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Der jährliche Verbrauch derselben ist cin nicht unerheblicher.
Der deutsche Goldschmiedeinnungsverband schätzt denselben
auf durchschnittlich 45000000 Mk. für:das Jahr bei einer
Feingoldmenge von 16000 Kilogramm. Betrachten wir demgegenüber
 den Edelmetallhandel, und zwar den Handel mit
Gold roh auch in Barren, gemünztem Golde und Pagament,
so ergiebt sich für die Jahre von 1880—1899 nur ein dürchschnittlicher
 jährlicher Überschuss von 38— 39 Millionen Mark
im Jahre. Das würde aber der Ziffer des industriellen Verbrauchs
 gegenüber nicht allzuviel bedeuten.
Nach den Ausführungen S. 106 f£., in denen Heltferich
darthun will, dass die‘ Bewegung der deutschen Diskontsätze
unabhängig von der internationalen Goldbewegung sei, bestrebt
 er sich, auf S. 119 ff. den Nachweis zu führen, dass
der innere deutsche Geldbedarf der Hauptfaktor für die
deutsche Diskontpolitik sei. Die Überschrift, welche Helfferich
diesen Ausführungen giebt, „Der innere deutsche Geldbedarf
als Hauptfaktor für die Diskontpolitik“, zeigt, dass Helfferich
doch neben dem. inneren deutschen Geldbedarf auch noch
anderen Faktoren einen bestimmenden Einfluss auf die deutsche
Diskontpolitik zugesteht. Es soll deshalb zunächst untersucht
werden, ob aus Helfferichs Darlegungen sich die von ihm
gezogene Schlussfolgerung wirklich ergiebt, oder nicht?
Als zweiten Grund für die Richtigkeit seiner Ansicht,
dass zwischen den „Statusänderungen“ und dem Goldverkehr
mit dem Ausland keine Beziehungen bestehen, führt Helfferich
(S, 121 a. a. O0.) den Grössenunterschied zwischen den Statusveränderungen
 und dem jeweiligen Goldexport an. Damit
verschiebt er aber schon die Grundlage seiner Beweisführung,
denn die Diskontpolitik einer Bank ist doch zunächst nur das
Mittel zur Erreichung einer Verbesserung des Status. Und
es muss bestritten werden, dass man im allgemeinen trotz
des Zusammenhanges zwischen Ursache und eventueller
Wirkung durch Vergleich der Wirkung mit einem ixbeliebigem
Dritten etwa einen Schluss auf die Ursache ziehen kann.
Abgeschen davon aber sind auch die Unterlagen, von denen