119

Zwecken in Deutschland verbraucht? Hierüber lässt sich
sine absolut zuverlässige Ermittelung leider nicht vornehmen.
Selbst die Leiter der doch naturgemäss am besten orientierten
Fachvereinigung, des Verbandes deutscher Juweliere, Goldund
 Silberschmicde, können nur schätzungsweise die Vermutung
 aussprechen, dass mehr Rohgold zur Verarbeitung
velange. Eine Ansicht, die an sich betrachtet, nicht dazu
angethan ist, für die Helfferich’sche und Rosendorff’sche
Meinung zu sprechen.
Während sich nun Helfferich mit der allgemeinen Goldhandelsstatistik
 begnügt, geht Rosendorff einen Schritt weiter,
indem er auch noch den Goldmetallbestand der Bank von
Frankreich für die Jahre 1894 bis 1899 aus den Comptes
rendus heranzieht. Hier vermissen wir wieder eine genaue
Gegenüberstellung der beiden Banken. Wir wollen dieselbe
für die Jahre 1891 bis einschliesslich 1899 im nachfolgenden
yeben und dabei auch die Frage berücksichtigen, in welchem
Verhältnis die jedesmaligen Verluste zum etwaigen Goldschatz
der einzelnen Bank stehen:

Iahr

1891
1892
1893
1894

1895
1896
1897
1898
1899
1900

Goldbestand

der

B. v.F.

DR.

1120 000 000| 615 900 C00
1.340 000 000| 589 800 000
1702 000 000 526 500 000
2 060 000 000) 619 000 000
1 950 000 000/ 704 500 000
1.912 000 000| 602 000 000
1 945 000 000| 591 600 000
1818 000 000| 583 200 000
1 866 000 000! 572 800 000
2 334 000 000| 570 732 000

Goldverluste

dee

B.v.F. | D.R.

141 090 000/-4- 26 500 0001
220 000 000/— 26 100 000I
362 000 000 —- 6330000 |
1.358 0L0 0004-92 £00 000
—110 000 000 -{- 85 500 0001
— 88 000 000-—102 000 000
+ 383.000 00 10 400 000
—127 000 000 — 8 400 0001
-4- 48.000.000, 10400 000|
4.408 000000 28 000 000

Der Verlust beträgt
 %.
des Bestandes
bei: .
B.v.F.| D.R.

— 11° |7- 5,10%
+ 19%, |-— 4,8%
27" | — 10,1
+ 21% [4-11,1°
— 7% 418,89
40,899 1—14,490
41,7% — 0,2%
— 6,50 1 —0,14
42,6% | — 0,2%,
LT DEM

+}