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gyeübten Prämiensystems bezeichnet, was Rosendorif an dieser
Stelle nicht thut, obwohl man es von ihm gerade bei dem
Ziele, das er sich für seine Arbeit gesteckt hat, füglich hätte
arwarten können.
Beide, Rosendorff sowohl (a. a. 0. S. 636 ff.) wie Helfferich
(S. 122 ff.) verbreiten sich ausführlich über die Wirksamkeit
der Prämienpolitik der Bank von Frankreich. Beide Schriftsteller
 suchen nun zunächst an Hand der allgemeinen Statistik
des Goldhandels darzuthun, dass die Bank von Frankreich
ihren Goldschatz und den Goldschatz des ganzen Landes
wirksam nicht besser verteidigen könne durch die Goldprämienpolitik,
 als das seitens der Reichsbank durch den Diskont
gyeschehe. Beide bringen hierfür eine Anzahl statistischer
Beispiele herbei. Es dürfte, da es sich für beide um die
Darstellung der Verhältnisse derselben Jahre ungefähr handelt,
nicht unwichtig sein, durch Gegenüberstellung der Angaben
zu zeigen, dass beide Autoren für dieselben Jahre nicht
immer dasselbe Ergebnis erzielt haben, z. B. giebt Helfferich
für das Jahr 1897 für Frankreich einen Import von 293
Millionen, Rosendorff aber einen solchen von 291 Millionen
an. Die Gegenzahlen für die deutschen Verhältnisse fehlen
indessen bei beiden. Sie wäre aber erforderlich gewesen,
wenn bei der Angelegenheit sich ein zuverlässiges Bild hätte
ergeben sollen. Stellen wir nun die von Rosendorff dem
Rapport du Ministre des Finances ed par ladministration
des monnaies et medailles 1900 p. 73 entnommenen Zahlen
für die Jahre 1895—1899 zusammen, so erhalten wir unter
Hinzufügung der Zahlen für Deutschland, wie sie von dem
statistischen Jahrbuch angegeben werden, das nachstehende
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