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Geldwertes auf den Goldwert an, daß die Leute derartige Erwägungen
doch gar nicht anstellten (Wesen des Geldes, 5. 7): „Jeder kann es
an sich selbst erfahren, wenn er prüft, wie er in Gedanken verfährt,
wenn er eine Sache kaufen oder sich auch nur über ihren Wert eine
Vorstellung machen will. Der Mann müßte noch geboren werden, dem
vor einer Villa, die 70000 Mark kosten soll, der Gedanke an einen 50 Pfd,
schweren Goldklumpen auftaucht.“ Also deshalb, weil die Leute nicht
an den Goldwert denken, soll er nicht maßgebend sein. Als ob es überhaupt
 jemals Gewohnheit der Leute sei, sich über den Zusammenhang
der volkswirtschaftlichen Erscheinungen Rechenschaft abzulegen.
Es ist eine gänzlich unberechtigte Behauptung von Bendixen,
die „Metallisten‘ hätten die Illusion der „Wertbeständigkeit des Geldes“,
Er gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die Knappsche Theorie die
metallistische Irrlehre überwinden wird und sagt dann (Geld und
Kapital, S. 97): „Die Illusion von der immanenten Wertbeständigkeit
des allgemeinen Wertmessers wird bis dahin hoffentlich überwunden
sein.“ Diese Illusion ‘haben die Metallisten nie gehabt, wohl aber hat
sie Bendixen, der wiederholt von der ‚„‚Wertbeständigkeit““ des Geldes
spricht, wobei er Wert und Preis miteinander verwechselt und den
wichtigen Unterschied von innerem und äußerem Geldwert außer acht
jäßt. Ich zitiere wörtlich die folgenden Stellen bei Bendixen: „Nicht
das Gold gibt dem Geld seinen Wert, sondern das Gold erhält
seinen Wert vom Gelde, d. h. von der Münzgesetzgebung. Der
Staat schafft die Werteinheit und bestimmt den Feingehalt der
Münze; indem er dann ferner die freie Ausprägbarkeit des Währungsmetalls
 anordnet, gibt er diesem den festen Wert. Es würde
nur der Aufhebung der freien Goldprägung in allen Ländern bedürfen,
 um die Wertbeständigkeit des Goldes gründlich zu zerstören*).
„.. Niemand, der Gold zu haben wünscht, braucht dafür einen höheren
Preis anzulegen, da er ja in dem umlaufenden Gelde diesen Feingehalt
vorfindet. So kann der Goldwert nicht über diesen Preis steigen‘“2),
„... Wenn man aber erkannt hat, daß nicht der Metallwert, sondern
die Staatsautorität das Geld zum Gelde macht, so sollte die Tauschgutqualität
 des Geldes abgetan sein“%). Da Gold also nach Bendixen
seinen Preis von der Geldverfassung herleitet, könne das Geld nicht
seinen Wert vom Golde haben. Hier haben wir ganz deutlich die fatale
Verwechslung von Wert und Preis. Der Preis, den die staatliche Gesetzgebung
 fixiert, ist eben ein rein nominaler. der innere Wert des Goldes

ı) „Geld und Kapital“, 5. 36.
’) Ebenda S. 37.
3. Währungspolitik‘,. S. 105.