soit moins de 3% de notre stock. Vergleichen wir hiermit
nun die Verlustziffern der deutschen Reichbank, so erhalten
wir das nachfolgende Bild. Der Metallvorrat der Reichsbank
 betrug am 23, August 1899 859,7 Millionen, am 238, Dezember
 743,2 Millionen, der Verlust mithin 116,5 Millionen
oder 13,5%. Diese Verlustziffer erhöht sich für die Reichsbauk
 am 31. XIL 1899 noch um 43,2 Millionen, bei der Bank
von Frankreich aber nur um insgesamt 7 Millionen, von
welchen 4,7 Millionen auf den Goldvorrat entfallen. Wie
wenig diese Zahlen allerdiugs für Rosendorff und Helfferichs
Ansichten sprechen, bedarf wohl kaum einer Erwähnung.
In dem nunmehr Folgenden, dem Compte rendu pro 1899
ebenfalls entnommenen Satze (p. 8) Toutefois, comme le drammage
 aurail pu prendre des proportions in qui etantes, n0us
avons Veleve &amp; 3'/, °%, puis &amp; 4'/, 9% le taux de V’escompte,
et cette mesure ci donne,. comme toujours en pareil cas, le
vesultat quon en attend. Wenn nun im folgenden Rosendorff
 meint, dass der durch die Differenz zwischen den
französischen und deutschen Zinssätzen hervorgerufene Abluss
 des französischen Kapitals ins Ausland und nicht ein
ausserordentlicher Kreditbegehr die Diskonterhöhung in
Frankreich veranlasst habe, würde dem beizutreten sein,
wenn die Bank von England, die Reichsbank und die russische
Bank mässige Diskontsätze gehabt hätten. Diese Sätze waren
aber damals 7,6°%. Aus welchem anderen Grunde, als um
der Befriedigung des erheblichen Kreditbedürfnisses willen,
soll in dieser Zeit wohl ein Abfluss von französischem Kapital
stattgefunden haben? Abgesehen davon aber sagt ja doch
auch der Compte rendu pro 1899 p, 10: Devant un si pressant
 appel du dehors adresse d’une maniere aussi continue
aux capitaux francais et ä notre numeraire, nous avions le
devoir de relever notre faux. Den Schwerpunkt hätte bei
genauer Berücksichtigung aller vorliegenden Umstände auch
Rosendorff legen müssen in die Worte des C'ompte rendu:
Nous avions reussi ä le maintenir &amp; 3%, pendant la plus
grande partie de Vannee; et meme apres une hausse