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zum anderen den aus einem 6%, übersteigenden Diskontsatz
sich ergebenden Gewinn. An zweiter Stelle ist der bei der
Bank von Frankreich sich aus 5 Konten zusammensetzende
Reservefonds. An denselben schliesst sich in der Reihenfolge
des Status an die Angabe der Höhe des Notenumlaufs.
Unter den sonstigen täglich fälligen Verbindlichkeiten begreift
der Ausweis sodann das eigentliche Diskontgeschäft und die
Rediskontierung, die eigenen Wechsel, die in Paris und bei
den Zweigstellen zu honorierenden Empfangsbescheinigungen,
die Ciroeinlagen (Comptes courants) und die Beträge der
Zinsen, welche die aus einem Grunde deponierten Effekten
bringen. Die Rubrik sonstige Passiven findet sich in ihrer
ganzen Dehnbarkeit unter der Bezeichnung (Divers) auch bei
der Bank von Frankreich.

Die Aktivseite des wöchentlichen Status zeigt bei der
Bank von Frankreich und der deutschen Reichsbank die
gleiche Übereinstimmung. An erster Stelle nennen beide den
Metall-. bezw. Kassenbestand, sowie die am nächsten Tage zu
Gunsten der Bank zu honorierenden Papiere, An zweiter
Stelle nennt die Bank das Wechselportefeuille, was sich
im Reichsbankgesetz erst an dem dritten Platze findet. Die
Lombarddarlehn (auf Papiere, Barren, Münzen etc.) bringt
der Wochenausweis der Bank von Frankreich an dritter, der
des Reichsbankgesetzes an vierter Stelle. Den bei der
Reichsbank als gesondertes Konto anzugebenden Reichskassenscheinen
 entsprechen die französischen Schatzobligationen
mit kurzer Verfallzeit. Auch diese werden gesondert geführt,
aber als ein Teil des Portefeuilles. An Effekten finden wir
bei der Bank von Frankreich besonders angeführt nur die
Beträge der Renten, welche die Bank von Frankreich zur
Anlage des Reservefonds erworben hat. Ein gleiches Konto
unter Angabe des Gegenstandes findet sich weder in den
Wochenübersichten, noch in den Verwaltungsberichten der
Reichsbank, Das letzte Konto, die sonstigen Aktiven, findet
sich unter dem Titel Divers bei der Bank von Frankreich
sowohl wie bei der Reichshbank.