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Hieraus ergiebt sich in Sonderheit für Roggen und
Weizen ein ungünstiges Bild. Das eigentliche Brotgetreide,
der Roggen, zeigt für 1896/1897 eine Verringerung der Anbauflächen
 und auch einen Rückgang des KErnteertrages,
Beim Weizen liegen die Dinge fast noch unvorteilhafter als
bei Roggen, denn hier ist die Anbaufläche 1896/1897 im
Verhältnis weniger zurückgegangen, als das beim Roggen der
Fall ist; der Rückgang des Ernteertrages ist hier aber erheblich
 schärfer. Dasselbe macht sich auch in der Steigerung
Jer Einfuhr an Roggen und Weizen in den Jahren 1897 und
1898 bemerkbar.

Damit ergiebt sich, dass die Bedingungen der Bank
von Frankreich und der deutschen Reichsbank für ihre wirtschaftliche
 Arbeit, was die Frage der Beeinflussung derselben
durch den steigenden Bedarf an Getreide anbelangt, wohl
die gleichen waren. Wollen wir also die Frage beantworten,
wie die Bank von Frankreich mit Diskont und Prämie, die
deutsche Reichsbank aber mit dem Diskont allein ihren Goldschatz
 haben verteidigen können, so müssten wir für die
Vorräte an Gold und Silber an den einzelnen Wochenausweistagen
 bei der Bank von Frankreich und der deutschen
Reichsbank zusammenstellen, Anders als dies seitens der
Verwaltung der Bänk von Frankreich in deren Rechenschaftsberichten
 geschieht, veröffentlichte aber die Reichsbank nur
die Metallvorräte an den einzelnen Wochenausweistagen,
Dieselben sollen deshalb zunächst miteinander verglichen
werden, ehe wir genau die Änderungen des Gold- und
Silberschatzes der Bank in den Jahren 1898 und 1899 darstellen:
