wenn man sich die Funktionen klarmacht, welche das
Geld zu verrichten hat. Bendixen kennt nur die eine Funktion des
Geldes, als Zahlungsmittel oder als Rechnungseinheit zu dienen und
meint, daß hierfür jeder Papierschein genüge. Dies ist aber eine einseitige
 und viel zu enge Betrachtungsweise ; sie läßt andere viel wichtigere
Funktionen des Geldes außer acht. Ohne weiteres soll zugegeben werden,
daß das Geld in bestimmten Wirtschaftsverfassungen Nur Zahlungsmittel
 oder Rechnungseinheit sein kann, nur als eine Anweisung auf
Güter, nur als Symbol betrachtet werden kann. Dies würde z. B. der
Fall sein in einer kommunistischen Wirtschaftsordnung. Wenn alle
Güter planmäßig von einer zentralen Gemeinschaftsorganisation hergestellt
 werden, wenn die einzelnen Produkte nach Vorschrift der
Zentralorganisation in bestimmter Quantität und Qualität hergestellt,
in Magazinen aufbewahrt und den Genossen des kommunistischen
Staates zur Verfügung gestellt werden, so könnte Z. B. jedem Genossen
für die von ihm geleistete Arbeit eine Anweisung auf eine bestimmte
Anzahl Arbeitsstunden gegeben werden, und er könnte auf Grund dieser
Anweisungen aus den Magazinen die Güter erhalten, welche der bestimmten
 Zahl von Arbeitsstunden entsprechen. Hier ist also ein Geld
ohne jeden eigenen Wert, ein stofflich wertloses Geld, ein Anweisungsgeld
 durchaus möglich. Dies ist aber ausgeschlossen in der zersplitterten
individualistischen Wirtschaftsverfassung, in der wir leben. In der auf
Privateigentum und freier Konkurrenz beruhenden Gesellschaftsardnung
 hat das Geld die wichtigste Funktion zu erfüllen, Wertvergleichungsmittel,
 bzw. Preisfestsetzungsmittel zu sein. Diese
wichtige Funktion des Geldes hat Bendixen völlig übersehen oder
vielmehr er hält sie für unnötig, indem er behauptet, Geld brauche
überhaupt keinen Wert zu haben, die ganze Frage des Geldwertes sei
überflüssig.
Damit komme ich zu der Geldwerttheorie von Bendixen. Der
Wert des Geldes, meint Bendixen?),-sei kein eigener, sondern nur
ein abgeleiteter und bedeute nichts anderes als den Wert der für das
Geld käuflichen Waren oder Dienste, „da_der wertberechnende.. Ge:
danke das Geld.se]bst.als Objekt.nicht-ergreiftt; AWSrte schätzen hieße

Mb
ww Vgl. „Geld und Kapital‘, Sa 35-