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der einzelnen Noten, wenn wir den Betrag für das Jahr 1892
als Einheit zu Grunde legen, um 12%, stattgefunden. Bei
ler Reichsbank dagegen lässt sich unter der gleichen Voraussetzung
 nur eine Steigerung um 17%, konstatieren.
Die Richtigkeit dieser Vergleichsmethode, mit der wir
zunächst — was die absolute Höhe der Dienste, welche .die
Bank von Frankreich ihrem Heimatlande leistet — darthun
wollten, wird freilich von dem Herrn Reichs-Bankpräsidenten
Kxzellenz Dr. Koch nach einem Artikelder Berliner Korrespondenz
(No. 6 vom 11. I. 1897) bestritten, mit. dem gleichzeitigen
Hinweise darauf, dass man die Spannung zwischen dem Höchstund
 Mindestbetrage des metallisch ungedeckten Notenumlaufs
miteinander in Parallele bringen müsse, oder aber nie
erkennen könne, in welchem Masse jede einzelne der
Banken in Anspruch genommen werde. Demgegenüber ist
einzuwenden, dass die Feststellung der genannten Verhältniszahlen
 für die Charakterisierung der Leistungen einer
Bank nicht in Betracht kommen kann, denn es kommt für
dieselbe nur darauf an, wieviel Wechsel sie diskontiert, wenn
man ihre Leistungen mit denen einer anderen Bank vergleichen
will. Es kann sehr wohl der zum Diskont präsentierte Betrag
ein grösserer sein und die Spannung ist aus dem Grunde
geringer, weil die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht wie in
Deutschland infolge der in den letzten Jahren herrschenden
ansoliden Spekulation beunruhigt sind. Ist das der FKall,
dann wird sofort die sogenannte Spannung an Ausdehnung
verlieren, so dass dann ohnehin nur die absoluten Ziffern
für die Beurteilung der Tragweite der geleisteten Dienste in
Frage kommen. Deshalb vergleicht Edmond Thery (Warum
zahlt der Deutsche 5%,, der Franzose 2%, Bankdiskont
3. 58/59) die von dem Herrn Reichstagpräsidenten empfohlene
Methode, die Dienste der Reichsbank und der Bank von
Frankreich mit einander zu vergleichen, mit dem Vorgehen
einer Eisenbahngesellschaft, welche ihre Gesamteinnahme
Jladurch feststellen will. dass sie dieselbe gleichstellt dem