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hatten, eine Anhäufung von Gold in den Kassen der Bank
bewirkten, Zunächst ist hier zu bemerken, dass der Metallvorrat
 bei der Bank von Frankreich im Laufe des Jahres
sich um 35,4 Millionen‘ Franks vergrössert hat, also um
1,11%. Derselbe Posten macht bei der Reichsbank —
17,05 Millionen oder — 6,44% aus. Vergleichen wir nun
den Goldbestand der Bank von Frankreich wie ihn der erste
und der letzte Ausweis ‚des Jahres 1899 zeigen, so finden
wir, dass ein Zuwachs um 67,6 Millionen, also 3,73%) stattgefunden
 hat.
Auch die Vergleichung der von den beiden Banken im
Jahre 1899 bezüglich ihrer den Goldschatz angehenden Resultate
 fällt also nicht zu Gunsten der deutschen Reichsbank
aus, sodass auch hier den Schlussfolgerungen Rosendorffs
nicht wohl beigetreten werden kann. Die Vergleichung zeigt
vielmehr, dass die. Prämie neben dem Diskont sehr wohl ein
den Kinfluss des internationalen Goldbedarfs auf. den einheimischen
 Goldmarkt teilendes und abgrenzendes Mittel ist,
wie Landesberger (Währungssystem ünd Relation S. 108) es
behauptet hat.
Im Anschluss an seine auf die angebliche Unwirksamkeit
der Prämie sich beziehenden Ausführungen polemisiert Rosendorff
 gegen die Ansicht des‘ Abgeordneten Dr. Arend, dass
die Diskonterhöhungen der Bank: von Frankreich im Herbst
1898 und im Winter 1899 durch die grossen Anforderungen
des inneren Verkehrs begründet seien, Er ist der entgegengesetzten
 Ansicht und führt zum Beweise dafür, dass seine Meinung
die richtige sei, aus dem Compte rendu 1898 p. 12 sowohl,
wie ans dem Compte rendu.pro 1899 p. 7 je eine Stelle an.
Wir wollen hier nun abweichend von Rosendorffs Vorgehen
die von ihm angegebene Stelle nicht aus ihrem Zusammenhange
 herausschälen, so dass sich eine objektivere Beurteilung
der Beweiskraft derselben ermöglicht. In dem Compte rendu
pro 1898 heisst es (p. 12) unter der. Überschrift Reserves
Metalliques: L’encaisse argent.n’a guere varie; elle est de
1205 millions &amp; la fin de 1898 .comme &amp; la fin de 1897: la