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Dr. Helfferich, ebensowie Se, Execellenz Dr. Koch im Herrenhause
 in dem inneren deutschen Geldbedarf.
Betrachten wir zunächst. die Frage, ob ein Zusammenhang
 zwischen den internationalen Goldbewegungen und den
Jeutschen Diskontschwankungen nicht doch etwa besteht?
Helfferich sagt a. a. O0. S. 118, dass die Diskontschwankungen
in den Jahren 1896—1898 eine weitgehende Gleichförmigkeit
aufgewiesen hätten. In diesen 3 Jahren ‚sei im Oktober, fast
genau an demselben Tage, die Diskonterhöhung auf. 5°/o erfolgt.
 Dadurch, dass ein Überschuss der Ausfuhr über die
Einfuhr von Gold. im Monat Oktober 1897 nicht stattfindet,
wird Helfferich wohl zu seiner Schlussfolgerung veranlasst.
Genau das entgegengesetzte Bild aber ergiebt sich, wenn wir
hier nicht die Haudelsverhältnisse im allgemeinen, sondern
die Lage des Metallbestandes der Reichsbank, und auf die
kommt es doch hier wohl an, betrachten. Tabelle 15 des
Buches „die Reichsbank von 1876—1900* zeigt uns für die
Jahre 1896— 1898, dass der 7. Oktober in allen 3 Jahren als
der Tag in Betracht kommt, ‚an dem die Metallvorräte der
Reichsbank ihren tiefsten Stand. erreichten, und zwar für
das Jahr

1896 mit 804 190 000 Mk.,
1897 „ 748 188000 „ ,
1898 „ 726129000 „ ,
dazu tritt noch der 30. September des Jahres 1899 mit
686 891 000 Millionen Mark als Mindestbetrag des Metallvorrates
 in diesem Jahre. Dass die Bewegungen der Bankreserven
also sehr wohl mit der Bewegung der Diskontsätze zusammenhängen,
 scheint hierans sich zur Genüge zu ergeben; wir
wollen diesen Schluss im folgenden aber noch an einer Anzahl
anderer Beispiele erhärten, die in der nachfolgenden Tabelle
zur Darstellung gebracht werden sollen: